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	<title>Jahrgangsgeräusche</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Original und Fälschung 78</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Dream_Theater_-_Train_of_Thought.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10918" title="Dream Theater" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Dream_Theater_-_Train_of_Thought.jpg" alt="Dream Theater" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Editors-cover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10919" title="Editors " src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Editors-cover.jpg" alt="Editors " width="500" height="500" /></a></p>
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		<title>Blonde Redhead &#8211; Penny Sparkle</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Krach der Anfangstage hat sich in Luft aufgelöst. Blonde Redhead haben mal dem Shoegaze Beine gemacht, aber das weißt du sicher. Mein Gott ist das lange her. Auch ihr letztes Album, das nun drei Jahre in den Plattenschränken versauert, war schon nicht das Gelbe vom Ei. Das neue Werk knüpft nahtlos an. Schade! 
Die Songs sind sphärig angelegt, haben diese emotionale Tiefe, die Indie-Herzen höher schlagen lässt. Doch die Umsetzung ist nicht sehr geglückt. Die Winterstimmung lässt dich frösteln, ja fast gruseln. Warum wollen alle nach Garbage klingen? Ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Krach der Anfangstage hat sich in Luft aufgelöst. <a href="http://www.blonde-redhead.com/" target="_blank">Blonde Redhead</a> haben mal dem Shoegaze Beine gemacht, aber das weißt du sicher. Mein Gott ist das lange her. Auch ihr letztes Album, das nun drei Jahre in den Plattenschränken versauert, war schon nicht das Gelbe vom Ei. Das neue Werk knüpft nahtlos an. Schade!<span id="more-11126"></span> </p>
<p>Die Songs sind sphärig angelegt, haben diese emotionale Tiefe, die Indie-Herzen höher schlagen lässt. Doch die Umsetzung ist nicht sehr geglückt. Die Winterstimmung lässt dich frösteln, ja fast gruseln. Warum wollen alle nach Garbage klingen? Ist Butch Vig wirklich der Knaller? Die Dunkelheit wird mit poppig angerissenen Refrains übermalt. Blonde Redhead-Entdecker Steve Shelley wird wohl langsam Abstand nehmen. Krachwände und zerfetzte Lieblingsblumen sind begraben worden. Elektronische Sounds und Drums spielen sich durch den vermatschten Schnee und halten Glöckchen in ihren Händen. Das Licht wird immer mal wieder angeknipst, doch zu erkennen gibt es nichts Dolles. Gut, Kazu vielleicht, aber dafür kann sie ja nichts.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/09/blonde-redhead.jpeg"><img class="size-full wp-image-11127 aligncenter" title="Blonde Redhead" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/09/blonde-redhead.jpeg" alt="Blonde Redhead" width="540" height="459" /></a></p>
<p>Das New Yorker Trio um Kazu Makino versucht traumwandlerisch durchs Gebälk zu säuseln. Doch das machen heute schon einige besser und so ist &#8220;Penny Sparkle&#8221; nur ein weiteres Indiz dafür, dass sich der Schritt in Richtung Mainstream nicht immer auszahlt. Gut, das Konto ist vielleicht besser gefüllt, doch der künstlerische Ansatz und die Atmosphäre gehen verloren. So bleiben Blonde Redhead eine Band, die nur ein weiteres Album aufgenommen haben. Eins, das mal Cure-Gitarren drischt, obwohl von Dreschen kann hier auch nicht die Rede sein, mal den Cocteau Twins die Drummachine klaut. Viel Wind verbreiten die Songs, Kazu sehnsüchtelt sich durch Wattebausch-Räume und zweifelt. &#8220;Love Or Prison&#8221;. Blonde Redhead machen keine Gefangenen. Sie bleiben auf der Kante zu Kitsch ebenso kleben, wie an der Ecke zu Avantgarde. &#8220;Penny Sparkle&#8221; wird viele Ausstellungen eröffnen. Mädels werden fragen: &#8220;Wer ist denn diese bezaubernde Sängerin?&#8221; Aber das reicht leider nicht mehr. Schillernde Langeweile. Schön und vor allem nett.</p>
<p>Erschienen bei <a href="http://www.4ad.com/" target="_blank">4AD</a></p>
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		<title>Holzschredder und Kettensäge</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wu</dc:creator>
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Geräusche laden
Holzschredder und Kettensäge von http://www.jahrgangsgeraeusche.de steht unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial 3.0 Unported Lizenz.
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<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/09/holzschredder_ks.mp3" target="_blank">Geräusche laden</a></p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc/3.0/88x31.png" /></a><br /><span xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" href="http://purl.org/dc/dcmitype/Sound" property="dc:title" rel="dc:type">Holzschredder und Kettensäge</span> von <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">http://www.jahrgangsgeraeusche.de</a> steht unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/">Creative Commons Attribution-NonCommercial 3.0 Unported Lizenz</a>.</p>
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		<title>Not Available: Klaxons &#8211; Das Folkalbum (2008 &#8211; 2009)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Dreh</dc:creator>
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Nach dem Erfolg von &#8220;Myths Of The Near Future&#8221; waren die Klaxons eine der Buzzbands des ersten Jahrzehnts und nahezu ununterbrochen auf Tour, um ihr knappes Repertoire den Leuten um die Ohren zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 waren die Klaxons und Nu Rave das Große Ding. Nun bringen sie mit &#8220;Surfing The Void&#8221; den langerwarteten Nachfolger zu &#8220;Myths Of The Near Future&#8221; raus. Und in der Zeit zwischen den beiden Platten brodelte die Gerüchteküche. Sogar, dass ihr Label sie droppte, da sie mit dem zweiten Werk so gar nichts anfangen konnten, war zu lesen.<br />
<span id="more-11111"></span><br />
Nach dem Erfolg von &#8220;Myths Of The Near Future&#8221; waren die Klaxons eine der Buzzbands des ersten Jahrzehnts und nahezu ununterbrochen auf Tour, um ihr knappes Repertoire den Leuten um die Ohren zu hauen. Wer ständig Krach und Lärm macht will im Tourbus nicht auch solchen hören und die Hipster entdeckten die Ruhe für sich, den Folk.</p>
<p>Bereits 2007 berichtete Gitarrist Simon Taylor, dass das kommende Album u.a. von Folk beeinflusst sein werde. Im Januar 2008 schien es dann endlich soweit zusein. Neben James Ford, der bereits das erste Album produzierte, sollten Tony Visconti und der HipHop Produzent Focus mit an Bord sein und ein Veröffentlichungstermin Ende des Jahres wurde angepeilt. Noch im August des selben Jahres zeigte sich Ford über die Zusammenarbeit begeistert und berichtete der Presse, dass man sich auf ein sehr melodisches Album mit vielen Harmoniegesängen freuen könnte. Doch dann geschah nichts und ausgerechnet die britische Sun wusste im März 2009 zu berichten, dass Polydor keinen Bock auf die fertige Platte hatte. Zu experimentell, zu folky und auch die Band selbst schien unzufrieden mit ihrer Arbeit. &#8220;Über ein Jahr hörten wir nahezu nur Folk. Also wurde unsere Musik auch wirklich richtig folky, aber irgendwie Prog-Folk. Wir haben wirklich ein gutes Album gemacht. Es war großartige Musik mit der wir wirklich zufrieden waren, haben dann aber realisiert, dass das nicht wir waren. Wir dachten, wir sind etwas anderes.&#8221;, erzählte James Righton dem Radiosender XFM.</p>
<p>Die Band sah keine Verbindung zwischen den Songs, kein durchlaufendes Thema und bezeichnen ihr Folkalbum rückblickend nun als Spaßprojekt. Was sie wirklich wollten, oder vielleicht auch ihre Plattenfirma wollte, war ein echtes Klaxons-Album. Eines mit der hibbeligen Nervosität, die man von der ersten Platte kannte. Komischerweise ging das scheinbar nur indem man James Ford vor die Tür setzte und Ross Robinson als Produzenten engagierte. Dabei ist der eher für NuMetal-Shit wie Korn oder Limp Bizkit zuständig. Der Independentfan meint bei der Story natürlich das Diktat der Plattenfirma in jedem Satz zu hören, doch erst die Zeit wird wohl zeigen wie es wirklich war und vor allem, ob wir jemals das Folkalbum hören werden.</p>
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		<title>Jamaica &#8211; No Problem</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Filterlose Zigaretten schmecken immer ein wenig härter, wenn man da überhaupt von Schmecken reden darf. Filterrock hat auch so einen unangenehmen Geschmack. Die Einen sind süchtig und die Anderen rollen mit den Augen. In Frankreich kennt man sich da eh besser aus. Da gehört der Filter zum guten Ton, zur Partynacht und zur Renaissance. 
Jamaica haben ihre Ohrwürmer auch schön durch alles gejagt, was auf dem Effekte-Tisch Platz fand. Die Gitarre ist wichtigster Bestandteil. Es wird gegniedelt, gemuckt und gewichst. Das junge Pariser Publikum schmeißt den Kopf in den Nacken, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Filterlose Zigaretten schmecken immer ein wenig härter, wenn man da überhaupt von Schmecken reden darf. Filterrock hat auch so einen unangenehmen Geschmack. Die Einen sind süchtig und die Anderen rollen mit den Augen. In Frankreich kennt man sich da eh besser aus. Da gehört der Filter zum guten Ton, zur Partynacht und zur Renaissance. <span id="more-11100"></span></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ithinkilikejamaica" target="_blank">Jamaica</a> haben ihre Ohrwürmer auch schön durch alles gejagt, was auf dem Effekte-Tisch Platz fand. Die Gitarre ist wichtigster Bestandteil. Es wird gegniedelt, gemuckt und gewichst. Das junge Pariser Publikum schmeißt den Kopf in den Nacken, damit der Pastis schneller knallt. Die Songs beginnen wie Phoenix-Songs und enden im Daft Punk-Universum. Justice-Mastermind Xavier de Rosnay liebt Classic-Rock und das hört man der Produktion auch an. Dank solcher Hilfe fliegt die Maschine auch über Frankreich hinaus. Alles wurde gestriegelt und gebügelt. Glasklar. Der Dreck leicht in die Ecke gefegt. Es muss Platz zum Tanzen da sein. Der alte Song &#8220;Cross The Fader&#8221; wurde nochmals aufgewärmt. Warum nicht? Popmusik sollte das vertragen können. Die Backings schmelzen wie Camembert in der Mittagshitze. Die BaBaBaas sind luftig und kratzig zugleich. Ein Gitarrensolo später sind die 80er zum Stammtisch aufgebrochen und holen sich mit AC/DC-Fahnen den Männerrock zurück. Sehr unterhaltsam, doch auch ein wenig kirre.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/l_70f37b919afc4aabb96bd1537ba9a7ef.jpg"><img class="size-full wp-image-11101 aligncenter" title="Jamaica" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/l_70f37b919afc4aabb96bd1537ba9a7ef.jpg" alt="Jamaica" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Sting lächelt und träumt von der nächsten Weihnachtszeit. Ja, früher war alles besser, da wurde noch mit der Faust auf den Tisch gehauen und die Matten in den Wind gehangen. Die Girls waren noch Mädchen der Seite 3 und man hatte Wet-T-Shirt-Contests in seinem Filofax stehen. Termine über Termine. Anstrengend war es, doch die Knatze stimmte. Jetzt hat alles einen schalen Geschmack, jede Party wird an der nächsten gemessen. Die Girls haben sich entschieden, sich nicht mehr so dolle für blöd verkaufen zu lassen und Sting hat einen Bart und singt schwedische Weihnachtslieder.</p>
<p>Die Franzosen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tROIbAtLjiM" target="_blank">Jamaica </a>lassen ihre Songs in Radio-Edits durch die Boxen quillen, lieben die große Geste und den schnellen Song. Immer weiter, immer schneller und schön sexy. Auch ein bisschen asi das Ganze, doch ironiefrei geht die Sause gut von der Hand. Der Tanzabend ist gebongt und das Muskelshirt lässt deine Achselhaare männlich aussehen. Ein Paukenschlag. Der Elektrohimmel weint.</p>
<p>Erschienen bei V2/Cooperative Music</p>
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		<title>Original und Fälschung 77</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder eine tolle Entdeckung von Andreas Hubert van der Wingen. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder eine tolle Entdeckung von Andreas Hubert van der Wingen. <span id="more-11092"></span></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/2livecrew-asnastyasthey.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11093" title="The 2 Live Crew" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/2livecrew-asnastyasthey.jpg" alt="The 2 Live Crew" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/2LiveJews.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11094" title="2 Live Jews" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/2LiveJews.jpg" alt="2 Live Jews" width="500" height="500" /></a></p>
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		<title>Antony and the Johnsons &#8211; Thank You for Your Love</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was hat sich bei Antony getan? Mmmmh…! Nicht viel. Antony schluchzt sich auch auf seiner Vorab-EP durch die Songs. Die Bläser in &#8220;Thank You for Your Love&#8221; hüpfen fast sommerlich durch den Garten. Ja, das könnte neu sein! Wenn Antony ansetzt klingt das selten fröhlich. Sogar seine Danksagung klingt gequält und irgendwie fordernd. Er betet seinen Gegenüber fast an und versucht sich durch das wilde Wiederholen des Dankes in Rage zu fühlen. So müsste der Gegenüber eigentlich die Liebe ablehnen. Zu viel steht auf dem Spiel. Ein Klammerblues der Klettenfraktion. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat sich bei <a href="http://www.antonyandthejohnsons.com/" target="_blank">Antony</a> getan? Mmmmh…! Nicht viel. Antony schluchzt sich auch auf seiner Vorab-EP durch die Songs. Die Bläser in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=I-Xdm5yS6PY" target="_blank">&#8220;Thank You for Your Love&#8221;</a> hüpfen fast sommerlich durch den Garten. Ja, das könnte neu sein! <span id="more-11081"></span>Wenn Antony ansetzt klingt das selten fröhlich. Sogar seine Danksagung klingt gequält und irgendwie fordernd. Er betet seinen Gegenüber fast an und versucht sich durch das wilde Wiederholen des Dankes in Rage zu fühlen. So müsste der Gegenüber eigentlich die Liebe ablehnen. Zu viel steht auf dem Spiel. Ein Klammerblues der Klettenfraktion. Im zweiten Song ist es ähnlich. Antony versucht den Schatz zu bergen. Den Schatz, den wir Sterblichen Liebe nennen. Ganz kurz ist der Song geraten. Er baut sich schattig auf, um im nächsten Moment in einer Liebes- oder Freundschaftserklärung zu münden. Das Klavier bleibt an der anschmiegsamen Kante hängen und zelebriert die warmen Töne. Gut, das kennen wir nun schon seit drei Platten.</p>
<p>Das Besenschlagzeug hat die Snare mit alten Badehandtüchern abgedeckt. Nur die HiHat zischelt zum Mitwippen. Auch der Herr sollte aufpassen. All die Schäfchen scheinen aus dem Ruder zu laufen. Auch Antony schlägt nicht immer den artigen Weg ein. Doch warum sollte er nicht geliebt werden? Er ist doch ein Mensch! Der Beschützer, der Hirte muss dringend versuchen all das Wichtige im Leben zusammen zu halten. An jeder Ecke wartet die Unvernunft und das Laster, die können schon mal ein Leben zerstören oder eine Liebe.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/5.jpg"><img class="size-full wp-image-11082 aligncenter" title="Antony and the Jonsons" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/5.jpg" alt="Antony and the Jonsons" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Antony bleibt also bei seinen Leisten. Die Songs tröpfeln langsam aus den Ritzen und bauschen sich kurz zu einer Steigerung auf, um dann im nächsten Moment abrupt zu Ende zu sein. Skizzen werden zu Mini-Nummern, die erst nach mehrmaligem Hören an Dichte und Schlagkraft hinzugewinnen. &#8220;Pressing On&#8221; überrascht mit einer Picking-Gitarre, die sich mit einem Vibraphon hochschaukelt. Antony versucht sich zurückzuhalten. Doch seine zweite Stimme gibt der Dramatik Futter. Ein Gospel für die Ewigkeit. Der Glaube scheint nun Antonys Antriebskraft zu sein. An was oder wen glaubt denn Antony? Hatte er nicht dem Hirten mal abgeschworen? Er versucht nun alles, um im Leben seinen ihm zugewiesenen Platz zu finden. Auf der Suche nach der Liebe muss Antony viel geben, viel überstehen. Und wohl auch viel einstecken. Eine Enttäuschung kann schon mal zu einem größeren Problem werden. Sein Betteln geht direkt in die höheren Kanäle. Er steigert sich in Trance und wiederholt gerne mantraartig seine Themen und Fürbitten.</p>
<p>&#8220;Imagine&#8221; am Ende ist eine gelungene Coverversion. &#8220;Imagine there&#8217;s no heaven. It was easy when I tried.&#8221; Schön das Antony es in der ersten Person singt. Die Gitarre streichelt sich sanft in den Schlaf. Und am Ende bleibt das hohe &#8220;You&#8221; stehen, das Antony fast endlos dehnt. Antony meldet sich also zurück. Es hat sich nichts verändert. Das kann aber auch mal einfach nur toll sein. Ein bisschen harmlos, doch voller Gänsehautmomente. Mal sehen, was das Album bringt&#8230;</p>
<p>Erschienen bei Rough Trade</p>
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		<title>Black To Comm &#8211; Hotel Freund</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 06:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Video des Wochenendes!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Video des Wochenendes!<span id="more-11052"></span></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QYt4fp3TYQg?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QYt4fp3TYQg?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Robert Hood &#8211; Omega</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange war von Robert Hood wenig Neues zu hören. Jetzt hält er uns „Omega“ unter die Ohren. Die Rückkehr entpuppt sich als Rede von den letzten Dingen. Diese werden wesentlich für die Ersten sein. Für die ursprünglichen Ersten ebenso, wie für die darauf folgenden Ersten. Der letzte Mann ist, obwohl Symbolträger des Untergangs der Menschheit, auch der Retter der selben. Die ganze Hybris von Fortschritt und Zerstörung, von Verantwortung und Egomanie liegt auf den Schultern des Omega-Mannes. Er wird zwangsläufig zur Legende.
Eine mit Echo gedoppelte Stimme, aufgeweicht und länglich, führt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange war von <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2009-06-30/klassiker-robert-hood-internal-empire/" target="_self">Robert Hood </a>wenig Neues zu hören. Jetzt hält er uns „Omega“ unter die Ohren. Die Rückkehr entpuppt sich als Rede von den letzten Dingen. Diese werden wesentlich für die Ersten sein. Für die ursprünglichen Ersten ebenso, wie für die darauf folgenden Ersten. Der letzte Mann ist, obwohl Symbolträger des Untergangs der Menschheit, auch der Retter der selben. Die ganze Hybris von Fortschritt und Zerstörung, von Verantwortung und Egomanie liegt auf den Schultern des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Omega-Mann" target="_blank">Omega-Mannes</a>. Er wird zwangsläufig zur Legende.</p>
<p><span id="more-11033"></span>Eine mit Echo gedoppelte Stimme, aufgeweicht und länglich, führt uns voller Pathos noch mal in die alte Geschichte ein. Das bekommt schnell den Duktus des Biblischen. Ein Intro, dass in das große Ganze des Albums einführt wird in Klammern „The Beginning“ benannt. Das neue Album von Robert Hood tut sich schwer Fahrt aufzunehmen. Drei Stücke und fast 10 Minuten Einleitungsgeplänkel verstellen den Blick auf das Wesentliche.</p>
<p>Und das ist bei Hood 2010 immer noch das Kerngeschäft des Minimal, den er selbst vor 15 Jahren prägte. Der einfache wie effektive Versatz zweier Spuren bilden nach wie vor die Kernspannung aller Tracks. Weder klanglich noch rhythmisch fanden erweiternde Ideen Einzug. Es pulst und knackt in bekanntem Gewande, am gelungensten bei &#8220;Are You God?&#8221;. Das ist sicher gesetztes Minimal-Handwerk, aber mehr eben auch nicht. Sieht sich am Ende (Pardon, Anfang) Robert Hood selbst als Omega-Man des Techno? Ein Album für Fans, die sich mit etwas in die Jahre gekommenen Serum begnügen.</p>
<p>„Omega“ ist im Juni 2010 bei <a href="http://www.myspace.com/hoodrob" target="_blank">M-Plant</a> erschienen.</p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Hood.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Hood.jpg" alt="Robert Hood" title="Robert Hood" width="530" height="353" class="alignleft size-full wp-image-11039" /></a></p>
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		<title>Original und Fälschung 76</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Love</dc:creator>
				<category><![CDATA[Original & Fälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Collage]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
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		<category><![CDATA[Nirvana]]></category>
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		<category><![CDATA[The Smith Westerns]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-10922"></span></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/the-smith-westerns.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10923" title="The Smith Westerns" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/the-smith-westerns.jpg" alt="The Smith Westerns" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana_nevermind.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana_nevermind.jpg" alt="Nirvana" title="Nirvana" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-11026" /></a></p>
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