Artikel in der Kategorie Veranstaltungen
Veranstaltungen »
Am vergangenen Samstag, dem 05. Juni eröffnete in der Düsseldorfer Galerie Slowboy eine Ausstellung unter dem Titel CATASTROPHE O.D. – A Wolf Eyes Art Show“ mit Zeichnungen und Collagen aus dem Umfeld des Detroiter Industrial-Trios Wolf Eyes um Nate Young, das durch sein 2004 bei Sup Pop veröffentlichtes Album „Burned Mind“ sowie seine Auftritte im Vorprogramm von Sonic Youth im selben Jahr einem größeren Publikum bekannt wurde. Der Vernissage-Abend bot den Rahmen für eine Performance der Gruppe.
Veranstaltungen »
In der letzten Zeit wurde ja gern das Attribut „Band total neuen Typs“ weitgehend zu Unrecht vergeben, etwa bei Besprechungen von Formationen wie Hop Chip oder den Gorillaz. Wenn es überhaupt Sinn macht von der Transformation zeitgenössischer Bandkonzepte zu sprechen, dann doch wohl eher im Zusammenhang mit der Arbeit der Hamburger Gruppe HGich.T.
Veranstaltungen »
Der Vorhang geht auf und Peaches steht im Scheinwerferlicht. Unschuldig nur in einen weißen Body mit Dune-der-Wüstenplanet-Kragen und einer weißen Leggins gehüllt, schaut sie in das ausverkaufte Rund. Chilly Gonzales, der Virtuose am Flügel und jahrelange Begleiter und Freund Peaches, setzt an. Es ist mucksmäuschenstill. Das Theater wird zur Kirche, zum Dorfplatz, zum Berg und zum voyeuristischsten Platz Hamburgs. Das Musical, das keines ist, kann beginnen.
Veranstaltungen »
Am Donnerstag Abend gastierte der Altmeister elektronischer Musik Asmus Tietchens im Düsseldorfer Club Salon des Amateurs. Durchaus Überraschendes bekamen die ca. 30 aufmerksamen Gäste zu hören. Der Hamburger Klangkünstler gab zu Beginn eine kleine Unterweisung in Kartographie. In dieser Disziplin nennt man nämlich die nach Augenschein vom Schiff aus angefertigte Zeichnung eines Küstenverlaufs eine Vertonung. Die ebensolche Vertonung eines kleinen Hamburgischen Flüsschens in Form von 12 Radierungen hat nun wiederum Herr Tietchens mit seinen Mitteln vertont, die Vertonung einer Vertonung eben.
Veranstaltungen »
Unter großem Presserummel kam Anfang des Jahres die Wanderdüne Kulturhauptstadt ins Ruhrgebiet. Ein repräsentatives Prestige-Projekt kommt also in eine Region, die seit ca. 30 Jahren an den Folgen des Strukturwandels, hervorgerufen durch die sterbende Montanindustrie, leidet. Viel wurde seither für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze gekämpft. Genützt hat es indes wenig. Oft genug hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass allein verkrustete kommunalpolitische Strukturen und die mangelhafte Infrastruktur vor dem Hintergrund leerer Kassen schier unüberwindliche Hindernisse sind.
Veranstaltungen »
Stephin Merritt ist in der Stadt! Der lakonische Troubadour bringt seine magnetischen Felder mit, doch magisch wäre eher die richtige und bessere Titulierung. Meine Lieblingsband ist endlich mal wieder in Deutschland. Doch nicht nur meine Helden, sondern auch die Kälte ist nach Hamburg zurückgekehrt und so ist es wohl der perfekte Zeitpunkt, um Wärme zu verteilen. Merritts großes Herz wird schon dafür sorgen.
Veranstaltungen »
Am 22. Januar lud die Julia Stoschek Collection in Düsseldorf innerhalb der Veranstaltungsreihe „Number Three: Here and Now“ zu einem Abend mit 5 Künstlern ein. Andreas Korte hatte 4 Malerkollegen zu einem gemeinsamen Musik-Performance-Abend gebeten. Alle fünf verbindet ihr Studium der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie und darüber hinaus die Beschäftigung mit Musik.
Veranstaltungen »
Die Vorfreude ist groß. Ob es noch Karten gibt? Die BLK JKS sind doch das heiße, neue Ding aus Johannesburg. Sich Karten im Vorverkauf zu besorgen ist was für Weicheier. Der Kampf an der Abendkasse ist doch schon der perfekte Einstieg in einen außergewöhnlichen Konzertabend. Oder besser noch: Der Schwarzmarkt. Kleinkriminelle winken mit selbst gedruckten Karten zu Mörderpreisen. Hier werden noch Freundschaften geschlossen, auch wenn man dafür bei der Geldübergabe hinter parkenden Autos hocken muss.
Veranstaltungen »
Veranstaltungen »
Jeremy sitzt etwas verloren auf einem zu niedrigen Barhocker in der spärlich bestückten Merchandise-Ecke. Der Laden füllt sich langsam. Mit jedem zahlenden Gast erhöht sich die Erwartungshaltung und die Temperatur im Raum. Es wird Zeit das Sakko abzulegen und das Hemd aus der Hose zu zupfen. Die nun beiläufig hereinschneienden Bandkollegen verirren sich noch kurz auf der Damentoilette. Es ist angerichtet.
Veranstaltungen »
Der Erfolg von DJ-Kultur und HipHop hat spätestens seit den frühen 90er Jahren dem Plattenspieler, zu einem fast mythischen Status im Repertoire der Instrumente des Pop verholfen. Der Variantenreichtum der Einsetzbarkeit einer im besten Sinne begreifbaren und anschaulich erlebbaren Mechanik/Akustik-Schnittstelle hat sich in all den Jahren seither nie abgenutzt. Im Gegenteil; dass es immer noch neue Aspekte an Plattenteller und Direktantrieb zu erforschen gibt, beweist gerade mal wieder das Trio The Durian Brothers.
Veranstaltungen »
Das vierte Open Source Festival in Düsseldorf fand in diesem Jahr mit der Galopprennbahn einen neuen insgesamt passenderen Veranstaltungsort als das bisher genutzte Strandbad in Lörick. Auf drei Bühnen verteilte sich das umfangreiche Live-Programm zu dem unter anderem The Streets, Tocotronic, Mark Ernestus feat. Tikiman, Prefuse 73, Durian Brothers sowie Hauschka, Schneider TM & Hildur Gudnadottir zählten.
Veranstaltungen »
Am vergangenen Freitag gastierte William Bennett mit seinem aktuellen Soloprojekt Cut Hands im Düsseldorfer Salon des Amateurs. Bennett, als Mastermind der Gruppe Whitehouse bekannt, ist seit Ende der 1970er Jahre Experte für Industrial, Noise und allgemeine Grenzüberschreitungen. Neben den Mitgliedern von Throbbing Gristle und dem später nach Hollywood abgewanderten Graeme Revell vielleicht einer der einflussreichsten Protagonisten dieser Genres.
Veranstaltungen, Websphären »
Mitbekommen haben es ja viele, die Popkomm fällt dieses Jahr aus. Ich find’s nicht Mal schade. Ich war zweimal dort zu der Zeit, als sich die Musikindustrie noch selbst feiern durfte und man fette Stände hatte an denen niemand stand, weil Kundenkontakt oder überhaupt Kontakt nicht nötig war. Als Kleinstlabelbetreiber konnte ich mir die Ausstellerkosten eh nie leisten.
Veranstaltungen »
Der Tanzbrunnen in Köln bot am Freitag Abend eine perfekte mittsommerliche Kulisse für das Gastspiel des Altmeisters des einfachen Rocksongs mit der ewig jungenhaft spitzen Stimme. Extrem pünktlich und unspektakulär leise betraten Neil Young und seine fünfköpfige Electric Band, zu der auch seine Frau Pegi unter anderem Backing Vocals, Piano- und Vibraphonspiel beisteuert, die Open-Air-Bühne nahe der Rheinpromenade.
“Hey, hey, My, My (Into the Black)” eröffnete krachig melancholisch das Programm. Ein Stück, das nicht nur eine der Kernaussagen Neil Youngs formuliert, sondern ebenso offenbart, wo eine Gruppe wie Dinosaur Jr. ihre …


bei Twitter
auf Facebook
Neue Artikel