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Artikel in der Kategorie Pop

2010, 2011, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[9 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
The Sea and Cake – The Moonlight Butterfly

The Sea and Cake sind Romantiker. Immer schon gewesen. Verträumte Könige, die auch schon mal das Tempo anziehen, obwohl der Klang dann nur noch weicher zu werden scheint und man gar nicht spürt, wie schnell das doch eigentlich angelegt ist.

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[8 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
Wild Beasts – Smother

An der Tür klingelt ein Klavier. Es hat diese perlende fordernde Coldplay-Hymne unter der Haube. Du lässt es erstmal herein. Sit down, please!

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[4 Mai 2011 | Ein Kommentar | ]
Jamie Woon – Mirrorwriting

Du stehst auf Handclaps? Du schnippst gerne mit den Fingern, wenn es die Zeit zulässt, in der dein Smartphone mal nicht in deinen Händen ist. Deine Chat-App blubbert vor den McDonalds dieser Welt. Die Fastfood-Kette bleibt Treffpunkt für Ausgehwütige. Ein Cheesie geht immer.

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[3 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
Elbow – Build A Rocket Boys!

Da schieben sich leider wieder Wolken vor die Sonne. Elbow verstecken sich in diesen Wolken, ob man sie mag oder nicht. Sie sind da einfach drin. Der Wind, ein Atemzug. Eine Band, die immer in der Nische wartet, um, wenn es dunkel wird, in die Nacht zu preschen.

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[2 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
Okkervil River – I Am Very Far

Ein Schifferklavier macht große Augen. Der Stimmer war schon Jahre nicht mehr da. Und jedes Schaukeln schiebt die Töne noch weiter auseinander. Jeder Snareschlag wird mit einem Klatschen untermalt und hervorgehoben. Die Streicher quietschen bis es endlich wieder an Land geht. An Land kehrt Ruhe ein.

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[25 Apr 2011 | Ein Kommentar | ]
Jeremy Jay – Dream Diary

Jeremy Jay ist ein Träumer. Das war er immer schon. 2007 ging sein Stern am Himmel auf. Eine Instrumentalplatte im Geiste machte den Anfang, seither sind einige Platten mit angedeutetem Gesang nachgeschoben worden. Jeremy Jay wird immer erwachsener. Altklüger, um die Wahrheit zu sagen.

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[18 Apr 2011 | Kein Kommentar | ]
TV On The Radio – Nine Types Of Light

Ein Anfang ist gemacht. New York wurde kurz verlassen, um mal über den Tellerrand von Williamsburg zu schauen. Die Vorzeige-New Yorker sind nach Los Angeles gereist, denn dort hat nun Kopf Dave Sitek seine Zelte aufgeschlagen. In eines dieser Zelte hat er ein Studio gebaut. Kann doch auch nicht mehr Knöpfe haben?

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[17 Apr 2011 | Kein Kommentar | ]
Channel In Channel Out – The Author and The Narrator

Und wieder wächst eine unspektakuläre Hervorbringung in den Wäldern avancierter Hinzufügungsschleudern. Das Persönliche, das von großer Individualität geprägte Projekt, welches oft keinem bestimmten Genre zuzuordnen ist, scheint besonders dann reizvoll, wenn es Geschichten erzählen kann, und wenn es dem Künstler möglich ist, sich auf mehreren Ebenen zu äußern. Dann wird das Individuelle mit einer charmanten Note naiver Unberührtheit möglicherweise sogar ungewollt zu einem Markenzeichen.

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[15 Apr 2011 | Kein Kommentar | ]
Cass McCombs – Wit’s End

Cass McCombs findet immer mehr zu sich selbst, obwohl er ständig seine Aufenthaltsorte wechselt, bleibt er ruhig und genießt sein Leben als Wanderer. Sein Blick schweift über Tagebücher, über Blumen am Wegesrand oder Spiegelungen im Wasser. Mit schweren Schuhen bewaffnet, schlendert er durch langsames Terrain. Spurensuche und Fährtengeschnüffel.

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[14 Apr 2011 | 2 Kommentare | ]
Panda Bear – Tomboy

Here comes the air. Und here comes noch mehr große Erinnerungsmomente an das Denkmal Beach Boys. „Tomboy“ ist ein Album ohne jede Bodenhaftung, ist ganz dem Medium Luft zuzuschreiben. Vielleicht handelt es sich sogar um einen harmonischen Stratospährencruiser, der ganz weit oben in den äußeren Schichten silbrig schimmert. Ein Cruiser, der im Sonnenlicht blinkt und einsam seine gerechten Bahnen zieht. Noah Lennox erzählt uns Geschichten von der Jugend mit einer musikalischen Ästhetik, die ihre visuelle Entsprechung im durch die Zeit verfärbten Polaroid-Bild findet.

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[1 Apr 2011 | Ein Kommentar | ]
The Crookes – Chasing After Ghosts

Der Frühling hatte sich angekündigt. Sonnenstunden wurden uns versprochen und was kam? Regentage. Graue Suppe.

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[31 Mrz 2011 | Ein Kommentar | ]
Stabil Elite – Gold

Ich kann in der Rückschau nur mutmaßen welche Produkte der Stabil-Elite-Konzern in Tom Toelles „Das Millionenspiel“ 1970 im Portfolio hatte. Handelte es sich um scheinbar harmlose Schokoriegel, um Waschmittel etwa und um Zigaretten? Oder wurden vielleicht sogar technische Produkte den imaginären Massen untergejubelt?

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[17 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
The Luyas – Too Beautiful To Work

The Luyas aus Montreal sind schon kauzig. Ihre Rhythmen stammen aus der Umlaufbahn, schwimmen aber nicht in Milch. Alles zirkuliert. Gitarren flattern, während das Schlagzeug die Snare wild anschlägt. Hier wird der Schlagzeugunterricht konsequent genutzt. Eine Bimmelbahn fährt von links nach rechts.

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[11 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Dum Dum Girls – He Gets Me High EP

Die Königinnen melden sich zurück. Viele Plagiate tauchten in letzter Zeit auf. Soloprojekte von Plagiatsmitgliedern verwirrten noch mehr. Jetzt haben die Dum Dum Girls keinen Bock mehr und veröffentlichen eine 4 Track EP, um den Vertretern des Genre zu zeigen, dass es wieder in eine andere Richtung geht.

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[8 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Beady Eye – Different Gear, Still Speeding

Der kleine Bruder macht das, was er am besten kann. Er macht auf Großmaul. Das klingt nach Langeweile. Doch Obacht, es ist wirklich überzeugend.