Artikel in der Kategorie Pop
2010, 2011, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
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Ein Schifferklavier macht große Augen. Der Stimmer war schon Jahre nicht mehr da. Und jedes Schaukeln schiebt die Töne noch weiter auseinander. Jeder Snareschlag wird mit einem Klatschen untermalt und hervorgehoben. Die Streicher quietschen bis es endlich wieder an Land geht. An Land kehrt Ruhe ein.
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Ein Anfang ist gemacht. New York wurde kurz verlassen, um mal über den Tellerrand von Williamsburg zu schauen. Die Vorzeige-New Yorker sind nach Los Angeles gereist, denn dort hat nun Kopf Dave Sitek seine Zelte aufgeschlagen. In eines dieser Zelte hat er ein Studio gebaut. Kann doch auch nicht mehr Knöpfe haben?
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Und wieder wächst eine unspektakuläre Hervorbringung in den Wäldern avancierter Hinzufügungsschleudern. Das Persönliche, das von großer Individualität geprägte Projekt, welches oft keinem bestimmten Genre zuzuordnen ist, scheint besonders dann reizvoll, wenn es Geschichten erzählen kann, und wenn es dem Künstler möglich ist, sich auf mehreren Ebenen zu äußern. Dann wird das Individuelle mit einer charmanten Note naiver Unberührtheit möglicherweise sogar ungewollt zu einem Markenzeichen.
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Cass McCombs findet immer mehr zu sich selbst, obwohl er ständig seine Aufenthaltsorte wechselt, bleibt er ruhig und genießt sein Leben als Wanderer. Sein Blick schweift über Tagebücher, über Blumen am Wegesrand oder Spiegelungen im Wasser. Mit schweren Schuhen bewaffnet, schlendert er durch langsames Terrain. Spurensuche und Fährtengeschnüffel.
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Here comes the air. Und here comes noch mehr große Erinnerungsmomente an das Denkmal Beach Boys. „Tomboy“ ist ein Album ohne jede Bodenhaftung, ist ganz dem Medium Luft zuzuschreiben. Vielleicht handelt es sich sogar um einen harmonischen Stratospährencruiser, der ganz weit oben in den äußeren Schichten silbrig schimmert. Ein Cruiser, der im Sonnenlicht blinkt und einsam seine gerechten Bahnen zieht. Noah Lennox erzählt uns Geschichten von der Jugend mit einer musikalischen Ästhetik, die ihre visuelle Entsprechung im durch die Zeit verfärbten Polaroid-Bild findet.
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Ich kann in der Rückschau nur mutmaßen welche Produkte der Stabil-Elite-Konzern in Tom Toelles „Das Millionenspiel“ 1970 im Portfolio hatte. Handelte es sich um scheinbar harmlose Schokoriegel, um Waschmittel etwa und um Zigaretten? Oder wurden vielleicht sogar technische Produkte den imaginären Massen untergejubelt?
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The Luyas aus Montreal sind schon kauzig. Ihre Rhythmen stammen aus der Umlaufbahn, schwimmen aber nicht in Milch. Alles zirkuliert. Gitarren flattern, während das Schlagzeug die Snare wild anschlägt. Hier wird der Schlagzeugunterricht konsequent genutzt. Eine Bimmelbahn fährt von links nach rechts.
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Die Königinnen melden sich zurück. Viele Plagiate tauchten in letzter Zeit auf. Soloprojekte von Plagiatsmitgliedern verwirrten noch mehr. Jetzt haben die Dum Dum Girls keinen Bock mehr und veröffentlichen eine 4 Track EP, um den Vertretern des Genre zu zeigen, dass es wieder in eine andere Richtung geht.





