Artikel in der Kategorie Soul
2010, 2011, Musik, Pop, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Soul »
2010, 2010, HipHop, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Ab wann darf man von einem Debütalbum sprechen? Sind Mixtapes schon eine richtige Veröffentlichung oder nur eine Ansammlung? Im Hip-Hop ist da die Grenze fließend und Tapes, so wie Rough-Mixe kursieren durch deinen Kiez oder liegen in brennenden Mülltonnen. So schnell kann der Gangster gar nicht nachladen und schon wieder bekommt er neuen Stuff um die Ohren geballert.
2000, 2009, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Düstere Zeiten ziehen auf. Graue Wolken, die mal rosa waren, wabbern statisch in Richtung Innenstadt. “Rheingold für den Bibelkreis” steht in den Gebetsbüchern geschrieben. Die “Gay-Church-Folk”-Gemeinde ist über’s Wochenende ins Zeltlager gefahren. Die Volvos sind voll gepackt. Neben den Billig-Keyboards und Wandergitarren liegen die Hula Hoop-Reifen und New Wave-Poster. Gregorianische Teesorten mischen sich unter die letzte “Butt”-Ausgabe.
2000, 2009, Blues, Easy Listening, Funk, Jazz, Musik, Rezensionen, Rock, Soul, Zeitleiste »
Der Eröffnungstrack kann kaum programmatischer betitelt werden: „A Phase Shifter I’m Going Through“. Denn dieser wirft uns mit weit ausholender Geste in ein bluesiges Girarren-elektrifiziertes Oevre, das sogar einem gealterten Jimi Hendrix zugesagt hätte. Im Downtempo schlendern die Lords durch leicht psychedelisch angehauchte ebenso funkige wie jazzige Instrumentals. Immer entspannt grooven sich der Ex-Teilzeit Beastie Boy Money Mark und seine Compañeros Shawn Lee und Tommy Guerrero durch ihr neues Studioprojekt.
2000, 2009, Funk, Musik, Rezensionen, Soul, Worldmusic, Zeitleiste »
Das Strickmützchen sitzt wieder eng am Kopf. Auch die Sonnenbrille gehört zum klassischen Afro-Beat, wie der Perkussionsbaum. Alles was Rhythmus schafft, darf geschüttelt werden. Tony Allen, mittlerweile 69, hatte zusammen mit Beatmaster Fela Kuti in den sechziger Jahren die Mixtur aus Jazz, Funk und afrikanischen Einflüssen ins Leben gerufen. Der Ausnahmedrummer, und Meister der Polyrhythmik, schmeißt nun, nach seinem Ausflug ins Pop-Genre (The Good, The Bad And The Queen), ein neues Afro-Beat-Geschoss auf den Weltmarkt.
2000, 2009, Blues, Musik, R'n'B, Rezensionen, Rock, Soul, Zeitleiste »
Ein Junge und ein Mädchen singen sich an. Sie hauchen ein paar Worte. Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Alles ist schwarz. Auch der Dreck unter deinen Fingernägeln! Die Springerstiefel streifen kurz die Reid-Brüder am Kopf, doch deren Krach zu Psychocandy-Zeiten ist, für so Trauerweiden, zu laut. The XX brauchen nur ein paar Beats, getupfte Gitarren, um dem Tod von der Schippe zu springen.
2000, 2009, Musik, Pop, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Zum Tanztee rausgeputzt! Die Fliege sitzt zu eng am Hals, da kann man schon mal mit Kopfstimme auf die Frage nach der passenden, perfekten Schuhwahl antworten. Die Gitarre hängt übrigens unglaublich hoch. Nur in Jazzkreisen akzeptiert. Sie wird mit gepflegten, langen Fingernägeln gezupft. Die Pickings bimmeln sich elegant durch Tears For Fears-Sturmfrisuren.
2000, 2009, Elektronik, Folk, Funk, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Seit einigen Jahren schon ist das Label Warp nicht mehr nur für Elektronisches eine Institution sondern auch für retrospektive Überraschungen wie Neopsychedelic-Pop (Broadcast) oder Neofolk (Gravenhurst) geschätzt. Bisher blieben diese stilistischen Eskapaden weitgehend in sich konsistent. Bei Stephen Wilkinson alias Bibio ist das anders.
2000, 2009, Country/Western, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
Geheimtipp! Wer kennt Jim Ford? Finger hoch! Oh, da hinten in der Countryecke heben zaghaft zwei Vollbärte ihre Fingerchen. Respekt! Zehn Bier für die Männer vom Sägewerk! Zugegeben, mir war Ford auch bislang gänzlich unbekannt. Ein kürzlich erschienener Zeitungsbericht weckte mein Interesse. Eigentlich hätte dieses Album auch in Daniel Deckers “Not Available”-Kolumne gepasst. Doch wer zuerst kommt, ma(h)lt zuerst. Und meine Farben sind immer angerührt und der Pinsel griffbereit.
2000, 2009, Musik, Pop, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »
London scheint der Regen gut zu tun. Der junge Gwilym Gold liebt das Nasse und die Sonne um so mehr. Seine Kunst besteht aus Zitatereißen und Perlen aus der See fischen. Die Golden Silvers erarbeiten sich als Trio ein wahnwitziges White Soul-Feeling, das durch’s ganze Bleachen weißer als der bekannte Riese zu sein scheint. Die Gitarren wurden eingemottet und die Keyboards geben den Ton an.





