Artikel in der Kategorie Veranstaltungen
Compilations, Schriften, Veranstaltungen »
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Das MISSY MAGAZINE freut sich, die prominent kuratierte Veranstaltungsreihe „f******* Towards New Perspectives on Feminism“ mit dem Konzert einer Ikone des deutschen Popfeminismus im Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus eröffnen zu dürfen: Christiane Rösinger singt für Missy Lieder über Liebe und Hass.
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Nels Cline bekommt Szenenapplaus. Jeff Tweedy beschimpft einen Ordner des CCH. Glenn Kotche steht auf der Bassdrum. Mikael Jorgensen spielt den Synthie mit einem Kissen. Pat Sansone macht Rockerposen und wirkt dennoch genervt. Liegt es daran, dass alle nur Augen für Nels haben, obwohl Pat auch so wunderbar sein Instrument beherrscht? Damit ist der gestrige Konzertabend der Über-Band Wilco schon zusammengefasst. Nein, man muss noch mehr Worte finden für diese Sensation aus Chicago. Wilco kamen, sahen und siegten.
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Da treffen zwei Welten aufeinander. Draußen tobt die Probe für die ESC-Veranstaltung auf dem Spielbudenplatz am Samstag und im Molotow gibt sich Hunx in Strumpfhose, Ledermützchen und durchblitzendem String die Ehre. Hier geht es nicht um Kostüme oder Schlager – hier wird ehrlicher, spaßiger Punkrock zelebriert.
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2010, 2012, Veranstaltungen, Zeitleiste »
Die Erwartung an Dauer und Intensität künstlerischer Darbietung hat sich seit Händel radikal gewandelt. Allein die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts zeigen, dass die Reduktion auf 15 Minuten singulärer öffentlicher Fokussierung noch unterschritten werden kann. Was die Dauer einer pop-musikalischen Performance angeht, so sind Maßstäbe, spätestens seitdem die Essenz des Rock’n’ Roll erfolgreich auf eine Sekunde Akkord eingedampft worden ist, obsolet. Gerade deshalb entstehen immer wieder neue Erwartungshaltungen.
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Manchmal bekommt man richtig Angst, wenn Alex Zhang Hungtai sich das Mikro packt. Er steht dann da, wie ein fanatischer Prediger in einem David Lynch-Film und brüllt sich die Seele raus. Dann im nächsten Augenblick winselt er wieder wie ein zerschossener Elvis, kurz vor dem Big Mac-Abendmahl. Ein spitzes “Baby” zerreißt mich in Stücke.




