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	<title>Jahrgangsgeräusche</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Elvis Costello &amp; The Imposters &#8211; The Return of the Spectacular Spinning Songbook</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 05:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Elvis Costello ist unterwegs und dreht am Rad. Nach 1986 endlich wieder. Die 4 Meter hohe Drehscheibe umfasst 40 Songs. Zuschauer betreten die Bühne, sie drehen das Rad und der Meister spielt mit den Imposters aus dem Stehgreif. Natürlich gibt es auch Jackpots wie das Feld &#8220;Girl&#8221;, bei dem man aus Songs, die das Wort Girl im Titel haben wählen kann. Danach geht es für den Zuschauer an die Bar, die natürlich auf der Bühne ist oder man begibt sich in den GoGo-Käfig und wartet auf Elvis oder andere heißen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elvis Costello ist unterwegs und dreht am Rad. Nach 1986 endlich wieder. Die 4 Meter hohe Drehscheibe umfasst 40 Songs. Zuschauer betreten die Bühne, sie drehen das Rad und der Meister spielt mit den Imposters aus dem Stehgreif. Natürlich gibt es auch Jackpots wie das Feld &#8220;Girl&#8221;, bei dem man aus Songs, die das Wort Girl im Titel haben wählen kann.<span id="more-25901"></span> Danach geht es für den Zuschauer an die Bar, die natürlich auf der Bühne ist oder man begibt sich in den GoGo-Käfig und wartet auf Elvis oder andere heißen Miezen. Eine Show zum Zungeschnalzen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/ElvisCostelloPA301111.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25902" title="Elvis Costello" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/ElvisCostelloPA301111.jpg" alt="" width="552" height="368" /></a></p>
<p>Auch die Jackpots &#8220;Napoleon Solo&#8221; und &#8220;Imperial Chocolate&#8221; sind spannend. Viele Fans würden sich aber lieber das Feld &#8220;Cash&#8221; oder &#8220;Hank&#8221; erdrehen. Coverversionen sind immer gerne willkommen. 16 Songs haben es auf die CD-Version geschafft. Es gibt auch eine DVD, die die ganze Show vielleicht ein wenig besser wiedergibt und einige andere Songs ins Boot holt. Der Sound ist gut krumpelig oder sagen wir mal livehaftig, und Costello singt sich die Seele raus. Nach all den Jahren singt Costello eh so wie er will. Manchmal ganz anders als auf den Originalen. Costello hat sich sein eigenes Timing erspielt. Die Imposters sind gut genug, um das aufzufangen. Seine Wendungen machen ihn immer noch zu einem der charismatischsten Sänger der Welt.</p>
<p>Auch sein Songwriting kommt in so einer Show natürlich in eine Position, aus der man gerne von oben herab lächelt. Zu Recht! Es gibt niemanden auf der Welt, der so tolle Bridges und Refrains schreibt wie Elvis. In einen Song packt er mindestens drei verschiedene Hooklines und Raketen. Wahnsinn! Melodien für Millionen. Manchmal wird es etwas muckig, doch die Power und Lust kommt sehr gut rüber. Der Sound ist etwas &#8220;großhallig&#8221; geraten. Man muss schon Live-Aufnahmen mögen oder einfach zu Hause am eigenen Rad drehen und die Originale hören.</p>
<p>1. “I Hope You’re Happy Now”<br />
2. “Heart of the City” (Nick Lowe)<br />
3. “Mystery Dance”<br />
4. “Radio Radio”<br />
5. “Everyday I Write The Book”<br />
6. “God Give Me Strength”<br />
7. “Watching The Detectives”<br />
8. “Tear Off Your Own Head (It’s A Doll Revolution)” featuring Susanna Hoffs of the Bangles<br />
9. “Out Of Time” (Mick Jagger-Keith Richards)<br />
10. “I Want You”<br />
11. “Stella Hurt”<br />
12. “All Grown Up”<br />
13. “Lipstick Vogue”<br />
14. “Man Out of Time”<br />
15. “National Ransom”<br />
16. “(What’s So Funny ’bout) Peace, Love and Understanding”</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ceM_snYUecU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ponyboy and Lovely Jeanny – The Life and Death of Ponyboy</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 05:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht ist dies nur ein kurzes Leben. Ein Leben im Scheinwerferlicht auf einem Barhocker mit der Ukulele auf einem zweiten Hocker, einer Akkustikgitarre in den Händen und Melodien im Gepäck, die nicht darauf aus sind, in Refrains zu enden, sondern Strophen und Brücken zu füllen. Manchmal reicht auch ein freundliches Pfeifen oder ein Aufgalopp des Schlagzeugs.
Ponyboy gibt ja im Titel seines Debüts leider auch direkt sein Ableben bekannt. Soll man diesen Werdegang denn dann überhaupt verfolgen? Oder lieber auf die Zusammenführung Subterfuges warten? Ganz sicher, man muss sich dem Troubadour ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist dies nur ein kurzes Leben. Ein Leben im Scheinwerferlicht auf einem Barhocker mit der Ukulele auf einem zweiten Hocker, einer Akkustikgitarre in den Händen und Melodien im Gepäck, die nicht darauf aus sind, in Refrains zu enden, sondern Strophen und Brücken zu füllen.<span id="more-25873"></span> Manchmal reicht auch ein freundliches Pfeifen oder ein Aufgalopp des Schlagzeugs.</p>
<p>Ponyboy gibt ja im Titel seines Debüts leider auch direkt sein Ableben bekannt. Soll man diesen Werdegang denn dann überhaupt verfolgen? Oder lieber auf die Zusammenführung Subterfuges warten? Ganz sicher, man muss sich dem Troubadour annehmen, denn Baumhoff weist Qualitäten auf, die nicht auf schnelles Durchrauschen aus sind und Jahrzehnte standhalten können.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/PALJ_live.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25875" title="Ponyboy and Lovely Jeanny" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/PALJ_live.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></p>
<p>Thomas Baumhoff hat sich fünf Jahre Zeit gelassen, um die Pause seiner Hauptband Subterfuge, mit eigenem Material zu kompensieren. Schön ist, dass man das nicht durchweg auf dem Album hört. Es klingt frisch, wie mal eben so gemacht. Fast 30 Musiker haben sich an <em>The Life and Death of Ponyboy</em> beteiligt. Sie halten sich angenehm zurück. Sie füllen wunderbar die luftigen Räume, die ihnen Baumhoff und seine Akkustikgitarre lässt. Auch Lovely Jeanny aka Thomas Hannes spielt unbekümmert den Sidekick, der sein Können in Bahnen lenkt, die nur dem Song dienen und zum Glück nie ins Muckerhafte abdriften. Baumhoffs Stimme bleibt auch nach Jahren noch der Junge von nebenan. Wie aus einem Guss klingt sein Timbre, so als wäre kein Melodyne-Programm darüber gefahren, so als wäre er direkt in deinem Wohnzimmer und als hätte er den Song gerade vor deinen Augen zu Ende komponiert.</p>
<p>Ponyboy spielt sich genüsslich und mit viel Zeit durch die Traditionen und Stile. Seine Bewunderung für Harry Nilsson und Randy Newman erreicht hier ein Niveau, dass man wohl so in Deutschland selten vorfindet. Eine eigens für die Aufnahmen arrangierte Dixie-Combo frohlockt etwas Altbackenes herbei, dass aber im Durchlauf des Albums seinen Sinn macht. <em>Ballad Of The 23rd</em> sollte man an jedem 23. eines Monats hören, nicht nur an Weihnachten. Und auf einmal bemerkt man doch die fast 30 Musiker. Kleinode bekommen Gewicht an die Pickingfinger gehängt.</p>
<p>Die Popausflüge bleiben in der Unterzahl, denn auch hier weht immer ein Hauch der weiten Welt. Bei <em>It&#8217;s a disease</em> spiegelt eine John Lennon-Brille am Horizont. <em>Could Be Wrong</em> klingt wie ein verloren gegangener Song der legendären Eifel-Tapes. Hier schimmert Dunkles durch Baumhoffs Sonne. Toll. Wahnwitzige Akkordfolgen umspielen bei <em>The Railway</em> eine mutige Kopfstimme, die vielleicht in <em>Last Movie</em> ihre Krönung erfährt. Was für ein Debüt! Ein &#8220;Zuhöralbum&#8221;, dass bei mehrfachen Lauschen immer neue, kleine Details offenbart und sogar, obwohl gar nicht darauf angelegt, zum Mitsingen animiert. Das wäre doch schade, wenn man nach so einem Album wieder in den Bandbetrieb zurückgehen würde. Es muss doch beides gehen.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/58OV8nfBD5w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Live:</strong><br />
16.05. Düsseldorf &#8211; Datscha<br />
18.05. Düsseldorf − A&#038;O Medien ab 17.00 Uhr<br />
23.05. Köln − Stereowonderland (mit Half Moon Run)<br />
01.06. Hamburg − Hasenschaukel<br />
02.06. Berlin − Ursula Montinaro</p>
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		<title>Original und Fälschung 158</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-25868"></span></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/Bobdylancd-cover.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/Bobdylancd-cover.jpg" alt="" title="Bob Dylan" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-25869" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/RösingerSongs-of-L.-and-Hate.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/RösingerSongs-of-L.-and-Hate.jpg" alt="" title="Christiane Rösinger" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-25870" /></a></p>
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		<title>Carletta Sue Kay – Incongruent</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den Konzerten konnte man ja schon die selbstgebrannten CDs kaufen. Zwei EPs und eine Vinyl-Single gab es zu erstehen. Nun hat das Warten endlich ein Ende und man darf das Debüt bewundern.
Carletta Sue Kay oder auch Randy Walker, wie man will, hat lange gesucht. Nicht viele Labels nehmen mal eben Männer mit Perücke und Rock in ihr Artistenkollektiv auf. Kitten Charmer Records tut dies und das mit Recht. Carletta Sue Kay ist eine fantastische Sängerin. Ihre vier Oktaven-Range zieht dir schon in der 7 Minuten-Startnummer For The Birds die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Konzerten konnte man ja schon die selbstgebrannten CDs kaufen. Zwei EPs und eine Vinyl-Single gab es zu erstehen. Nun hat das Warten endlich ein Ende und man darf das Debüt bewundern.<span id="more-25856"></span></p>
<p>Carletta Sue Kay oder auch Randy Walker, wie man will, hat lange gesucht. Nicht viele Labels nehmen mal eben Männer mit Perücke und Rock in ihr Artistenkollektiv auf. Kitten Charmer Records tut dies und das mit Recht. Carletta Sue Kay ist eine fantastische Sängerin. Ihre vier Oktaven-Range zieht dir schon in der 7 Minuten-Startnummer <em>For The Birds</em> die Schuhe aus. Fluffig geht es weiter. Ein leichter Humor durchweht die Stücke. Mit einem Augenzwinkern gibt Carletta Sue ihre Gefühle preis. Das Klavier perlt, Gitarren schwelgen oder schrammeln. Carletta Sue macht ironische stimmliche Schlenker. Immer wieder kehrt Ruhe ein. Mit wunderbarem Hall unterlegt ist diese Stimme eine Offenbarung. Wem Antony, Rufus oder Baby Dee schon zu bekannt geworden sind, für den ist Carletta Sue Kay ein Lichtblick.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/carletta.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-25857" title="Carletta Sue Kay / Incongruent" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/carletta-1024x682.jpg" alt="" width="553" height="368" /></a></p>
<p>Klassisches Songwriting zieht durch musikalische Traditionen. Nina Simone wird da oft in die Waagschale geworfen. Doch Carletta Sue schafft es, sich aus den Ketten der Ikonen zu lösen. Egal ob mit Country, Folk oder Sixties-Rock. Natürlich schrammt sie gerne an Musicalhaftem vorbei. Judy Garland guckt auch durch die Tagesdecke. Lass sie ruhig glotzen! Egal ob mit Kleinmädchenstimme oder mit großer Pose, Carletta Sue Kay lässt Herzen aufgehen. Wo andere Angst haben im Kitsch zu enden, wirft Carletta Sue noch mal Holz nach. <em>Joy Division</em> holt die Rocky Horror Picture Show aus der verstaubten Ecke. Muss man lieben! Dass sie auf dem neuen The Magnetic Fields-Album Backing Vocals beisteuert, sei hier nur am Rande erwähnt, und um ihren Stellenwert deutlicher zu machen. Geheimtipp!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/m--zfsgkDUc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Best Coast – The Only Place</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was hat sich getan? Best Coast sind nun von den Indie-Lieblingen in die erste Liga aufgestiegen.  
So etwas erreicht man, wenn man sich den Arsch abspielt, auf vielen Blogs als girly Sensation betitelt wird oder einfach sunny Musik mit 60s Touch für die breite Masse zelebriert. Eine kleine Kollektion bei Urban Outfitters könnte auch helfen.

Ihr Sound ist immer noch forsch, aber einen Ticken erwachsener als auf dem Debüt. Hits schlängeln sich um sich wiederholende Melodiebögen, die an das Debüt erinnern, aber weniger drahtig daherkommen. Alles flutscht so durch. Und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat sich getan? Best Coast sind nun von den Indie-Lieblingen in die erste Liga aufgestiegen.  <span id="more-25845"></span></p>
<p>So etwas erreicht man, wenn man sich den Arsch abspielt, auf vielen Blogs als girly Sensation betitelt wird oder einfach sunny Musik mit 60s Touch für die breite Masse zelebriert. Eine kleine Kollektion bei Urban Outfitters könnte auch helfen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/best-coast.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25846" title="Best Coast" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/best-coast.jpg" alt="" width="540" height="470" /></a></p>
<p>Ihr Sound ist immer noch forsch, aber einen Ticken erwachsener als auf dem Debüt. Hits schlängeln sich um sich wiederholende Melodiebögen, die an das Debüt erinnern, aber weniger drahtig daherkommen. Alles flutscht so durch. Und trotzdem vibriert der Schenkel und wackelt der Kopf. Auch die neue Art des Midtempo-Songs ist griffig. Fast wird es schnuckelig balladesk. Man schwankt weiterhin zwischen Eis am Stiel-Romantik und Skateboard-Contest. Bethany Cosentino singt weicher und mit noch mehr Herz Worte der Liebe. Manchmal wird die Garage so mit Teddybären vollgestopft, dass man vergisst im Jahr 2012 zu leben.</p>
<p>High End-Anlagen oder Kofferradios? Für Best Coast irgendwie egal. Ihr Sound bleibt zeitlos. Am Ende ist man aber doch auch ein wenig enttäuscht. Das soll jetzt also der Nachfolger sein? Kann man mit leben, kann man aber auch schnell zur Seite legen.</p>
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		<title>Monti Fiori – Caro Capitano</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da haben sich sich Mad Men und Kaurismäki zusammengetan, um den Celentano zu machen. 

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben sich sich Mad Men und Kaurismäki zusammengetan, um den Celentano zu machen. <span id="more-25838"></span></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/tJJl1XBHq9c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Pause Café, Paris</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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Lautsphäre laden
Pause Café, Paris von Zloty Vazquez steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Unported Lizenz.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-25827"></span></p>
<div id="attachment_25829" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0626.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0626-1024x773.jpg" alt="" title="Pause Café" width="553" height="415" class="size-large wp-image-25829" /></a><p class="wp-caption-text">© Zloty Vazquez</p></div>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/Pause-Café-Paris.mp3" target="_blank">Lautsphäre laden</a></p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/88x31.png" /></a><br /><span xmlns:dct="http://purl.org/dc/terms/" href="http://purl.org/dc/dcmitype/Sound" property="dct:title" rel="dct:type">Pause Café, Paris</span> von <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Zloty Vazquez</a> steht unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Unported Lizenz</a>.</p>
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		<title>Die Wahl ist dein! Vol.62: K.O.O.K. vs. Rock</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/Tocotronic_-_K.O.O.K..jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/Tocotronic_-_K.O.O.K..jpg" alt="" title="Tocotronic - K.O.O.K." width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-25821" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/0000420722_500.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/0000420722_500.jpg" alt="" title="Surrogat Rock" width="400" height="400" class="alignnone size-full wp-image-25820" /></a></p>
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		<title>David Daniell / Douglas McCombs – Versions</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 06:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kraftvolle Drones durchziehen das Land. Manches pfeift auf dem Nachhauseweg. Anderes dreht jetzt erst durch, so kurz vor Toreschluß. Der Name Tortoise muss da fallen, ob man will oder nicht.
Daniell und McCombs treffen sich zu Sessions, die gerne an die sieben Stunden reichen, um dann daraus ein Album zu mixen oder viel mehr mixen zu lassen. Hier wurde nun die gleiche Session benutzt, die auch schon das 2009 Album Sycamore ausmachte. Diesmal darf sich Ken (aka Bundy K.), der sich ja auch im Tortoise-Umfeld bewegt, an den Aufnahmen versuchen. Er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kraftvolle Drones durchziehen das Land. Manches pfeift auf dem Nachhauseweg. Anderes dreht jetzt erst durch, so kurz vor Toreschluß. Der Name Tortoise muss da fallen, ob man will oder nicht.<span id="more-25810"></span></p>
<p>Daniell und McCombs treffen sich zu Sessions, die gerne an die sieben Stunden reichen, um dann daraus ein Album zu mixen oder viel mehr mixen zu lassen. Hier wurde nun die gleiche Session benutzt, die auch schon das 2009 Album Sycamore ausmachte. Diesmal darf sich Ken (aka Bundy K.), der sich ja auch im Tortoise-Umfeld bewegt, an den Aufnahmen versuchen. Er nimmt die fließenden Gitarrenströme und stellt sie den perkussiven Schlagzeugschlägen entgegen. Hypnotische Momente stehen immer auf der Kippe zur Langeweile. Sonnenstrahlen vermischen sich mit Unbehagen. Leichte Loops verstärken noch das Gefühl, dass hier Gitarren schwelgen sollen, die kleine Melodien zu Monstern aufziehen. </p>
<p>Daniell und McCombs geben gerne ab. Ihnen geht es um das Moment, um keinen Prozess oder Strukturierung. Ken mischt sich seine Version von Ambient zusammen. Er sieht schon eine Dramaturgie. Schön. Drei Livenummern auf einer seperaten Scheibe zeigen dann, dass das alles auch einen anderen ungemixten Fluss haben kann. Bergmusik für den Propheten. </p>
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		<title>Beach House – Bloom</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beach House transportieren Emotionen in einem Wattebausch.
Ihr neues Album hält große Melodien an der Hand. Auch Teen Dream hatte diese Momente, doch das Duo hat sich noch mehr eingefettet, noch mehr einlullen lassen und so entsteht ein weicher, aber satter Dream Pop, der sich an Mythen abwälzt, aber so seidig fein daherkommt, dass einem jedes Crescendo in der Magengrube hängenbleibt.

Da wird die Indie-Welt mal wieder mit der Zunge schnalzen. Mädchen verlieben sich in den Wohlklang und die Jungs lieben ihre Mädchen dafür, dass sie Wohlklang lieben. Jeder Reverb wird genossen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beach House transportieren Emotionen in einem Wattebausch.<span id="more-25799"></span></p>
<p>Ihr neues Album hält große Melodien an der Hand. Auch<em> Teen Dream</em> hatte diese Momente, doch das Duo hat sich noch mehr eingefettet, noch mehr einlullen lassen und so entsteht ein weicher, aber satter Dream Pop, der sich an Mythen abwälzt, aber so seidig fein daherkommt, dass einem jedes Crescendo in der Magengrube hängenbleibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/beach-house-bloom.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25800" title="Beach House" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/05/beach-house-bloom.jpeg" alt="" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Da wird die Indie-Welt mal wieder mit der Zunge schnalzen. Mädchen verlieben sich in den Wohlklang und die Jungs lieben ihre Mädchen dafür, dass sie Wohlklang lieben. Jeder Reverb wird genossen. Butterfahrten kommen ohne Thermodecken aus. Man ist gerne wieder nackt. <em>You can&#8217;t keep hanging on / To all that&#8217;s dead and gone.</em></p>
<p>Die Gitarren schimmern selbstverliebt in der Abendsonne. Hübsche Synthiefanfaren streiten sich um den Platz am Kopf der Tafel. Man müsste diesen Rauscheengel wegpusten. Manchmal schläft man fast ein wenig ein und hat diese Ameisen vor den Augen. Beach House ist eine Flimmer-Band. Man kann Beach House nur toll finden. Alles andere wäre Majestätsbeleidigung. Wie ein Meilenstein liegt <em>Bloom</em> bei dir in der Auffahrt. Jeder, der vorbeikommt will ihn wegschieben, doch glitscht immer wieder ab. Brillante Funkeleien halten jeden davon ab, Abstand zu nehmen oder gar zu kritisieren. Beach House bleiben Götter des Schmalzes und sind die amtlichsten Nachfolger der Cocteau Twins.</p>
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