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	<title>Jahrgangsgeräusche &#187; Veranstaltungen</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Caspian Live &#8211; Hamburg, Haus 73 07.02.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Und ich dachte, die würden singen!&#8221; &#8220;Nein, das ist Mogwai 2.0!&#8221; So kann man sich täuschen und am Ende werde ich doch irgendwie Recht behalten.
Caspian hat es nach Europa verschlagen. Der Geheimtipp aus den USA macht seit 2003 den Postrock unsicher, den Mogwai, Sigur Rós und andere ihnen übrig gelassen haben. Breitwände aus drei Gitarren treffen auf stoische Drums, einen brummenden Bass, der nur für die Bauchdecke da ist und perfektioniertes Glockenspiel oder Ambient-Synthies an den Rändern. Das Hamburger Publikum staunt. Wie immer ist es gespannt und kritisch zugleich. Zwischen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und ich dachte, die würden singen!&#8221; &#8220;Nein, das ist Mogwai 2.0!&#8221; So kann man sich täuschen und am Ende werde ich doch irgendwie Recht behalten.<span id="more-24334"></span></p>
<p>Caspian hat es nach Europa verschlagen. Der Geheimtipp aus den USA macht seit 2003 den Postrock unsicher, den Mogwai, Sigur Rós und andere ihnen übrig gelassen haben. Breitwände aus drei Gitarren treffen auf stoische Drums, einen brummenden Bass, der nur für die Bauchdecke da ist und perfektioniertes Glockenspiel oder Ambient-Synthies an den Rändern. Das Hamburger Publikum staunt. Wie immer ist es gespannt und kritisch zugleich. Zwischen den Songs versucht es, so etwas wie Applaus hinzukriegen. Sogar die Band findet ihr Publikum zu ruhig. Ja, hier sind auch schon andere gescheitert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Caspian.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-24335" title="Caspian" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Caspian-1024x768.jpg" alt="" width="553" height="415" /></a></p>
<p>Caspian geben ihrem Set nur wenig Luft zum Atmen, dann wird der Helikopter wieder angeworfen und der Rausch hält an. Leicht schlampig gespielt, entwickeln sich die Songs zu dicken Brechern, die an den Fliesen des Hauses 73 zerschellen. Nicht alles zündet. Auch der Sound bei den ersten drei Stücken ist nicht gerade &#8216;ne Wucht. Die Snare geht im Brei unter und das differenzierte Gitarrenspiel bleibt nur optisch ein Highlight. Doch Caspian spielen munter weiter. Die Haare und Köpfe fliegen. Beim Publikum aber erst bei der Zugabe.</p>
<p>Caspian schaffen es ihre Bretter, mit viel Kleinkram zu füllen. So wird der sogenannte Postrock nicht langweilig. Anspruchsvolle Zwischenparts gibt es eher selten. Lieber direkt auf die Zwölf. Alles spielt sich in der 5 Minuten-Liga ab. Da muss man schon Sound anstapeln, um interessant zu bleiben. Das Konzert ist ein dichtes Vergnügen, dass einem die Ohren säubert und für Eurostückegeklimper an der Theke und sinnentleerte Gesprächsfetzen der Nebenmänner schärft.</p>
<p>Konventionell ist das ganze leider aber auch manchmal. Gerade in den wenigen ruhigen Momenten, spürt man die Vorhersehbarkeit. Ein Song wird dann doch mit einer verfremdeten Stimme versehen. &#8220;Muss wohl was Neues sein&#8221;, wird hinterher bei einem Bier gefachsimpelt und ich gebe zu, dass man das nicht Singen nennen konnte. Trotzdem fühle ich mich bestätigt. Mir persönlich hat die dänische Vorband THE SHAKING SENSATIONS ein wenig besser gefallen, da sie ihren Postrock etwas filigraner darbot und sich mit dem Holzhammer zurückhielt. Und zwei Drummer in einer Band zu sehen, hat mich seit den Melvins nicht mehr so fasziniert. Caspian werden ihren Weg gehen. Ob ich immer dabei sein werde, steht in den Sternen.</p>
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		<title>Die Sterne Live – Hamburg, Übel &amp; Gefährlich 02.02.2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 06:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Typ, der wie Wim Wenders aussieht, fährt mit mir im Fahrstuhl hoch. Er hat seine Freundin im Trubel der HAM.LIT verloren. Ich kann ihm nicht helfen, will auch gar nicht zu hören oder reden und genieße bei der kurzen Fahrt den Sound aus der Boombox des Liftboys. Liftboys hören jetzt Cro. Guter Start.
Oben wird noch gelesen. Stühle sind aufgebaut. Ich bin extra spät angereist, denn Lesungen sind nicht so meine Welt. Die zehn Minuten mit einem Großstadtmärchen einer Nachwuchsschriftstellerin rauben mir den letzten Nerv. Die Bar ist zum Glück ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Typ, der wie Wim Wenders aussieht, fährt mit mir im Fahrstuhl hoch. Er hat seine Freundin im Trubel der HAM.LIT verloren. Ich kann ihm nicht helfen, will auch gar nicht zu hören oder reden und genieße bei der kurzen Fahrt den Sound aus der Boombox des Liftboys. Liftboys hören jetzt Cro. Guter Start.<span id="more-24208"></span></p>
<p>Oben wird noch gelesen. Stühle sind aufgebaut. Ich bin extra spät angereist, denn Lesungen sind nicht so meine Welt. Die zehn Minuten mit einem Großstadtmärchen einer Nachwuchsschriftstellerin rauben mir den letzten Nerv. Die Bar ist zum Glück schon geöffnet und der Raucherraum stinkt wie eh und je. Zwei Lungenbrötchen und Biere später, kurz nach 23 Uhr, betreten die Sterne die Bühne. Vorher wurde noch alles sauber gefegt und die Bestuhlung entfernt. Mein Gott was Literaturbegeisterte für einen Dreck machen können; überall liegt Papier. Es soll angeblich getanzt werden. Ich glaube, ich bin der einzige, der seine Jacke noch an hat.</p>
<p>Die Sterne tun das, was sie seit 20 Jahren können. Sie spielen, als wären sie im Proberaum. Frank Spilker vernuschelt die Ansagen, sein Timing im Gesang und an der Gitarre ist immer noch nicht von dieser Welt. Unglaublich ungelenk! Er will ja, doch irgendeine Macht scheint ihn zu beherrschen. Die ersten Songs flutschen in alter Manier. <em>Universal Tellerwäscher</em> kommt früh, hängt aber auch ein wenig durch. Für die Bücherwürmer beginnt nun langsam die Zeit, in der die letzten Bahnen die Feldstraße verlassen und so lichtet sich der Zuschauerraum allmählich. Mit einem Hörbuch geht es durch die Nacht. Die Sterne grooven derweil, trotz aller Soundprobleme, Unstimmigkeiten und Fehlerquellen auf der Bühne. Das macht die Jungs halt so sympathisch. Hier geht es nicht ums Abliefern, ums Mucken, sondern um ein besonderes Gefühl, eine Stimmung. Die Anfänger, die man mit der neuen EP gewinnen wollte, waren nicht da und wenn doch, dann sind sie jetzt schon weg, obwohl die Jungs<em> 24/7</em> lang auf haben. Die Fans rücken nun langsam näher und bestellen nach.</p>
<p>Die Disko/Dance-Songs des letzten Albums machen auf einmal Sinn. Ich mochte diese Platte eigentlich nie, doch heute sind es die besten Stücke. Spilker nimmt sich eine Auszeit an der Gitarre und das tut ihm gut. Nach dem Diskoblock ist er kurz neben der Spur und verkackt <em>Inseln</em>, doch das scheint der Wendepunkt des Abends zu sein. Danach wird alles auf einmal klarer und lustvoller. Bei <em>Was hat dich bloß so ruiniert?</em>, dem Song, den ich nicht mehr hören kann, habe ich auf einmal Gänsehaut. Das ist doch mal was.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0140.jpg"><img class="size-large wp-image-24250 aligncenter" title="Die Sterne Live - Hamburg, Übel &amp; Gefährlich 02.02.2012" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0140-1024x768.jpg" alt="" width="553" height="415" /></a></p>
<p>Im Zugabenteil dürfen dann die Hamburger Deern ihre Schals und Zigaretten zeigen. Jungs in doofen T-Shirts krallen sich das Mikro und singen noch schlechter als Spilker. Man steht doof im Weg rum oder tanzt total verrückt. Abiball 2012 ohne Jonas. Funny.<br />
Die Sterne haben uns Gefühle geschenkt. 20 Jahre lang. Sie haben uns Texte mit Inhalt eingetrichtert und Parties in zu kleinen Wohnungen erträglich gemacht. Auch heute Abend, obwohl der Ort und Anlass vielleicht falsch gewählt war.</p>
<p>Auf einmal steht der Typ, der aussieht wie Wim Wenders, neben mir und knutscht wie ein Irrer seine als verschollen gegoltene Freundin. Seine Hände und Zunge sind überall. <em>Da hilft nichts auf der Welt, wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt.</em></p>
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		<title>Deerhoof Live @Sydney Festival 09.01.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie immer eine Ohrenweide! Greg Saunier tobt wie das Tier der Muppets, John Dieterich schaut sich auf die Finger, Ed Rodriguez schüttelt seine Vorhangfrisur und Satomi Matsuzaki hüpft wie ein japanisches Schulmädchen beim Gummitwist. Hammer!

Watch Deerhoof and other great gigs on Moshcam.
Das ganze Konzert gibt es drüben bei Moshcam.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer eine Ohrenweide! Greg Saunier tobt wie das Tier der Muppets, John Dieterich schaut sich auf die Finger, Ed Rodriguez schüttelt seine Vorhangfrisur und Satomi Matsuzaki hüpft wie ein japanisches Schulmädchen beim Gummitwist. Hammer!<span id="more-24187"></span></p>
<p><object width="528" height="297"><param name="movie" value="http://www.moshcam.com/embed/?mediaID=11045"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.moshcam.com/embed/?mediaID=11045" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="528" height="297"></embed></object>
<p>Watch <a href="http://www.moshcam.com/deerhoof/sydney-festival-keystone-festival-bar-1023.aspx">Deerhoof</a> and other great gigs on <a href="http://www.moshcam.com/">Moshcam</a>.</p>
<p>Das ganze Konzert gibt es drüben bei Moshcam.</p>
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		<title>The Crookes Live – Hamburg, Molotow 30.11.2011</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis auf die Straße stehen die Fans. Alle wollen The Crookes sehen, die sich in den letzten zwei Jahren einen Namen erspielt haben und so aus dem Schatten eines Geheimtipps und des Namedroppings herausgestiegen sind.
Unten im Molotow ist es schon pickepackevoll. Die Mädchen hängen am Merchandise-Stand rum, denn hier kann man sich von Sänger George Waite die Jutetaschen oder T-Shirts signieren lassen. Waite wirkt trotz der langen Tour frisch und ausgeglichen. Er schenkt den Mädchen sein schönstes Lächeln.

Die Vorband Big Tennis spielt bereits. Sie bieten amtlichen, aber etwas langweiligen und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis auf die Straße stehen die Fans. Alle wollen The Crookes sehen, die sich in den letzten zwei Jahren einen Namen erspielt haben und so aus dem Schatten eines Geheimtipps und des Namedroppings herausgestiegen sind.<span id="more-23137"></span></p>
<p>Unten im Molotow ist es schon pickepackevoll. Die Mädchen hängen am Merchandise-Stand rum, denn hier kann man sich von Sänger George Waite die Jutetaschen oder T-Shirts signieren lassen. Waite wirkt trotz der langen Tour frisch und ausgeglichen. Er schenkt den Mädchen sein schönstes Lächeln.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/12/TheCrookes.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23138" title="The Crookes" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/12/TheCrookes.jpeg" alt="" width="512" height="340" /></a></p>
<p>Die Vorband Big Tennis spielt bereits. Sie bieten amtlichen, aber etwas langweiligen und steifen Indie-Rock an, der gut ins Radio passt, doch live nicht mit genügend Drive daherkommt. Mit einem wohlwollenden Applaus werden sie in den Feierabend geschickt. Dann kurz nach 22.00 Uhr betreten die jungen The Crookes aus Sheffield die Bühne. Die Kids sind fast andächtig, als das erste Stück beginnt. Eine mutige Wahl haben die Crookes da getroffen, denn &#8220;City Of Lights&#8221; ist eine getragene Nummer, die sich langsam aufbaut und eher zum Zuhören als zum Ausrasten dient. Das Hamburger Publikum scheint kurz geschockt. Sind wir etwa auf dem falschen Konzert? Wurde uns nicht zackiger Mod-Pop versprochen, Tanzflächen-Breaker aus den Indie-Clubs der Stadt?</p>
<p>Die Crookes lassen sich nicht beirren. Waite singt fantastisch. Er und seine Mitstreiter sind eine der sauber spielendsten Bands der Stunde. Keine Wackler, alles harmonisiert. Jedes Schnippen oder Klatschen sitzt auf dem Punkt. Die Backingvocals geben die nötige Unterstützung. Nach der Schockstarre der Zuhörerschaft bieten die Crookes erstmal ihre bekannten Hits an. &#8220;Chorus of Fools&#8221; und &#8220;Godless Girl&#8221; laden sofort zum Schwofen ein. Endlich reagiert das Publikum.</p>
<p>Trotz aller Schmißigkeit der Songs vergessen die Crookes ihr Handwerk nicht. Einige im Publikum werden sich wohl fragen, ob das noch live ist oder von Band kommt. Ich bin restlos begeistert, obwohl mir der bassige Sound des Mischers ein wenig auf den Geist geht, aber das ist Geschmacksache. Nun folgt Hit auf Hit und das Publikum entspannt sich langsam. &#8220;The Crookes Laundry Murder 1922&#8243; und &#8220;Backstreet Lovers&#8221; funzen richtig. Jetzt genießen die Hamburger jeden Akkord, jede Geste und jeden schwitzigen Haarschüttler Waites. Sie sind doch auf der richtigen Veranstaltung. Die Mädchen wirken verliebt.</p>
<p>Die Crookes bieten ein Potpourri der letzten 60 Jahre britischer Musik. Der Smiths-Vergleich hinkt zwar etwas, doch in gewissen Momenten kann man das schon mal äußern. Für mich sind die sympathischen Buben eher ein frischer Aufguss der Housemartins. Aber bei allem Namedropping muss man den Sheffieldern ein eigenes Gesicht attestieren. Die Crookes sind in ihren Stücken unglaublich sicher. Sie wissen, was und wann sie anziehen müssen. Eine Ohrenweide. Das Publikum scheint nicht jeden Song zu kennen und ist dann schnell beruhigt als Waite einen neuen Song ankündigt. Kann man also nicht kennen. Das Konzert flutscht so durch. Alle Hits wurden untergebracht. Ein Liveerlebnis, das Lust macht, die frisch gekauften Vinyl-Singles noch in der Nacht aufzulegen. Dazu einen Schluck Bier. Traumhaft.</p>
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		<title>The Crookes auf Tour in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich sind die Boys wieder da. The Crookes streifen durch drei deutsche Clubs und versprühen ihren Sheffield-Liebreiz. Wenn du auf schwitzige Songs, die Smiths und coole Jungs mit Gitarren stehst, musst du mal wieder vor die Tür gehen. Die Band aus Sheffield ist charmant, sieht gut aus, hat Manieren und lovely Songs im Gepäck. Perfekt. Die Girls werden jetzt extra dafür in ihre kleinen Kleider hüpfen, egal, wie kalt es draußen ist. Die Crookes sind die schickste Band der Stunde. Mehr Pop geht zur Zeit nicht. Hin da!
25.11.2011	Köln &#8211; Gebäude ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich sind die Boys wieder da. The Crookes streifen durch drei deutsche Clubs und versprühen ihren Sheffield-Liebreiz. Wenn du auf schwitzige Songs, die Smiths und coole Jungs mit Gitarren stehst, musst du mal wieder vor die Tür gehen.<span id="more-22986"></span> Die Band aus Sheffield ist charmant, sieht gut aus, hat Manieren und lovely Songs im Gepäck. Perfekt. Die Girls werden jetzt extra dafür in ihre kleinen Kleider hüpfen, egal, wie kalt es draußen ist. Die Crookes sind die schickste Band der Stunde. Mehr Pop geht zur Zeit nicht. Hin da!</p>
<p>25.11.2011	Köln &#8211; Gebäude 9<br />
29.11.2011	Berlin &#8211; Comet<br />
30.11.2011	Hamburg &#8211; Molotow	</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/KEfnrdFXGc8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>The Sandwitches und Carletta Sue Kay Live – Hamburg, Molotow 18.11.2011</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 09:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Carletta Sue Kay betritt die kleine Bühne des Molotow in Hamburg. Obwohl es draußen langsam winterlich wird, trägt Carletta Sue heute keine Schuhe. Nur ein Strumpfhöschen wärmt ihre zu großen Füße. Gitarrist Doug Hilsinger fängt an zu spielen. Die acht Zuschauer sind augenblicklich ruhig. Wer ist diese große Frau mit der Perücke und der hohen, rauen Soulstimme, die den Raum zum Brennen bringt? Aus San Francisco kommt sie, das wissen vielleicht einige oder reimen es sich zusammen, da die Hauptband die Sandwitches aus San Francisco stammen, aber mehr wissen auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carletta Sue Kay betritt die kleine Bühne des Molotow in Hamburg. Obwohl es draußen langsam winterlich wird, trägt Carletta Sue heute keine Schuhe. Nur ein Strumpfhöschen wärmt ihre zu großen Füße.<span id="more-22916"></span> Gitarrist Doug Hilsinger fängt an zu spielen. Die acht Zuschauer sind augenblicklich ruhig. Wer ist diese große Frau mit der Perücke und der hohen, rauen Soulstimme, die den Raum zum Brennen bringt? Aus San Francisco kommt sie, das wissen vielleicht einige oder reimen es sich zusammen, da die Hauptband die Sandwitches aus San Francisco stammen, aber mehr wissen auch sie nicht.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/CarlettaSueKay.jpg"><img class="size-large wp-image-22917     aligncenter" title="Carletta Sue Kay ©Almut von Gorrissen" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/CarlettaSueKay-1024x1024.jpg" alt="" width="491" height="491" /></a></p>
<p>Carletta Sue Kay mischt Tradition mit Pathos, Theatralik und Musical. Ihr Gewand ist schwarz, wie eine alternde Diva steht sie da mit einer Sinalco-Cola in der Hand. Und sie weiß ihre Stimme zu nutzen. Gänsehaut. Die Songs werden mit Hingabe und Wucht vorgetragen. Doug Hilsinger spielt wunderbar gelassen die doch teilweise jazzigen Akkordfolgen. Manchmal wird er ein wenig schnell und laut, dann flüstert Carletta im Anweisungen zu. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen. Carletta Sues Stimme holt sogar die Touri-Muttis auf der Reeperbahn an die Scheibe des Molotow. Männer mit Perücken sind sogar auf dem Kiez ein Hingucker. Frau Kay spielt ihre, wenn nur durch Blogs bekannten Hits, auch den endlosen 7-Minüter &#8220;For The Birds&#8221;; lässt leider meinen persönlichen Favoriten &#8220;Joy Division&#8221; weg, überzeugt aber als Zugabe mit einer famosen Darbietung des Songs &#8220;If I Were Your Woman&#8221; von Gladys Knight &amp; The Pips. Das Publikum lässt Carletta Sue fast nicht von der Bühne. Fantastischer Auftritt. Ich bin verliebt. Stephen Merritt und Cole Porter wären es auch.</p>
<p>Einige Zuschauer mehr finden nun den Weg ins Molotow. Aber mehr als 25 werden es wohl nicht werden. Nach einer kurzen Pause betreten The Sandwitches die Bühne. Ich bin überrascht, da sich nun Kays Gitarrist Doug Hilsinger an die Drums setzt. Wo ist die Drummerin Roxanne Brodeur? Diese Frage kann ich leider nicht beantworten, aber das tut auch nichts zur Sache. The Sandwitches beginnen zaghaft. Heidi Alexander und Grace Cooper spielen beide Gitarre, doch keine spielt sich zur Lead auf. Beide zupfen und streicheln obskure, offene Akkorde und wilde Bassfiguren. Doug Hilsinger hält die an Tönen ausufernden, aber kurzen Songs gut zusammen. Wie im Dream Pop verschmelzen die Stimmen der Damen. Etwas spooky wird es zwischendurch, wenn die Girls mit Kopfstimme arbeiten oder gar jaulen. Folkige Lautmalereien treffen Sixties-Garage mit Lagerfeuerromantik. Auch die Sandwitches spielen ihre Hits, diese zwar mit etwas mehr Lustlosigkeit als Carletta Sue, aber das macht die Sandwitches ja gerade interessant. Ihre Songs wirken so zufällig und nebulös, das man gar nicht glaubt, dass sie überhaupt proben, sondern nur ihre Verstärker anschalten, loslegen und sich finden.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/The-Sandwitches.jpg"><img class="size-large wp-image-22925     aligncenter" title="The Sandwitches ©Almut von Gorrissen" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/The-Sandwitches-1024x764.jpg" alt="" width="540" height="403" /></a></p>
<p>Toll wird es, wenn Cooper und Alexander Gitarrenläufe gegeneinander spielen und mit Absicht zwei Töne in den Keller setzen. Faszinierend, wie man am Pophimmel vorbeischreiten darf, aber trotzdem wie Engel die Hände über unseren Köpfen ausbreiten. Lange keine Band mehr gesehen, die sich so gegen klare Hookline-Enden wehrt. The Sandwitches sind eine Band, die mittig spielt und es so nie zu einer stimmigen Auflösung der Melodieführung kommt. Bezaubernd. Gegen Ende kommt ein wenig mehr Drive in den Weird-Garagen-Folk mit aprubtem Ende.</p>
<p>Der Reverb auf den beiden Stimmen hallt noch auf der U-Bahn-Rückfahrt in meinen Ohren und kurz vor meiner Haustür denke ich zum ersten Mal in meinem Leben länger als drei Minuten an Amy Winehouse.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>The Sandwitches auf Tour in Deutschland und Österreich</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Carletta Sue Kay]]></category>
		<category><![CDATA[Hardly Art]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[The Sandwitches]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sandwitches sind wohl noch so was wie ein Geheimtipp. Ihr verhuschter DIY- Folk-Garagen-Psycho-Billy-Pop mit Twang-Gitarren und schiefen Melodien ist sehr spannend. Fast schon spooky. Ich lechze nach mehr. Das Album &#8220;Mrs. Jones&#8217; Cookies&#8221; hilft über die ersten Entzugserscheinungen hinweg.
Die Stimmen des Damen-Trios umschmiegen sich gegenseitig und lösen Beklemmungen aus. Das alles darf man nun endlich live erleben. Auch das Vorprogramm ist Pflicht. Carletta Sue Kay raubt dir dein Herz. Also hingehen, bitte!
 The Sandwitches &#8211; The Pearl by hardlyartrecords
Carletta Sue Kay:

For the Birds from Peter Max Lawrence on Vimeo.
Präsentiert ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sandwitches sind wohl noch so was wie ein Geheimtipp. Ihr verhuschter DIY- Folk-Garagen-Psycho-Billy-Pop mit Twang-Gitarren und schiefen Melodien ist sehr spannend. Fast schon spooky. Ich lechze nach mehr.<span id="more-22695"></span> Das Album &#8220;Mrs. Jones&#8217; Cookies&#8221; hilft über die ersten Entzugserscheinungen hinweg.</p>
<p>Die Stimmen des Damen-Trios umschmiegen sich gegenseitig und lösen Beklemmungen aus. Das alles darf man nun endlich live erleben. Auch das Vorprogramm ist Pflicht. Carletta Sue Kay raubt dir dein Herz. Also hingehen, bitte!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24847483" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24847483" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/hardlyartrecords/the-sandwitches-the-pearl">The Sandwitches &#8211; The Pearl</a> by <a href="http://soundcloud.com/hardlyartrecords">hardlyartrecords</a></span></p>
<p>Carletta Sue Kay:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18899185?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/18899185">For the Birds</a> from <a href="http://vimeo.com/petermaxlawrence">Peter Max Lawrence</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Präsentiert von OhFancy, ByteFM</p>
<p>18/11/11      Hamburg (DE), Molotow Bar *<br />
19/11/11      Koeln (DE), King Georg<br />
20/11/11      Berlin (DE), Monarch *<br />
21/11/11      Erfurt (DE), Museumskeller *<br />
22/11/11      Dresden (DE), Ostpol *<br />
23/11/11      Wien (AT), Arena *<br />
25/11/11      Graz (AT), Forum Stadtpark *<br />
* w/ Carletta Sue Kay</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Steve Reich mit Ensemble Modern &amp; Synergy Vocals – Düsseldorf, Tonhalle 20.09.2011</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Approximation Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Ensemble Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Synergy Vocals]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit „Drumming“ und „Music for 18 Musicians“ wurden zum Auftakt des Approximation Festivals 2011 am Dienstag in der Tonhalle Düsseldorf zwei Hauptwerke Steve Reichs durch den Pionier der Minimal Music selbst gemeinsam mit dem Ensemble Modern und Synergy Vocals zur Aufführung gebracht. Das allein schon darf als Sensation für das sich seit 2005 von Jahr zu Jahr weiter entwickelnde Festival und den rheinischen Konzertbetrieb überhaupt gelten.
Der symbolische Paukenschlag zum Festivalauftakt entpuppte sich mit „Drumming“ als schnell verdichtendes rhythmisches Gefüge von Bongotrommel-Mustern, bei dem Betonungswechsel und Verschiebungen den Einfluss afrikanischer Musik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „Drumming“ und „Music for 18 Musicians“ wurden zum Auftakt des Approximation Festivals 2011 am Dienstag in der Tonhalle Düsseldorf zwei Hauptwerke Steve Reichs durch den Pionier der Minimal Music selbst gemeinsam mit dem Ensemble Modern und Synergy Vocals zur Aufführung gebracht. Das allein schon darf als Sensation für das sich seit 2005 von Jahr zu Jahr weiter entwickelnde Festival und den rheinischen Konzertbetrieb überhaupt gelten.</p>
<p><span id="more-21782"></span>Der symbolische Paukenschlag zum Festivalauftakt entpuppte sich mit „Drumming“ als schnell verdichtendes rhythmisches Gefüge von Bongotrommel-Mustern, bei dem Betonungswechsel und Verschiebungen den Einfluss afrikanischer Musik auf die Arbeiten des Komponisten offenbarten. Schon hier reihte sich Steve Reich als einer von vier Trommlern in die basisdemokratisch organisierte Gruppe der Musiker des Ensemble Modern ein, mit der er schon seit vielen Jahren eng zusammen arbeitet. Gleich einem Staffellauf setzten die einzelnen Instrumentalisten jeweils auf die Strukturen der anderen auf, pausierten arbeitsteilig, um sogleich wieder einzusetzen und das rhythmische Gesamtbild als steten Fluss sich verändernder Akzente aufrecht zu halten.</p>
<p>Das kompositorische Prinzip der sich durchdringenden Wellenbewegungen setzte sich um so eindrucksvoller mit der Aufführung des ca. einstündigen „Music for 18 Musicians“ fort. In der ungewöhnlichen Instrumentierung von Violine, Cello, Klarinetten, Klavieren, Marimba, Xylophon, Metallophon und Stimmen wurden die rhythmischen Ebenen um die Dimension vielgestaltig ineinander greifender Klänge bereichert. Dabei beeindruckte besonders die perfekte Integration der Synergy Vocals in das feingliedrige Bild der gleichwertig eingesetzten Instrumente. Wie aus dem Nichts hoben sich die vier weiblichen Stimmen in einer magischen Kombination von Crescendo und Tremolo für kurze Momente in den Vordergrund. Eine um so erstaunlichere Erfahrung in einer Zeit, in der es zur Gewohnheit geworden zu sein scheint, sich durch die Perfektion avanciertester elektronischer Effekte verwöhnen zu lassen.</p>
<p>Neben der Symbolkraft des Stückes auf das Werden und Vergehen aller Dinge, beeindruckte im Konzertsaal das Erlebnis, dass „Music for 18 Musicians“ seine besondere Wirkung auch gerade durch die Qualität seiner Dauer entfaltet; insbesondere dann, wenn man es zum ersten mal, nicht geteilt durch das Format der Langspielplatte hören durfte. Was bleibt, sind zwei wegweisendes Werke der Musik des 20. Jahrhunderts, die ihre Einflüsse insbesondere auf die Entwicklung der elektronischen Musik der nachfolgenden Jahrzehnte einem begeisterten Publikum glanzvoll offenbarten.</p>
<p>Informationen zu den weiteren Konzertterminen des Approximationfestivals 2011 findet man <a href="http://www.approximation-festival.de" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/09/Steve_Reich_Ensemble.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21789" title="Besetzung" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/09/Steve_Reich_Ensemble.jpg" alt="Besetzung" width="540" height="472" /></a></p>
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		<title>Spot on Denmark 2011 beim Reeperbahn-Festival</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-19/spot-on-denmark-2011-beim-reeperbahn-festival/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 16:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jahrgangsgeräusche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die inzwischen schon traditionelle SPOT ON DENMARK-Nacht in Hamburg steht wieder an. Im Rahmen des Reeperbahn-Festivals präsentieren MXD (Music Export Denmark) und Rosa (The Danish Rock Council) vier Bands, die das aktuelle, wie auch neue Spektrum der dänischen Musikszene versuchen widerzuspiegeln. Die Musikerinnen und Musiker wurden speziell von einer Jury aus bekannten deutschen Musik- und Kulturjournalisten ausgewählt. Jetzt müssen sie sich vor deutschem Publikum beweisen. 
Der dänische Abend am 24. September 2011 findet im Indra in Hamburg statt! Beginn ist 20 Uhr. Diese noch recht unbekannten Acts gibt es zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die inzwischen schon traditionelle <a href="http://www.queenaboutmusic.com/2011/08/spot-on-denmark-reeperbahnfestival/" target="_blank">SPOT ON DENMARK</a>-Nacht in Hamburg steht wieder an. Im Rahmen des Reeperbahn-Festivals präsentieren MXD (Music Export Denmark) und Rosa (The Danish Rock Council) vier Bands, die das aktuelle, wie auch neue Spektrum der dänischen Musikszene versuchen widerzuspiegeln. Die Musikerinnen und Musiker wurden speziell von einer Jury aus bekannten deutschen Musik- und Kulturjournalisten ausgewählt. Jetzt müssen sie sich vor deutschem Publikum beweisen. <span id="more-21535"></span></p>
<p>Der dänische Abend am 24. September 2011 findet im Indra in Hamburg statt! Beginn ist 20 Uhr. Diese noch recht unbekannten Acts gibt es zu bewundern:</p>
<p>Darkness Falls, Lucy Love, The Malpractice und Treefight For Sunlight.</p>
<p>Mach dich schlau und gehe hin!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jeremy Jay Live &#8211; Hamburg, Aalhaus 13.09.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 05:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremy Jay]]></category>
		<category><![CDATA[K-Rec]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
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		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Jeremy Jay hat sich einiges getan, seitdem er das letzte Mal in Hamburg war. Zwei Alben sind hinzugekommen, seine Band wurde durchgewürfelt und er hat bei Facebook nun endgültig London als Heimatort angegeben. Diese Tatsache begründet wohl Veränderung Nummer 2. Und dann zieht Jeremy Jay seine Jacke aus und die Zeit bleibt stehen.
Jeremys Hemd ist an beiden Ellenbogen verschlissen und eingerissen. Es ist natürlich das Hemd, das er schon 2009 in der Astrastube trug. Nichts hat sich also verändert. Neue Platten und Wohnorte machen einen nicht zum komplett anderen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Jeremy Jay hat sich einiges getan, seitdem er das letzte Mal in Hamburg war. Zwei Alben sind hinzugekommen, seine Band wurde durchgewürfelt und er hat bei Facebook nun endgültig London als Heimatort angegeben. Diese Tatsache begründet wohl Veränderung Nummer 2. Und dann zieht Jeremy Jay seine Jacke aus und die Zeit bleibt stehen.<span id="more-21210"></span></p>
<p>Jeremys Hemd ist an beiden Ellenbogen verschlissen und eingerissen. Es ist natürlich das Hemd, das er schon 2009 in der <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2009-09-29/jeremy-jay-live-28909-astra-stube-hamburg/" target="_self">Astrastube</a> trug. Nichts hat sich also verändert. Neue Platten und Wohnorte machen einen nicht zum komplett anderen Menschen. Das Alter spürst du nicht in den Haarspitzen oder der Bauchgegend. Nein, die Ellenbogen sind das Aushängeschild!</p>
<p>Das Aalhaus in Hamburg war mir bis dato noch unbekannt. Eine alte Eckkneipe, die nun von jungem Volk den Retrocharme ausgeprügelt bekommt. Holzvertäfelung und Fliesen sind die Bühne für Jeremy. Draußen hängen bunte Lichterketten. Das Konzert beginnt und nach einer Minute beginnt das Dröhnen. Ein stetes Feedback untermalt den schwungvollen Auftakt. Die Band kann nur mit den Schultern zucken und spielt stoisch weiter. Voll nervig. Meine Lust kippt sofort ins Negative. Nach vier Songs wird es auch endlich Jeremy zu viel. Er stellt seine Gitarre zur Seite und stakst durch den überraschend sehr gut gefüllten Raum zum Tonmeister. Ein kurzes Gespräch und das Problem ist gelöst. Das Fenster noch schließen, bitte! Die Nachbarn und so. Weiter geht&#8217;s.</p>
<p>Alle Alben werden angerissen. Vielmehr werden ohne Konzept einige Songs herausgezogen. Einige Hits bleiben in der Versenkung. Jeremy und seinen Jungs geht es eh nicht um das Herunterspielen von Songs oder das Anpreisen von Hits. Hier wird öffentlich geprobt. Jeremy nutzt seine Fähigkeit, Songs mit unglaublicher Gleichgültigkeit zu singen und paart sie mit wilder Gitarrensinnsuche. Nicht jedes kleine Lick rutscht flüssig, nicht jeder Seufzer kommt dem Wort Timing nahe. Und doch wird alles im Laufe des Abends, wie immer bei Jeremy, seinen Sinn bekommen. Die neue Backing-Band ist stärker als noch 2009. Auch die käsigen 80er-Keyboards sind wichtig für Jeremys Gerüst. Nun sind sie endlich auch vollwertig mit dabei. Locker zählt Jay Stücke an, seine Jungs folgen blind, auch wenn Jeremy mal kurz die Gitarre hängen lässt oder er sich in ein spinnertes Riff verliebt hat und noch den richtigen Anschlag sucht. </p>
<p>Neue Songs werden getestet. Hier gibt es zum ersten Mal an diesem Abend einen Blick in die Zukunft. Die neuen Sachen haben ein anderes Tempo, sie klingen noch romantischer und trauriger. Sie verlassen auch mal das Schema F. Da wird noch was kommen. Ich freu&#8217; mich drauf!</p>
<p>So langsam läuft die Band heiß, auch Jeremy scheint Spaß zu entwickeln. Ein Lächeln huscht über seine Lippen. Die Fans feiern die Jungs so wie es in Hamburg üblich ist. Mit nordischer Distanz. In London, Paris, New York oder Tokyo wird Jeremy wohl jeden Abend das Hemd heruntergerissen, daher wohl auch die zerfetzten Ellenbogen. In Hamburg klatscht man halbfrenetisch. Nach zwei Zugaben ist Schluss. Auf dem Nachhauseweg flutschen mir so Worte wie: &#8220;Jeremy Jay ist in seiner Liga, der wohl schlechteste Sänger!&#8221; raus. Meine Anvertraute fragt: &#8220;In welcher Liga spielt er denn?&#8221; Und ich entgegne: &#8220;In einer guten!&#8221;</p>
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