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	<title>Jahrgangsgeräusche</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Bebe &#8211; Un Pokito De Rocanrol</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spanische Rockmusik hat es nicht leicht, in Deutschland Anklang zu finden. Natürlich gibt es einige bekannte Ausreißer wie Maná, die aber aus Mexico sind oder Heroes del Silencio, doch meist sind es die Plastiksommer-Lieder, die kurz in den Charts auftauchen, um dann als Maxis in den CD-Schränken zu verfaulen, wie im Trolley vergessene nasse Bikini-Höschen. Bebe lässt sich aber nicht beirren, reist sogar nach Paris, um noch mehr zu verwundern.
Sie startet mit einem 6-Minüter, der in zwei Songs unterteilt wird, der schnöde rockt, um dann zur Überraschung in den HipHop ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spanische Rockmusik hat es nicht leicht, in Deutschland Anklang zu finden. Natürlich gibt es einige bekannte Ausreißer wie Maná, die aber aus Mexico sind oder Heroes del Silencio, doch meist sind es die Plastiksommer-Lieder, die kurz in den Charts auftauchen, um dann als Maxis in den CD-Schränken zu verfaulen, wie im Trolley vergessene nasse Bikini-Höschen. Bebe lässt sich aber nicht beirren, reist sogar nach Paris, um noch mehr zu verwundern.<span id="more-24285"></span><br />
Sie startet mit einem 6-Minüter, der in zwei Songs unterteilt wird, der schnöde rockt, um dann zur Überraschung in den HipHop und zu Justin Timberlake oder Nicki Minaj zu driften. Gewöhnungsbedürftig, aber mutig.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Bebe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24286" title="Bebe" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Bebe.jpg" alt="" width="540" height="270" /></a></p>
<p>Danach wird es spannender, denn immer wenn Bebe haucht und ihren noch vorhandenen Kleinmädchencharme spielen lässt, wird es interessant. Dann erinnert sie sogar an große Zeiten, in denen Les Rita Mitsouko mit Punkattitüde die Welt eroberten, obwohl sie aus Europa stammten. &#8220;<em>Adios</em>&#8221; hüpft süß mit vielen Worten auf einer Kindermelodie herum. Wilde Percussions folgen, die einen Störbass als Unterlage haben, auf die dann eine Gitarre als Sirene verkleidet ihr Unwesen treibt. Bebe wehrt sich in einigen Liedern, den Refrain zu zelebrieren. Ihr geht es um eine wilde Mischung, die die Stile mixt. Stillos wäre das falsche Wort, denn Bebe weiß schon, warum sie ihre Görenart einsetzt und wieviel sie da machen muss. Mir persönlich gefallen die langsamen Stücke besser, wenn Bebe gedankenverloren einer Bossa Nova-Figur folgt wie in &#8220;<em>Sabrás</em>&#8220;.</p>
<p>Toll produziert ist das ganze ja. Wenige Instrumente beherrschen die Idylle, die von Bebe mal verfeinert, mal eingerissen wird. Die Dick Dale-Surf-Einschübe klingen weltoffen und gar nicht so falsch. Bebe singt wie ein kleines Teufelchen. Sie hüpft wie ein Rumpelstilzchen, lässt kaum noch Luft zu. Das kann dann schon ein wenig über das Ziel hinausschießen, vielleicht aber auch nur, da ich den Text nicht verstehe, und mit zu vielen Informationen zu kämpfen habe.</p>
<p>Bebe liefert eine abwechslungsreiche Aufnahme ab, die eigentlich zwischen den Nischen Rock, Weltmusik und europäischer Arroganz, die sich immer wieder mit Unwissen an amerikanischem R&amp;B versucht, hin und her pendelt. Mal schreien die Songs nach heftig gemixter Sangria, manchmal aber auch nach kalter, zwei Tage alter Gazpacho. Die Funk-Punk-Anflüge kann man verzeihen, auch die prolligen Dancefloor-Ausflüge, die das Wilde/Agressive suggerieren und Streetcredibility einfordern wollen, das Auslassen griffiger Refrains leider nicht.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/b8E3Yv-cz_g?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Leila – U &amp; I</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 02:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Düsternis fällt durch bemoste Gitter und rostige Stiegen. Von aufgeregten Höhen stampfender Rockismen, von Electro-Soul und Knartz-1 bis in tiefste Tiefen. Immer muss es sumpfen. Immer muss es dampfen. Es handelt sich um die Dämpfe aufgeregt knurrender Motoren oder um bedeutungsvoll schimmernde Schwefeleien. Bemüht verwirbelte Gasformationen fallen durch so manches Gitter bis in die Tiefen ambienter Irrnis. Und was bleibt am Ende hängen? Nichts.
Die aus dem Iran stammende Elektro-Produzentin Leila hat den in Berlin ansässigen Mr. Sims für ihr viertes Album als Gast-Vocalisten eingeladen. Sein leicht aufgerauter Atem haucht den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Düsternis fällt durch bemoste Gitter und rostige Stiegen. Von aufgeregten Höhen stampfender Rockismen, von Electro-Soul und Knartz-1 bis in tiefste Tiefen. Immer muss es sumpfen. Immer muss es dampfen. Es handelt sich um die Dämpfe aufgeregt knurrender Motoren oder um bedeutungsvoll schimmernde Schwefeleien. Bemüht verwirbelte Gasformationen fallen durch so manches Gitter bis in die Tiefen ambienter Irrnis. Und was bleibt am Ende hängen? Nichts.</p>
<p><span id="more-24272"></span>Die aus dem Iran stammende Elektro-Produzentin Leila hat den in Berlin ansässigen Mr. Sims für ihr viertes Album als Gast-Vocalisten eingeladen. Sein leicht aufgerauter Atem haucht den 6 Vocalnummern auf „U &amp; I“ ein retro-waviges Timbre ein. So etwas wird heutzutage ohne Frage gern gehört, gerade auch bei Warp. Dann lässt Leila es mit „Interlace“ und Boudica“ noch einmal richtig krachen ohne Konventionen zu sprengen. Man kennt das: Beim ersten Hören im kleinen Kreis entlockt einem die betreffende Neuerscheinung noch ein gemurmeltes &#8220;Ist ja ganz respektabel&#8221;. Tatsächlich ahnt man schon, dass man diese Platte niemals wieder hören wird. Oder anders gesagt: In der Summe ergibt „U &amp; I“ eventuell etwas für unterbeschäftigte Freunde der Two Lone Swordsmen, aber auch die werden wohl eher enttäuscht sein.</p>
<p>&#8220;U &amp; I&#8221; ist am 20.01.2012 bei Warp erschienen.</p>
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		<title>The Magnetic Fields &#8211; Andrew In Drag</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Liebe ist ein seltsames Spiel! Stephin Merritt packt sie in den Straight/Nicht-Straight Schaukasten und lässt alles schön auf &#8220;ag&#8221; enden. Video der Woche!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liebe ist ein seltsames Spiel! Stephin Merritt packt sie in den Straight/Nicht-Straight Schaukasten und lässt alles schön auf &#8220;ag&#8221; enden. Video der Woche!<br />
<span id="more-24258"></span></p>
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		<title>Die Wahl ist dein! Vol.48: Tri Repetae vs. Richard D. James Album</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/autechre.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/autechre.jpg" alt="" title="Autechre" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-24201" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/AphexTwin.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/AphexTwin.jpg" alt="" title="Aphex Twin" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-24202" /></a></p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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		<title>Die Sterne Live – Hamburg, Übel &amp; Gefährlich 02.02.2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Typ, der wie Wim Wenders aussieht, fährt mit mir im Fahrstuhl hoch. Er hat seine Freundin im Trubel der HAM.LIT verloren. Ich kann ihm nicht helfen, will auch gar nicht zu hören oder reden und genieße bei der kurzen Fahrt den Sound aus der Boombox des Liftboys. Liftboys hören jetzt Cro. Guter Start.
Oben wird noch gelesen. Stühle sind aufgebaut. Ich bin extra spät angereist, denn Lesungen sind nicht so meine Welt. Die zehn Minuten mit einem Großstadtmärchen einer Nachwuchsschriftstellerin rauben mir den letzten Nerv. Die Bar ist zum Glück ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Typ, der wie Wim Wenders aussieht, fährt mit mir im Fahrstuhl hoch. Er hat seine Freundin im Trubel der HAM.LIT verloren. Ich kann ihm nicht helfen, will auch gar nicht zu hören oder reden und genieße bei der kurzen Fahrt den Sound aus der Boombox des Liftboys. Liftboys hören jetzt Cro. Guter Start.<span id="more-24208"></span></p>
<p>Oben wird noch gelesen. Stühle sind aufgebaut. Ich bin extra spät angereist, denn Lesungen sind nicht so meine Welt. Die zehn Minuten mit einem Großstadtmärchen einer Nachwuchsschriftstellerin rauben mir den letzten Nerv. Die Bar ist zum Glück schon geöffnet und der Raucherraum stinkt wie eh und je. Zwei Lungenbrötchen und Biere später, kurz nach 23 Uhr, betreten die Sterne die Bühne. Vorher wurde noch alles sauber gefegt und die Bestuhlung entfernt. Mein Gott was Literaturbegeisterte für einen Dreck machen können; überall liegt Papier. Es soll angeblich getanzt werden. Ich glaube, ich bin der einzige, der seine Jacke noch an hat.</p>
<p>Die Sterne tun das, was sie seit 20 Jahren können. Sie spielen, als wären sie im Proberaum. Frank Spilker vernuschelt die Ansagen, sein Timing im Gesang und an der Gitarre ist immer noch nicht von dieser Welt. Unglaublich ungelenk! Er will ja, doch irgendeine Macht scheint ihn zu beherrschen. Die ersten Songs flutschen in alter Manier. <em>Universal Tellerwäscher</em> kommt früh, hängt aber auch ein wenig durch. Für die Bücherwürmer beginnt nun langsam die Zeit, in der die letzten Bahnen die Feldstraße verlassen und so lichtet sich der Zuschauerraum allmählich. Mit einem Hörbuch geht es durch die Nacht. Die Sterne grooven derweil, trotz aller Soundprobleme, Unstimmigkeiten und Fehlerquellen auf der Bühne. Das macht die Jungs halt so sympathisch. Hier geht es nicht ums Abliefern, ums Mucken, sondern um ein besonderes Gefühl, eine Stimmung. Die Anfänger, die man mit der neuen EP gewinnen wollte, waren nicht da und wenn doch, dann sind sie jetzt schon weg, obwohl die Jungs<em> 24/7</em> lang auf haben. Die Fans rücken nun langsam näher und bestellen nach.</p>
<p>Die Disko/Dance-Songs des letzten Albums machen auf einmal Sinn. Ich mochte diese Platte eigentlich nie, doch heute sind es die besten Stücke. Spilker nimmt sich eine Auszeit an der Gitarre und das tut ihm gut. Nach dem Diskoblock ist er kurz neben der Spur und verkackt <em>Inseln</em>, doch das scheint der Wendepunkt des Abends zu sein. Danach wird alles auf einmal klarer und lustvoller. Bei <em>Was hat dich bloß so ruiniert?</em>, dem Song, den ich nicht mehr hören kann, habe ich auf einmal Gänsehaut. Das ist doch mal was.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0140.jpg"><img class="size-large wp-image-24250 aligncenter" title="Die Sterne Live - Hamburg, Übel &amp; Gefährlich 02.02.2012" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0140-1024x768.jpg" alt="" width="553" height="415" /></a></p>
<p>Im Zugabenteil dürfen dann die Hamburger Deern ihre Schals und Zigaretten zeigen. Jungs in doofen T-Shirts krallen sich das Mikro und singen noch schlechter als Spilker. Man steht doof im Weg rum oder tanzt total verrückt. Abiball 2012 ohne Jonas. Funny.<br />
Die Sterne haben uns Gefühle geschenkt. 20 Jahre lang. Sie haben uns Texte mit Inhalt eingetrichtert und Parties in zu kleinen Wohnungen erträglich gemacht. Auch heute Abend, obwohl der Ort und Anlass vielleicht falsch gewählt war.</p>
<p>Auf einmal steht der Typ, der aussieht wie Wim Wenders, neben mir und knutscht wie ein Irrer seine als verschollen gegoltene Freundin. Seine Hände und Zunge sind überall. <em>Da hilft nichts auf der Welt, wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt.</em></p>
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		<title>Sharon Van Etten – Tramp</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sharon Van Etten schippert mit ihrer Simplizität auf dem großen Kahn, der auf den Namen PJ Harvey hört. Wie eine Galionsfigur hängt Polly Jean Sharon im Nacken, doch sie treibt sie auch an. Einige Peitschenhiebe später endet alles in Harmonie.
Sharon versucht sich gar nicht erst mit Showtaktiken, ein anderes Gewand überzustreifen. Das macht sie sehr sympathisch. Die Songs sind Singer-Songwriter-Hymnen, die von Sharons Stimme &#8220;soulful&#8221; intoniert werden. Dass die Indie-Allstars im Hintergrund für Gesprächsstoff sorgen, macht eigentlich nicht viel aus. Zach Condon taucht auf, Aaron Dessner von The National hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sharon Van Etten schippert mit ihrer Simplizität auf dem großen Kahn, der auf den Namen PJ Harvey hört. Wie eine Galionsfigur hängt Polly Jean Sharon im Nacken, doch sie treibt sie auch an. Einige Peitschenhiebe später endet alles in Harmonie.<span id="more-24175"></span></p>
<p>Sharon versucht sich gar nicht erst mit Showtaktiken, ein anderes Gewand überzustreifen. Das macht sie sehr sympathisch. Die Songs sind Singer-Songwriter-Hymnen, die von Sharons Stimme &#8220;soulful&#8221; intoniert werden. Dass die Indie-Allstars im Hintergrund für Gesprächsstoff sorgen, macht eigentlich nicht viel aus. Zach Condon taucht auf, Aaron Dessner von The National hat produziert und seinen Bruder mitgebracht. Aber hier wirkt das Ganze nicht überstrapaziert. Die Songs gehen ihre normalen Akkordfolgen stur ab und erzeugen so ein klangliches Gesamtbild, das man als geglückt bezeichnen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/vanettensharon_large.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24176" title="Sharon Van Etten" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/vanettensharon_large.jpg" alt="" width="510" height="256" /></a></p>
<p>Die Gitarren, egal ob akustisch oder elektrisch schimmern in der Abendsonne der Liebe. Ich mag die ruhigen Momente, in denen sich der Hall wie eine Brille auf ein aufgeschlagenes Buch legt und Sharon ganz bei sich ist. Oft wirken die Songs wie Brisen. Manches plätschert und man wünschte Sharon ein wenig mehr Mut. Van Etten bietet zwar ein erwachsenes Singer-Songwriter-Album an, das mit rohen Gefühlen spielt, aber leider auch ein wenig beliebig ist und so nicht Polly Jeans Kopf vom Bug schlägt. Schenke es deiner Nachbarin, die immer morgens diese Gesangsübungen unter der Dusche macht. Vielleicht duschst du dann bald nicht mehr allein.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/uWUs4ZxMRWs?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Deerhoof Live @Sydney Festival 09.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie immer eine Ohrenweide! Greg Saunier tobt wie das Tier der Muppets, John Dieterich schaut sich auf die Finger, Ed Rodriguez schüttelt seine Vorhangfrisur und Satomi Matsuzaki hüpft wie ein japanisches Schulmädchen beim Gummitwist. Hammer!

Watch Deerhoof and other great gigs on Moshcam.
Das ganze Konzert gibt es drüben bei Moshcam.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer eine Ohrenweide! Greg Saunier tobt wie das Tier der Muppets, John Dieterich schaut sich auf die Finger, Ed Rodriguez schüttelt seine Vorhangfrisur und Satomi Matsuzaki hüpft wie ein japanisches Schulmädchen beim Gummitwist. Hammer!<span id="more-24187"></span></p>
<p><object width="528" height="297"><param name="movie" value="http://www.moshcam.com/embed/?mediaID=11045"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.moshcam.com/embed/?mediaID=11045" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="528" height="297"></embed></object>
<p>Watch <a href="http://www.moshcam.com/deerhoof/sydney-festival-keystone-festival-bar-1023.aspx">Deerhoof</a> and other great gigs on <a href="http://www.moshcam.com/">Moshcam</a>.</p>
<p>Das ganze Konzert gibt es drüben bei Moshcam.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musik à la carte Vol.13: Philip Jeck – Vinyl Coda I-III</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik à la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Dansette]]></category>
		<category><![CDATA[Fieldrecording]]></category>
		<category><![CDATA[Flohmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kofferplattenspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Jeck]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Applaus rauscht durch Jecks Dansetten, die mit 4 Geschwindigkeiten zwischen 16 und 78 upm alte Flohmarktschallplatten zum Leben erwecken. Jedes Knistern, jedes Knacken erzählt vom Schmutz des Lebens.


Wie in einem David Lynch-Film wird eine Loopatmosphäre erzeugt, die dich mitreißt. Muster werden hervorgehoben und doch ständig variiert. Wie in Hypnose treiben die Aufnahmen durch einen dunklen Kosmos der Musikhistorie. Manche sprechen von Hörspielen aus einer vergessenen Zeit. Lo-fi mit Turntables. Betriebsgeräusche alter Platten &#8211; schleifende Nadeln, grobes Knistern und die darunter liegenden Musikfragmente steigern sich zu einer Symphonie, die unglaublich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Applaus rauscht durch Jecks Dansetten, die mit 4 Geschwindigkeiten zwischen 16 und 78 upm alte Flohmarktschallplatten zum Leben erwecken. Jedes Knistern, jedes Knacken erzählt vom Schmutz des Lebens.<br />
<span id="more-24165"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/atmos_1244564790_crop_550x330.jpg"><img class="size-full wp-image-24166 aligncenter" title="Philip Jeck" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/atmos_1244564790_crop_550x330.jpg" alt="" width="550" height="330" /></a></p>
<p>Wie in einem David Lynch-Film wird eine Loopatmosphäre erzeugt, die dich mitreißt. Muster werden hervorgehoben und doch ständig variiert. Wie in Hypnose treiben die Aufnahmen durch einen dunklen Kosmos der Musikhistorie. Manche sprechen von Hörspielen aus einer vergessenen Zeit. Lo-fi mit Turntables. Betriebsgeräusche alter Platten &#8211; schleifende Nadeln, grobes Knistern und die darunter liegenden Musikfragmente steigern sich zu einer Symphonie, die unglaublich schön ist und in ihrer Einmaligkeit immer neu glänzt. Komposition des Zufalls. Paul Auster hätte sein Vergnügen. Was trinkt man zu dieser Odyssee? Mahatma Gandhi, der auf die gesundheitsdienliche Wirkung eines Aloe Vera Cocktails während des Fastens schwor, hatte wohl recht. Vielleicht ein French Flamingo. Gandhi hat natürlich den Alkohol weggelassen. Wir wollen aber breit werden. Du benötigst:</p>
<p>3cl Aloe Vera Gel<br />
3 cl Wodka Kurrant<br />
1 cl Grenadinesirup<br />
2 cl Cointreau<br />
3 cl Limettensaft</p>
<p>Alles gut vermischen, gecrushtes Eis dazu und mit einer Limettenscheibe dekorieren.</p>
<p>Wie auf einer einsamen Insel, fühlst du dich nun oder bist du mitten in der Stadt, auf dem Broadway oder in einer Seitenstraße? Ab Vinyl Coda II reicht dir das gefederte Vieh nicht mehr. Du willst Fahrt aufnehmen. Ein Aloe Ferrari muss her. Hierfür brauchst du:</p>
<p>3cl Aloe Vera Gel<br />
2cl Amaretto<br />
2cl Martini Bianco<br />
1cl Grenadinesirup<br />
2cl Zitronensaft</p>
<p>Wieder alles schön mit gecrushtem Eis vermischen und in ein Glas geben. Mit Kirsche und Ananasblättern dekorieren. Ananasblätter stellst du dir einfach nur vor. Vieles stellst du dir einfach nur vor. Ein einzigartiges Kopfkino zwischen Orchester, Perry Rhodan und Roosevelt. Ab Vinyl Coda III trinkst du nur noch den Wodka des French Flamingo. Free your Mind!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/H-3wiU_xDZA?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ryirulrJ_wM?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/geaIlnlS8bQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Adrian Zaar – Adrian Zaar</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Zaar]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[ESC]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenstolz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Snowhite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht geht es hier gar nicht um die 80er. Ich glaube ja nicht an den Synthie-New Wave-Background von Zaar. Der Schweizer wildert doch einfach gnadenlos im Schlager-Dschungel, ohne mit der Wimper zu zucken.
Seine Stimme bekommt oft diese Rosenstolz-Theatralik, die auch schon mal ins Operettenfach switcht. Deine Mutter wird sich nach seinem Namen erkundigen. G.G. Anderson ist nun auch für sie langsam zu alt. Die Texte geben alles, um uns zu einem Lächeln zu zwingen. Manchmal treiben sie einem aber auch Tränen in die Augen. Die Songs schwelgen stolz und traumwandlerisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht geht es hier gar nicht um die 80er. Ich glaube ja nicht an den Synthie-New Wave-Background von Zaar. Der Schweizer wildert doch einfach gnadenlos im Schlager-Dschungel, ohne mit der Wimper zu zucken.<span id="more-24155"></span></p>
<p>Seine Stimme bekommt oft diese Rosenstolz-Theatralik, die auch schon mal ins Operettenfach switcht. Deine Mutter wird sich nach seinem Namen erkundigen. G.G. Anderson ist nun auch für sie langsam zu alt. Die Texte geben alles, um uns zu einem Lächeln zu zwingen. Manchmal treiben sie einem aber auch Tränen in die Augen. Die Songs schwelgen stolz und traumwandlerisch durch Foxtrott-Diskotheken. Wie beim König des Popschlager Wendler, wird jeder Chorus groß gefeiert. Traurige Momente bekommen Pianotupfer und Snare-Feuerwerke an die Seite. Das Fernsehballett trägt heute schwarz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/Textpaeckchen_2303702_Web_Bild.jpg"><img class="size-full wp-image-24156 aligncenter" title="Adrian Zaar" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/Textpaeckchen_2303702_Web_Bild.jpg" alt="" width="515" height="250" /></a></p>
<p>Zaar macht dies wirklich clever und einige Refrains sitzen am rechten Fleck. Man singt manchmal sogar mit, um im nächsten Augenblick zu merken, dass das auch irgendwie peinlich ist. Vielleicht muss man sich erst einmal mit sich selbst beschäftigen. Geht es um die Nische oder um Volksmusik, die bei uns ja immer einen uncharmanten Touch innehält? Will ich berührt werden? Im Herzen oder im Schritt? Zaar zieht es bis zum Schluss durch. Kein Augenzwinkern. Schmierige Texte treffen auf einen Udo Jürgens für die Generation Alexander Marcus. Kann man machen. Die Remixe schenke ich mir.</p>
<p>Schade, dass die Schweiz beim ESC nie was zu melden hat, seit sich Celine Dion die Nase hat richten lassen. Hätte vielleicht Chancen. Zaar müsste dann aber noch mehr trommeln und diese Gothic-Emo-Trauerbinde ablegen. Zaar macht doch alles. Komm, ich werde dein Berater! Adrian, ruf mich an!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/VDTuS2zmFmQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Original und Fälschung 149</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Original & Fälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Art Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Beastie Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
		<category><![CDATA[Fälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Plattencover]]></category>
		<category><![CDATA[Sleeve]]></category>

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		<description><![CDATA[


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-24148"></span></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/beastieboys-checkyourhead.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/beastieboys-checkyourhead.jpg" alt="" title="beastie boys- check your head" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-24149" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/thebigpinkfuturethis.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/thebigpinkfuturethis.jpg" alt="" title="the big pink - future this" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-24150" /></a></p>
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