Artikel in der Kategorie Jazz
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Der Akkustik-Jazz des 2010 Auftritts beim Londoner Jazzfestival hat neue Fans ins Robert Glasper-Lager gespült. Da wird es Zeit, sie neu zu fordern. Lift Off beginnt mit einem Radio-Jingle-Einstieg. Wie ein Interlude gedacht, versucht es sich Platz zu schaffen. Shafiq Husayn macht den Crooner im Stil eines Barry White. Man ist gespannt.
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McCartney lehnt sich zurück und sein Blick wandert durch die Fotoalben seiner Eltern. In seinem Kopf versucht sich, eine Stimme Gehör zu verschaffen, die aber nicht mehr die Puste ihrer goldenen Zeiten hat. Auch die Bauchstimme gibt nur noch bruchstückhaft das wieder, was sie mal auf dem Kerbholz hatte. Und trotzdem ist das neue Album ein stimmiges Vintagegeschenk an die Liebe und nicht nur für Fans.
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Es gibt Auszeichnungen, die klingen einfach nicht so gut. Mulatu Astatke hat schon lange einen legendären Status inne als, ja als Vater des Ethio-Jazz, so lese ich. Traditionell Äthiopisches trifft Jazz anglo-amerikanischer Prägung. Das war lange bevor er 2005 durch Jim Jarmuschs Film „Broken Flowers“ einem größeren Publikum bekannt wurde. Der Vibraphonist Mulatu Astatke legt nun nach etlichen Jahren ein neues Soloalbum vor, das man getrost als sehr kosmopolitisch bezeichnen kann.
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Ein Kopf wurde schon gekürzt, doch da sind immer noch neun Gehirne, die versuchen einen klaren Gedanken zu fassen. Die Bläser blasen gegen Fusion-Gitarren und das Schlagzeug versucht mit dem Flanger-Bass eine Wochenendbeziehung zu führen. Die Norweger Jaga Jazzist legen nun schon, wenn man die EP’s auch mitzählt ihr neuntes Album vor und nicht vieles hat sich verändert. Immer noch sind wahnsinnig viele Musikstile involviert. Da fliegt schon mal eine Fernsehmelodie vorbei und grüßt Captain Future mit einem Nebelhorn. Die Galaxie hat nicht nur einen Todes-Stern.




