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Artikel in der Kategorie 2012

2010, 2012, Lautsphären, MP3, Zeitleiste »

[1 Apr 2012 | Kein Kommentar | ]

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2010, 2012, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[30 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Bear In Heaven – I Love You, It’s Cool

Bear In Heaven hängen auch im Timetunnel. Nach dem Erfolg des letzten Albums geben sie nun richtig Gas, um Erfolg auch in Bekanntheit umzumünzen. Sie klingen auf I Love You, It’s Cool wie die Suicide- Ausgabe der Pet Shop Boys. Cheesy-Keyboard-Türme zeigen, dass man immer noch eine Bühne zustellen kann. Nebel und schlechte Laune gehören sowieso dazu. Doch der Anfang schickt einen zunächst auf die falsche Bahn.

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[29 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Sleeping Policemen – Sleeping Policemen

Wie bei einem Familientreffen haben auch Sleeping Policemen zuerst noch ihre Krawatten und Ballerinas an. Nach dem ersten Gang, wird alles ein wenig gelockert oder gleich abgelegt. Das hängt vom Wetter ab oder wie Opa heute drauf ist. Beim Zwischengang werden schon Gänseblümchenstirnbänder geknotet. Die Kinder und Verliebten kommen an ihren Tisch. Jetzt kann es ja losgehen.

2010, 2012, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[28 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
La Sera – Sees the Light

Frankie Rose hat schon veröffentlicht. Best Coast stehen schon in den Startlöchern. So muss Katy Goodman auch schnell nachlegen, um etwas vom Kuchen abzubekommen.

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[27 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
eRikm – Transfall

Feine Hände werfen unterschiedlichste Dinge zu einem Gebilde dichter Asymmetrie auf. Das Gebilde erwächst zum Berg, doch es fällt nicht. Durch Kontinuität der Klangfundstücke verfestigt sich seine Dichte. Das erzeugt Aufmerksamkeit. Die ist von großer Bedeutung, denn sie dauert. So entsteht ein vielschichtiges Sandwich des Zufälligen mit einer Statik von weitreichender Kraft. Schnell wird klar: Die gelenken Hände vom Anfang verstehen sich auf die großen Gesten von Musique concrète, Experiment und Improvisation.

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[26 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Daniel Rossen – Silent Hour/Golden Mile

Daniel Rossen schafft es mal wieder seine Songs so komplex anzurichten, dass einem ganz warm ums Herz wird. Sein Soloausflug lotet alle Möglichkeiten aus, die eine EP so mit sich bringen. Er lässt sich genügend Zeit, um den Songs das nötige Gewicht umzuschnallen, die dann automatisch ein Grizzly Bear-Song werden. Das ist aber nicht schlimm. Das ist sogar richtig geil.

2010, 2012, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »

[22 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Michael Kiwanuka – Home Again

Kiwanuka schwelgt in Erinnerungen an einen längst vergessenen Sommer im Melting Pot London. Sein Neo-Soul hat große Gefühle, die eine schwitzige, aber nie erotische Hitze herbeibeschwören.

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[20 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Doctorella – Drogen und Psychologen

Humor und Musik sind nicht immer unter einen Hut zu kriegen. Doctorella aus Berlin wagen den Spagat zwischen Popzitat, Feminismus und Großstadtlyrik. Ihr Hang zur drastischen Darstellung des Gefühls der Melancholie ist manchmal holprig, banal oder gar aberwitzig. Humor ist, wenn man trotzdem weint.

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[17 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Stabil Elite – Douze Pouze

Drei junge Seiltänzer holen weit aus. Das Seil schwankt leicht im Wind. Doch es scheint genau vermessen; mit neuesten Methoden und alten Geräten. Auch das Gepäck der Artisten wurde mit Sorgfalt bestellt. Niemand ist ratlos. Und die Geräte sind gepflegt. Also, was soll schief gehen?

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[15 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Frankie Rose – Interstellar

Frankie hat schon so einiges hinter sich gelassen. Die Vivian Girls, die Dum Dum Girls, die Crystal Stilts und die Outs. Nun gibt es quasi noch einmal einen Neuanfang.

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[14 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Mouse On Mars – Parastrophics

Sechs Jahre ist es still gewesen um eines der innovativsten Elektronik-Duos aller Hemisphären. Mit akribischer Konstanz kreierten Mouse On Mars seit Anfang der 90er Jahre Alben voll überbordender Spielfreude, kombiniert mit der Gabe über Verzerrung zu philosophieren. Und das unterfüttert durch zahlreiche Nebenprojekte, Remixe, Kollaborationen über 10 Alben hinweg.

2010, 2012, Compilations, Jazz, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[12 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
V.A. – Blue Note Beach Classics presented by José Padilla

Warum das nun Beach Classics sind bleibt wohl das große Blue Note-Geheimnis? Gut, Herbie Hancock hat den Delphin-Tanz vorbereitet, dafür aber Miles Davies das alte Stockholm. Was denn nun?

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[10 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Julia Holter – Ekstasis

Julia Holter hat sich aus der Ambient-Blase gelöffelt. Zwar steckt ihr Körper noch fest, doch das Köpfchen guckt schon raus. War Tragedy doch noch sehr vernebelt und ruhig, ist Ekstasis ein verhuschter Blick in die Welt des avantgardistischen Pops. Zwar auch ruhig, doch mit einem ernsten Blick in Richtung Beat und “Orchestralität”.

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[8 Mrz 2012 | Ein Kommentar | ]
Michael Trommer – Edgelands

Die Welt wird zum Versuchslabor. Dabei scheinen die Randgebiete städtischer Agglomerationen alles zu bieten, was man für einen im besten Sinne offenen Experimentierbaukasten braucht. So, oder so ähnlich könnte sich die akustische Situation in den kulturellen Übergangszonen für den in Toronto lebenden Klangkünstler Michael Trommer dargestellt haben, als er begann die Außenbezirke städtischer Großräume auf ihre akustischen Eigenschaften hin zu untersuchen.

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[7 Mrz 2012 | Kein Kommentar | ]
Bowerbirds – The Clearing

Es geht um das gemeinsame Musizieren. um die Momente, die so intim und klein sein können, dass sie nur am Lagerfeuer Bestand haben oder es geht um den großen Wurf vor staunendem Publikum, das den Enthusiasmus spüren will, mit all der Wucht einer Arcade Fire-Family, die sich gegen einen stoischen Beat wehrt, sondern lieber alles so fließen lässt, ohne Kompromisse in der Struktur.