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Artikel in der Kategorie Punk

2010, 2011, Musik, Punk, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »

[7 Nov 2011 | Kein Kommentar | ]
Magazine – No Thyself

Magazine melden sich nach dreißig Jahren mit einem Album zurück, dass es wirklich in wenigen Minuten schafft, das große Kotzen auszulösen.

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[31 Aug 2011 | Kein Kommentar | ]
Male Bonding – Endless Now

Einige Knallfrösche sind aus den Gitarrenkoffern verbannt worden. Nicht jede Fluggesellschaft nimmt so viel Feuerwerkskörper mit. Man passt sich heutzutage an. Nicht immer muss alles scheppern und knallen. Bunte Bilder sind nicht mehr am Himmel, sondern auf blanken Körperteilen zu betrachten.

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[4 Aug 2011 | Kein Kommentar | ]
The Coathangers – Larceny & Old Lace

Der Proberaum schimmelt. Außerdem stinkt er nicht nur nach Kippen und schalem Bier, sondern auch nach Männerschweiß. Das scheint die Coathangers nicht zu stören. Sie fühlen sich pudelwohl und karren eine Menge Krimskrams an. Punkelemente, Rockfragmente, Riot Grrrl-Shouts und krummes Tempo.

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[4 Mrz 2011 | 2 Kommentare | ]
206 – Republik der Heiserkeit

206 hängen sich aus dem Fenster. Sie wollen anecken, sie wollen auffallen. Sie wollen ein Gesicht. Fratzen haben die Anderen, die Medien und der verschissene Alltagsblues sowieso.

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[12 Nov 2010 | Kein Kommentar | ]
Tyvek – Nothing Fits

Kennst du auch diese Gesangsmikros, die so eingedötscht sind? Die schon mal beim Transport zu einem Gig in der Wagentür eingequetscht wurden? So welche haben auch Tyvek. Auf jeden Fall klingt das so.

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[11 Okt 2010 | Kein Kommentar | ]
No Age – Everything In Between

Es ist immer noch genug Platz da. No Age nutzen die kurzen Momente der Einführung. Am Anfang steht immer eine Verbindung. Mit verschränkten Armen gibt es nicht immer ein positives Feedback. Natürlich geht es darum Verbindungen aufzulösen oder im besten Fall zu manifestieren. Je nach Laune. No Age lieben es zu verknüpfen.

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[10 Sep 2010 | Kein Kommentar | ]
Grass Widow – Past Time

Es ist das Wechselspiel zwischen einer Gitarre und einem Bass. Wer spielt wem in die Hände und wer hat die Lust am Treiben in den Fingern? Achte auf die Snare! Sie kommt unregelmäßig regelmäßig. Fällt man aus der Bahn oder stoppt man an der Biegung zu Konfusion?

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[30 Jul 2010 | Kein Kommentar | ]
Wavves – King Of The Beach

Na, schon mal von Shitgaze gehört? Macht nichts, dafür bin ich ja da. Nimm eine Kombination aus LoFi, Noise und Garagen-Punkrock und hau noch mal mit dem Surfbrett drauf. Fertig ist das vielversprechende neue Ding. Nathan Williams ist einer dieser Shitgazer. Oder vielmehr er war es mal. Vielleicht war Nathan sogar das Aushängeschild dieses Genre. Nun bewegt sich auch einer wie Nathan in ein Studio, um mal amtlich an Songs zu gehen, und nicht immer nur auf dem Kinderzimmerbett zu hocken und zu schrammeln.

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[23 Jun 2010 | 4 Kommentare | ]
Superpunk – Die Seele des Menschen unter Superpunk

Carsten Friedrichs brummt sich endlich wieder durch 11 knackige Beatkracher. Zwei Jahre mussten Fans und die Friedrichs-Gesangsgegner warten, um eine neue Meinung, aber eigentlich die alte, am Stammtisch zu diskutieren. Das Tanzbein ist zwar immer noch aus Holz und bleibt des öfteren mit der Hacke im Linoleum hängen, doch Bernd Bergemann hat als Produzent einige Späne glatt geschliffen.

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[8 Mai 2010 | Kein Kommentar | ]
Las Robertas – Cry Out Loud

Die Garage brennt. Costa Rica ist heiß. Von oben knallt die Sonne auf das Dach und lässt die Mädels gurren. Der Ventilator schwurbelt durch die Moskitos. Die Röhrenjeans ist so eng, du kannst dich nicht setzen, sonst könnte man deinen Pöter sehen. Die Las Robertas haben den Mädchenbonus. Benötigen tun sie ihn aber nicht, denn sie spielen ihren Garagen-Pop locker runter.

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[3 Jan 2010 | Kein Kommentar | ]
Wetdog – Frauhaus!

Wenn Mädels in die Garage gehen, dann nicht um sich unter alte Karren zu legen. Heutzutage werfen sie ihre Schrott-Amps an und trinken heimlich Papas Biervorräte. In London sind Garagen der neue Investmentfond. Früher wurde Taschengeld noch in die Pubs getragen, doch die Garagenmieten sind so enorm angestiegen, dass man befürchten muss, die urigen kleinen Sauflokale werden über kurz oder lang schließen. “Punk ist tot”, sprach der Freizeit-Punk, doch kleine Enklaven kämpfen um Aufmerksamkeit.

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[17 Dez 2009 | Kein Kommentar | ]
The Slits – Trapped Animal

Das „Oben Ohne“- Cover der Slits liegt schon Jahrzehnte zurück. Damals ging ein Aufschrei durch Englands Königreich. Die Punkikonen wirbelten durch das Musikbiz und hinterließen offene Münder. Ihre Mischung aus Punk und Reggae feierte das Aufbegehren der Jugend. Die Sex Pistols zogen sich lustige Klamotten an und Johnny Rotten spuckte Gift und Galle. Natürlich wollten auch die Frauen mitspielen und gründeten eigene Bands. Joe Strummers Freundin Paloma und Arianne hielten die Mädelsfahne am Höchsten. Was die Jungs können, können wir schon lange.

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[12 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Jamie. T – Kings & Queens

Jamie Treays hat wieder einen Bong zu viel geraucht. Die Pop-Szene fliegt ihm um die Ohren. Warum auch nicht? Nach einer guten Debut-Platte, die nach Kinderzimmer mit Tittenbildchen an den Wänden roch und den Bass tief in die Magengegend drückte und Fast-Welthits beherbergte, kann man schon mal nach den Sternen fischen. Man nimmt sich einen großen Topf und haut ‘ne Locke von Bob Marley hinein.

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[7 Sep 2009 | Ein Kommentar | ]
Mediengruppe Telekommander – Einer muss in Führung gehen

2003 war die Mediengruppe heiß. Ein Tipp, den ich gerne annahm und begierig ihre ersten EPs auf dem Enduro Label in mich einsog. 2004 war es für mich dann schon vorbei. Viele Tracks des Debüts “Die ganze Kraft einer Kultur”  klangen anders. Waren sie neu produziert und/oder gemischt? Die Roughness und Dringlichkeit der ersten EPs war auf jeden Fall nicht mehr da.