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	<title>Jahrgangsgeräusche &#187; HipHop</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Gonjasufi – MU.ZZ.LE</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 07:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gonjasufi wird ständig kritisiert. Ich verstehe die Aufregung nicht. Er hat doch nun nach seinem Überraschungscoup 2010 einen würdigen Nachfolger auf der Pfanne. 
Ja, es sind kurze Skizzen, die sich da unaufgeregt in Wüstensümpfen und Clubkellern suhlen, aber sie knallen auch wieder unglaublich. Der Yoga-Magier lässt sich nicht greifen. Manchmal schickt er sogar seine Frau aufs Parkett. Egal, ob da eine Tarantino-Westerngitarre kratzt oder eine Schlange die Massive Attack-Maus verspeist. Gonjasufi macht den Schamanen mit Hiphop-Beats und psychedelischer Bongmystik. Eine Radioplärrstimme vermiest dir die Urlaubsstimmung im Trailerpark. 
Er bietet einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gonjasufi wird ständig kritisiert. Ich verstehe die Aufregung nicht. Er hat doch nun nach seinem Überraschungscoup 2010 einen würdigen Nachfolger auf der Pfanne. <span id="more-24000"></span></p>
<p>Ja, es sind kurze Skizzen, die sich da unaufgeregt in Wüstensümpfen und Clubkellern suhlen, aber sie knallen auch wieder unglaublich. Der Yoga-Magier lässt sich nicht greifen. Manchmal schickt er sogar seine Frau aufs Parkett. Egal, ob da eine Tarantino-Westerngitarre kratzt oder eine Schlange die Massive Attack-Maus verspeist. Gonjasufi macht den Schamanen mit Hiphop-Beats und psychedelischer Bongmystik. Eine Radioplärrstimme vermiest dir die Urlaubsstimmung im Trailerpark. </p>
<p>Er bietet einen Soundtrack an, der David Lynch gefallen könnte oder dem Asi, der auf großspurige Las Vegas-Action steht. Alles ist schön kurzweilig und bekifft. Gonjasufi doppelt seine Stimme, schickt sie durch alle Kanäle dieser Welt und badet im Blubberwasser. Die Dreadlocks hängen im Bart. Unheil bahnt sich ständig an, denn gute Gefühle sind schlechte Gefühle. </p>
<p>Gonjasufi bietet ein Homerecording-Album an, dass alles versucht, um am Rande des Hügels Lichter in den Himmel zu werfen. Kleine Tischfeuerwerke verwandeln sich zu Buschbränden. Manches klingt nach Polizeifunk. Ich bin begeistert. Diese wilde Schlagzeug in &#8220;Timeout&#8221; ist der Knaller. Der Guru wippt im Schneidersitz und frotzelt irgendwelche Sätze raus. Ich glaube, er will uns verarschen. Ich lasse es gerne mit mir machen. Boah, habe ich jetzt Bock zu saufen. Im Sample-Orient trinkt der Eunuch aus der Schnabeltasse. Tabledance -Musik ist das. Aber dieser Tabledance-Schuppen existiert nur in meiner Fantasie. Den Tänzerinnen fehlen Gliedmaßen. Ach, ich hör schon auf. Also ich verstehe die Aufregeung wirklich nicht. Gute Sache das.</p>
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		<title>The Roots – Undun</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 08:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzstillstand! Redford Stephens ist gestorben und The Roots erzählen die Lebensgeschichte des fiktiven Charakters nach. Dies tun sie in alter Manier mit warmer Ästhetik und schwofender Popaffinität. Immer wieder schnippt es durch getragene Stücke, die die Wege Stephens nachzeichnen und viele falsche Entscheidungen an Kreuzungen des Lebens erläutern. The Roots erzählen nicht vom Ponyhof, sondern von der Realität des Ghettos, der Straße.

Refrains klingen harmonisch in der Masse, lassen aber auch Platz für Instrumentals, die sich an den Anfang der Lebensgeschichte gemogelt haben. Free Jazz gibt dem Konzept Platz und die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzstillstand! Redford Stephens ist gestorben und The Roots erzählen die Lebensgeschichte des fiktiven Charakters nach. Dies tun sie in alter Manier mit warmer Ästhetik und schwofender Popaffinität. Immer wieder schnippt es durch getragene Stücke, die die Wege Stephens nachzeichnen und viele falsche Entscheidungen an Kreuzungen des Lebens erläutern. The Roots erzählen nicht vom Ponyhof, sondern von der Realität des Ghettos, der Straße.<span id="more-23389"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/12/Pre-Listening-The-Roots-Undun.jpg"><img class="size-full wp-image-23390 aligncenter" title="The Roots" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/12/Pre-Listening-The-Roots-Undun.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a></p>
<p>Refrains klingen harmonisch in der Masse, lassen aber auch Platz für Instrumentals, die sich an den Anfang der Lebensgeschichte gemogelt haben. Free Jazz gibt dem Konzept Platz und die nötige Sperrigkeit. Kurz, aber eindrucksvoll. Die Streicher schielen sich immer wieder in den Vordergrund, denn hier wird gelebt und gestorben und das geht nicht ohne Geigen. Vielleicht gab es da noch keine Worte für die Findung und den Beginn eines doch traurigen Lebens. So sind das Ende des Albums, also der Anfang des Lebens Stephens, kleine Babysteps ohne Raps. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Die Instrumente spielen sich sanft in Trance. Soul, Funk und Rock-Elemente säumen die Geschichte. Klassische Motive geben den Schöngeist, die Hoffnung und die Geburt wieder. Vieles flirrt in leichtem Sonnenschein, doch man spürt in den Akkordwechseln, die Wichtigkeit, das Konzept.</p>
<p>Gut, dass The Roots wissen, wann sie die angejazzten Akkorde wechseln müssen, um doch den Kopf ein wenig nicken zu lassen. Der Flow stimmt. Immer wenn die Stücke leicht ausfransen und sich die Chöre einmischen, wie ein Loop, dann bekommt das Album einen mächtigen Zug und spielt sich in kräftige Höhen. Ein Klavier ummantelt die Tragik auf höhstem Niveau. The Roots haben wirklich ein gutes Album an das Ende des Jahres gepackt, da werden sie natürlich in den Blogs und den Magazinen aus den Jahreslisten fallen, doch das wird die Jungs nicht stören, vielleicht ist das sogar Absicht und sie wollen das Jahresende nutzen, um eine Geschichte zu erzählen, die eine Reise ist und nur im Winter, kurz vor Toreschluß funktioniert und wirkt. Manches ist zu dick aufgetragen. Klar! Manches bekommt den Konzeptstempel nicht mehr von der Haut und doch ist das hier mehr als amtlich. HipHop hat dank The Roots immer wieder Geschichten, die sich nicht mehr nur um Bling Bling und Schwanzvergleich, sondern um Einzelschicksale kümmern.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32534820?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Doomtree – No Kings</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im geläufigen HipHop sind käsige Hooklines und Auto-Tune nicht mehr wegzudenken. Doomtree machen das anders. Hier wird nicht nach Chartplatzierungen oder Pool-Parties geschielt. Das siebenköpfige Kollektiv versucht sich einen eigenen Kosmos zu erspielen, ohne dabei auf ganz dicke Hose zu machen. Sie mischen ihre Tracks in guter Crossover-Manier mit Rock, Pop, Funk und sogar Psychecelic-Dubstep. Mit Dessa haben sie auch noch eine tolle Frau im Gepäck, die den manchmal aufreibenden Jungs etwas smoothy Mood mit auf den Weg schenkt. Auch ist der Dancefloor nicht immer der Schauplatz. Das ist wirklich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im geläufigen HipHop sind käsige Hooklines und Auto-Tune nicht mehr wegzudenken. Doomtree machen das anders. Hier wird nicht nach Chartplatzierungen oder Pool-Parties geschielt. Das siebenköpfige Kollektiv versucht sich einen eigenen Kosmos zu erspielen, ohne dabei auf ganz dicke Hose zu machen.<span id="more-23122"></span> Sie mischen ihre Tracks in guter Crossover-Manier mit Rock, Pop, Funk und sogar Psychecelic-Dubstep. Mit Dessa haben sie auch noch eine tolle Frau im Gepäck, die den manchmal aufreibenden Jungs etwas smoothy Mood mit auf den Weg schenkt. Auch ist der Dancefloor nicht immer der Schauplatz. Das ist wirklich angenehm. Keiner der Sieben will sich in den Mittelpunkt produzieren. Schwanzgrößenvergleiche gehören in die Gosse. </p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/timthumb.php_.png"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/11/timthumb.php_.png" alt="" title="Doomtree" width="560" height="414" class="alignnone size-full wp-image-23124" /></a></p>
<p>Mit einer rockigen Hookline geht es los. Mit den Köpfen im Himmel werden Melodien zelebriert, die nicht immer zünden, so aber eher in Erinnerung bleiben, als diese Holzhammer-Refrains der großen Hip Hop-Künstler aus den Mainstream-Charts. Oft scheppert eine Hardcore-Garage im Vordergrund, die aber durch Dessas Auftritte versüßt wird; so nicht nur hart daherkommt, sondern sich Raum verschafft, aber anhörbar bleibt. Die Midtempo-Nummern flashen.</p>
<p>Die Tracks haben einen gewaltigen Flow, der einen manchmal schwindelig macht, da aus allen Rohren gefeuert wird. Wenn die beiden MCs zusammen im Chor agieren hat das Vorhaben 100% funktioniert. Wunderbar, wenn sich dann noch ein Rhodes an den mächtigen Stimmen vorbeimogelt. Gut, bei sieben gleichberechtigten Künstlern ist es schwierig, etwas abstrakt klingen zu lassen, aber hier wird versucht auch mal weniger zu feuern. Manchmal wird der Rock zu groß aufgeblasen und doch hören wir keinen Puff Daddy mit wehenden Mantel. Das Schlagzeug scheppert authentisch, während die Gitarre schöne Oldschool-Riffs runtergniedelt. Hier wird Solidarität propagiert. Nur zu Unterschreiben. &#8220;Litte Mercy&#8221; ist ein kleiner Hit, der auch ein wenig Ruhe in das aufbrausende Treiben bringt und sogar das Rappen kurz unterbricht, um einer Orgelmelodie zu folgen. Stress-Rap gibt es natürlich viel, denn es gibt ja was zu sagen. Dieser ist aber so amtlich und konzeptionell angelegt, dass auch dieser anfängt zu fließen. </p>
<p>Auch wird die Party nicht vergessen, bei all den wichtigen Anliegen. Zwei feste MCs und drei Unterstützer feuern locker aus der Hüfte. Lazerbeak und Paper Tiger sind die Produzenten, die wirklich tolle, grimy Blaupausen vorbereiten haben. Auch Dubstep scheint hier zu funktionieren. Ich mag die ruhigen Nummern am liebsten, die sich Zeit lassen und Melodien in harte Rhymes packen. Der Vibe stimmt. Wie sagt man so schön: Truly alternative, independent and powerful&#8230; Tolle Platte! </p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/iWDHxK_HfOw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Kinderzimmer Productions &#8211; Gegen den Strich</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 06:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Sommer des letzten Jahres taten auch sie es. Ja, auch die Kinderzimmer Productions konnten der Idee nicht widerstehen, mal mit einem Symphonieorchester zu spielen. Das machen jetzt alle, aber nicht alle so gut wie die längst aufgelösten Ulmer. Sehr stimmig kommen die Samples und Scratchings, das Live-Schlagzeug und der fitte Textor zusammen, um im Rücken ein Orchester zu haben, das weiß, was Sache ist. Jedes noch so verquere Arrangement bekommt einen Hochkulturunterbau, dass einem hören und sehen vergeht.
Das groovt wie Hölle und lässt einen wehmütig noch mal zu Hause ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer des letzten Jahres taten auch sie es. Ja, auch die Kinderzimmer Productions konnten der Idee nicht widerstehen, mal mit einem Symphonieorchester zu spielen. Das machen jetzt alle, aber nicht alle so gut wie die längst aufgelösten Ulmer.<span id="more-21962"></span> Sehr stimmig kommen die Samples und Scratchings, das Live-Schlagzeug und der fitte Textor zusammen, um im Rücken ein Orchester zu haben, das weiß, was Sache ist. Jedes noch so verquere Arrangement bekommt einen Hochkulturunterbau, dass einem hören und sehen vergeht.</p>
<p>Das groovt wie Hölle und lässt einen wehmütig noch mal zu Hause die alten Vinyls auflegen. Mein Gott waren die geil. Zu allen Zeiten versuchten die Kinderzimmer Productions sich zu entwickelten. Textor und Quasi Modo wollten den Crossover, aber nicht so wie er auf MTV lief. Die Kinderzimmer Productions waren eh immer schon sehr musikalisch. Auch live. Das kommt nun nicht von irgendwo her. Die Streicher schon. Traumhaft.</p>
<p>Nicht nur das Schlagzeug, auch der Bass waren wichtige Bestandteile zur Erweiterung des Hip Hop und Rap. Nun gab es ein Konzert mit dem RSO-ORF-Radio Symphonie Orchester Wien. Wunderbar jazzig wird es zwischendurch. Komischerweise spielen die Jungs nicht ihre größten Hits. Vielleicht ist das Absicht, aber trotzdem zeigt diese Aufnahme, dass es wirklich schade ist, diese Band nicht mehr jedes Jahr um sich zu haben. Zwei neue Songs gibt es auch. Vielleicht macht Textor ja solo was. Ich bin gespannt, denn er ist da, wo oben ist.</p>
<p>Gegen den Strich erscheint am 31.10.2011 bei Trikont.</p>
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		<title>Tyler the Creator – Goblin</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 11:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Okay, ich gebe es zu, das ist heißer Shit. Das ist aber auch homophob, sexistisch und scheiße. Diskrepanz galore! Was also nun? Man könnte es sich einfach machen und sagen Tyler ist jung und naiv, das wird sich geben, der wird noch reflektiert und erwachsen. Aber hey, darum geht es nicht. Tyler ist 19, er ist kein „fucking Role-Model“ und er spielt eine Rolle. Er überspitzt es. Nicht so offensichtlich wie K.I.Z. oder andere und hier liegt das Problem.
 Es wird die Hörer geben, die das nicht verstehen und die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, ich gebe es zu, das ist heißer Shit. Das ist aber auch homophob, sexistisch und scheiße. Diskrepanz galore! Was also nun? Man könnte es sich einfach machen und sagen Tyler ist jung und naiv, das wird sich geben, der wird noch reflektiert und erwachsen. Aber hey, darum geht es nicht. Tyler ist 19, er ist kein „fucking Role-Model“ und er spielt eine Rolle. Er überspitzt es. Nicht so offensichtlich wie K.I.Z. oder andere und hier liegt das Problem.<span id="more-17969"></span></p>
<p><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/05/tylerthecreator-goblin-300x300.jpg" alt="Tyle the Creator - Goblin" title="Tyle the Creator - Goblin" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-17970" /> Es wird die Hörer geben, die das nicht verstehen und die Scheiße als Scheiße feiern.  Es wird die geben, die seinen Flow schätzen, die Beats, die Produktion und nur das feiern. Und dann muss es die geben, die zuhören und diskutieren. Darf das? Tegan &#038; Sara sagen „Nein“:</p>
<p>&#8220;When will misogynistic and homophobic ranting and raving result in meaningful repercussions in the entertainment industry? When will they be treated with the same seriousness as racist and anti-Semitic offenses?&#8221;</p>
<p>Wie weit darf Ironie, Sarkasmus und Kunst gehen? Wie weit die Isms?! Keiner käme auf die Idee die Person Johnny Cash mit seiner Zeile „I shot a man in Reno, just to see him die“ gleichzusetzen. Bei Hip Hop ist das anders. Vielleicht weil es noch nicht als ernstzunehmendes Story Telling wahr genommen wird. Vielleicht, weil zu viele Fans nicht reflektieren und Homophobie und Sexismus in ihren Lebensstil aufnehmen. Die Debatte ist wichtig und das Problem ist, dass ich keine Antwort darauf habe. Tyler sagt „don’t fucking blame me“ in einem Disclaimer-Skit und macht es sich vielleicht zu einfach. Zeigt auch Verletzlichkeit, ist ein „fucking Unicorn“, ist ab und an mal deep.</p>
<p>Wäre Kunst stets politisch korrekt, wäre sie langweilig und ja, Musik ist Kunst. Tyler ist aufregend, ist dope produziert. Und er meint, es ja gar nicht so, jaja. Nur verdrehte Fantasien, die viele haben. Seine DJane Syd the Kid ist lesbisch, verteidigt ihn und er ist nicht „homophobic, faggot!“ Wenn Dyke vom Schimpfwort zur legitimen Bezeichnung wird, darf Faggot den umgekehrten Weg gehen?</p>
<p>Die Debatte ist eben noch nicht beendet! <a href="http://hgn.soup.io/post/132358685/Image" target="_blank">Und Tyler, check das hier!</a></p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/XSbZidsgMfw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>KAAS &#8211; Liebe, Sex &amp; Twilight Zone</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KAAS war nach Prinz Pi, Maeckes und Plan B einer der Ersten, die mich wieder zum deutschsprachigen Hip Hop führten. Nun steht sein zweites Soloalbum in den Läden und die Leute sind gespalten. Von einem zweiten Eko Fresh ist die Rede und sein damaliges „L.O.V.E.“ wird als Referenz genannt. Wie falsch man nur liegen kann.

Okay, die Parallelen sind da. Wie Eko ist KAAS Ziehkind von Kool Savas, war sogar bei Optik unter Vertrag, nun aber bei Chimperator. Auch mutet „Liebe, Sex und Twilight Zone“ seltsam an. Was vor allem daran ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KAAS war nach Prinz Pi, Maeckes und Plan B einer der Ersten, die mich wieder zum deutschsprachigen Hip Hop führten. Nun steht sein zweites Soloalbum in den Läden und die Leute sind gespalten. Von einem zweiten Eko Fresh ist die Rede und sein damaliges „L.O.V.E.“ wird als Referenz genannt. Wie falsch man nur liegen kann.<br />
<span id="more-17591"></span><br />
<img class="alignleft size-medium wp-image-17594" title="KAAS - Liebe, Sex &amp; Twilight Zone" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/05/kaas-liebe-sex-twilight-zone-300x300.jpg" alt="KAAS - Liebe, Sex &amp; Twilight Zone" width="300" height="300" />Okay, die Parallelen sind da. Wie Eko ist KAAS Ziehkind von Kool Savas, war sogar bei Optik unter Vertrag, nun aber bei Chimperator. Auch mutet „Liebe, Sex und Twilight Zone“ seltsam an. Was vor allem daran liegt, dass es sich hier um ein Doppelalbum handelt, von dem die eine Seite der von KAAS geführten Eurodance Band Twilight Zone bespielt wird. Wo bei Eko aber Selbstüberschätzung herrschte, regiert bei KAAS allerdings Irrsinn und Ironie. Und ich bin mir sicher, dass er beides abstreiten würde. Natürlich meint er das ernst. Ziel ist eine Semantikverschiebung bezüglich Eurodance auf der einen und eine gewisse Nostalgie auf der anderen Seite.<br />
Und unter diesem Gesichtspunkt darf man auch Nana (ja, der von „Darkman“ ist hier) featuren. Überhaupt. Vor KAAS sind alle gleich. Casper, Kamp und Popstars Teilnehmerin und Sido Freundin Doreen. Das sorgt teilweise für unglaubliche Cheesyness, die aber so herzensgut und ehrlich rüberkommt, das man einfach Gute Laune bekommt. Egal, ob wie bei „Frau in Tansania“ auch mal ernste Töne angeschlagen werden.</p>
<p>Musikalisch glänzt vor allem 7inch, der bei „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ einen Kanye West Beat hinzaubert. Auch Whizz Vienna weiß ebenso wie Kamp und Casper, bei „Love vs. Hate“ zu überzeugen und schlägt in eine ähnliche Kerbe.</p>
<p>Und die andere Seite?  Ich muss zugeben, dass ich mich scheute Twilight Zone einzulegen. Das Vorabvideo „Planet Of Love“ versprach Trash. „Sweet Mango Summer“ dagegen ist zwar eine direkte Anspielung auf „Coco Jambo“ kommt aber perfide mit seinem ernsten Text und gibt dir eine gehörige Schelle. Der missionarische Song „Jesus loves me“ schreckt mich dann doch arg zurück. So ist vieles auf der zweiten Seite mehr als grenzwertig, allerdings mit voller Überzeugung und Herzblut gemacht. Vor allem in den Texten muss sich Twilight Zone kaum vor der Hip Hop-Seite verstecken. Bleibt aber dennoch ein eher kurzweiliger Spaß, der nur selten wirklich weh tut.</p>
<p>So bleibt ein großartiges Hip Hop Album mit 11 trashigen Bonus-Tracks, die nie zu deinen Lieblingsliedern werden, aber dennoch Spaß machen. Alleine wegen „Liebe, Sex &amp; …“ lohnt sich das Werk allemal. Denn KAAS ist Begründer des Hippie Hop, klingt zwar scheiße, liebt aber auch dich!</p>
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		<title>Prinz Pi – Rebell ohne Grund</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 11:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pi is back, doch Pi war nie weg. Nur ich habe ganze zwei Platten ausgesetzt und Teenage Mutant Horror Show II und die Illuminati EP an mir vorbeiziehen lassen. Nun also „Rebell Ohne Grund“, was ein perfekter Titel für den nerdigen Schnöselrapper Friedrich Kautz ist. Die erste Single „Du bist“ zeigte schon den Willen zum Kommerziellen. Doch nicht falsch verstehen, ich meine geil kommerziell, nicht den Sell-Out.
„Du Bist“ hat einen Beat, der mit seinen Akustikgitarren und der gefälligen Hook auch dem Mainstream gefallen würde. Und natürlich geht es um Liebe, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pi is back, doch Pi war nie weg. Nur ich habe ganze zwei Platten ausgesetzt und Teenage Mutant Horror Show II und die Illuminati EP an mir vorbeiziehen lassen. Nun also „Rebell Ohne Grund“, was ein perfekter Titel für den nerdigen Schnöselrapper Friedrich Kautz ist. Die erste Single „Du bist“ zeigte schon den Willen zum Kommerziellen. Doch nicht falsch verstehen, ich meine geil kommerziell, nicht den Sell-Out.<span id="more-14434"></span></p>
<p>„Du Bist“ hat einen Beat, der mit seinen Akustikgitarren und der gefälligen Hook auch dem Mainstream gefallen würde. Und natürlich geht es um Liebe, das kommt da eh gut an. Überhaupt geht es auf „Rebell Ohne Grund“ mehr um Liebe als um Rebellion. „Kein zünd die Welt an“, vielmehr „ETC.“, wo es heißt „Ich mit meinen 99 Problemen – Und alle sind Frauen“. Das klingt irgendwie eklig nach Patriachat, ist bei Pi aber dann doch reflektierter und mit einem Augenzwinkern vorgetragen. Und wahrscheinlich hat er Recht, wenn er im selben Song „Sigmund könnte sicherlich mein Frauenbild mal untersuchen“ droppt – meines übrigens auch.  </p>
<p>Textlich könnte man Prinz Pi einiges vorwerfen. So auch „Drei Kreuze für Deutschland“, das einfach viel zu vereinfacht ein komplexes Thema behandelt. Doch das ist gutes Storytelling, das ist auch nur ein Song und keine Abhandlung. Und so ist es bei vielen Punkten. Einzig das Feature mit Frauenarzt mag ich ihm nicht verzeihen. Ich hab kein Herz für Atzen, das musste nicht sein.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/dcfXE9jaCUo" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p>Pi hat mit „Rebell Ohne Grund“ ein Album geschaffen, das durch Vielseitigkeit besticht. In „Virus“ zitiert er die Pixies und in „Generation Porno&#8221; kommen die C64er Sounds zum Einsatz. Neben Stammproduzent Biztram, weiß vor allem Whizz Vienna zu begeistern. Beim unglaublich charmant-lustigen „Königin von Kreuzberg“  kommen auch verzerrte Gitarren zum Einsatz und man kann sich gut vorstellen, dass der Track bald in einem autonomen Zentrum gefeiert wird. Absoluter Party-Kracher und Hymne mit tollen Zeilen wie „Die Mädchen in der Szene sind so indivudell / dass sie wieder alle gleich sind, in diesem Duell“.</p>
<p>Und so löst sich der Conscious Rap mit Partykrachern ab. Wird über Wittgenstein, Xanax, Dylan und Ulrike Meinhoff, aber auch über Eifersucht, Liebe, Gelegenheitsficks und Party gerappt. Und es mag am Ende eitel klingen, wenn Pi in „Beweis dagegen“ den deutschen Rap verabschiedet und u.a. Maeckes, Tua und Casper als Gegenbeispiele feiert, aber er hat recht. Und ich hoffe er behält recht und ehelicht Ada Blitzkrieg tatsächlich. Und das Fazit? Geile Platte an der ich mich noch lange reiben werde. Aber letztendlich behält Kautz recht, wenn er sagt: „Meine Musik ist wie schüchterne Frauen, einfach ein Herz fassen und anmachen.“</p>
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		<title>Kanye West – My Beautiful Dark Twisted Fantasy</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kanye kriegt bei Pitchfork die glatte 10. Da isser also der Größenwahnsinnige, der Über-Irgendwas, Kanye eben. Dessen Tweets auch Deine Oma lesen kann. Ich mag ihn, gerade wegen seines Größenwahns und wegen seines Stils – und hier meine ich nicht den Hip Hop-kontextuellen Style. Der Typ hat &#8216;nen Knall und er hat verdammt viel Stil.

Auch war er nach den Beasties, N.E.R.D. und ähnlichem einer der ersten HipHop-Künstler, dessen Scheiben in meinem damals noch gitarrendominierten Plattenschrank passten. Pitchfork, der größte Indieblog des Planeten, macht klar. Kanye ist nicht nur Mainstream, er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kanye kriegt bei Pitchfork die glatte 10. Da isser also der Größenwahnsinnige, der Über-Irgendwas, Kanye eben. Dessen Tweets auch Deine Oma lesen kann. Ich mag ihn, gerade wegen seines Größenwahns und wegen seines Stils – und hier meine ich nicht den Hip Hop-kontextuellen Style. Der Typ hat &#8216;nen Knall und er hat verdammt viel Stil.<br />
<span id="more-12976"></span><br />
<img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/12/kanye-west-my-beautiful-dark-twisted-fantasy.jpg" alt="kanye west my beautiful dark twisted fantasy" title="kanye west my beautiful dark twisted fantasy" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-12977" />Auch war er nach den Beasties, N.E.R.D. und ähnlichem einer der ersten HipHop-Künstler, dessen Scheiben in meinem damals noch gitarrendominierten Plattenschrank passten. Pitchfork, der größte Indieblog des Planeten, macht klar. Kanye ist nicht nur Mainstream, er ist kompatibel. Für jeden, wohlmöglich auch für Deine Oma. Und er hat ein Gespür Kooperationen, und Samples zu suchen. Stichwort: Daft Punk.</p>
<p>Und so schnappt er sich dieses Mal auch die Besten. Die Def Jam Labelmates Jay Z, Kid Cudi und Rick Ross schauen vorbei. Auch beim Sampling ist wieder klar, warum Hipster, HipHop Fans und Gitarrenhörer sich auf Kanye einigen können. Da nimmt er Black Sabbath für „Hell Of A Live“ oder eben Aphex Twin bei „Blame Game“. Interessanterweise den selben Track, den auch schon Maeckes auf seinem großartigen <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2010-03-30/maeckes-kids/">„Kids“</a> dieses Jahr sampelte.</p>
<p>Beim letzten Track erinnert er seine Fans an sein letztes Werk „808s &#038; Heartbreak“, viel Autotune und tribal-mäßige Beats. Doch, um den Bogen zum Anfang zu spannen. Ist  „My Beautfiul Dark Twisted Fantasy“ eine glatte 10? Nein! Ist es ein verdammt gutes Kanye Album? Mit Sicherheit! „Power“ haut Dich vom ersten Moment an um. Kanye treibt Dich durch Stile und glänzt mit Zeilen wie „Too many Urkels on your team, that&#8217;s why your wins low“. Es ist aber auch einfach nur ein weiteres Kanye Album nach dem Experiment „808s &#038; Heartbreak“. Und er war halt immer schon verdammt gut. Doch auf seinen definitiven Geniestreich warten wir immer noch. Seinen Größenwahn kann man damit allerdings leicht verwechseln, aber genau das will man von ihm.</p>
<p>Erschienen bei Def Jam/Universal</p>
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		<title>Nicki Minaj &#8211; Pink Friday</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 10:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man hatte ja gehofft, dass die Barbie-Produktion eingestellt worden wäre. Technics her, Barbie zu Ken in die Mottenkiste. Nix da! 
Nicki Minaj ist ja schon im letzten Jahr aus dem Schokoei geschlüpft und überraschte mit sexy Pop-Hop- Auftritten bei anderen Stars. Jetzt gibt es das eigene Debütalbum. Lil&#8217; Wayne hatte den Riecher, doch leider musste er alles vom Knast aus beobachten. Seine Cash Money Records sind Programm. Hier geht es ums Geldverdienen. Das Standing ist wichtig. Die Außendarstellung, die Phantasie. Ein Sample wird auf Gültigkeit überprüft, nicht auf Inhalt. Aua ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hatte ja gehofft, dass die Barbie-Produktion eingestellt worden wäre. Technics her, Barbie zu Ken in die Mottenkiste. Nix da! <span id="more-12943"></span></p>
<p><a href="http://www.mypinkfriday.com/" target="_blank">Nicki Minaj</a> ist ja schon im letzten Jahr aus dem Schokoei geschlüpft und überraschte mit sexy Pop-Hop- Auftritten bei anderen Stars. Jetzt gibt es das eigene Debütalbum. Lil&#8217; Wayne hatte den Riecher, doch leider musste er alles vom Knast aus beobachten. Seine Cash Money Records sind Programm. Hier geht es ums Geldverdienen. Das Standing ist wichtig. Die Außendarstellung, die Phantasie. Ein Sample wird auf Gültigkeit überprüft, nicht auf Inhalt. Aua Aua! Porn killed the Blümchensex!</p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/11/nickipf-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12944" title="Nicki Minaj" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/11/nickipf-1.jpg" alt="" width="550" height="413" /></a></p>
<p>Der moderne Pop-Markt ist bereit für neue Früchtchen. Eurodance-Beats und käsige Synthies untermalen Nickis Gesabbel. Gaststars geben sich die Klinke in die Hand. Eminem, Rihanna, Will.I.Am, Drake und sogar Kanye West. Ob der Lady GaGa-Vergleich zutrifft, ist nicht einfach zu beantworten. Irgendwie besitzt Nicki auch Qualitäten. Ihr Flow ist außergewöhnlich, dass muss man anerkennen, doch die Songs und die Art, wie sie interpretiert werden, ist Geschmacksache. Das Radio liebt solche Lieder, keine Frage. Auch tanzen kleine Mädchen bestimmt wild vor dem Spiegel, wenn der Beat klöppelt. Sie ziehen Muttis pinke Perücke über und stopfen sich Papas Riesensocken unter ihre Shirts. So sehen Frauen heute aus. Oder? Und wenn man mit dem Po wackelt, nennt man das Bouncen. Samba-Tänzer werden nun hellhörig. Legt euch wieder hin. Das ist was anderes.</p>
<p>Lady GaGa hat die besseren Songs. Sie besitzt die Qualität, große Stücke zu schreiben. Nicki Minaj bleibt einfach Rapperin, Barbie und Popo-Model. In den Songs bimmelt und dröhnt es, wie in einem Computerspiel. Oh, die Simple Minds. &#8216;Fly&#8217; mit Rihanna ist ein Knaller. Da treffen sich die beiden in der Mitte und fusionieren. Gut.</p>
<p>Der Rest ist ein wenig öde, doch für ein Debüt in dieser Branche gar nicht mal so schlecht. Der Spaß steht vor dem Track. Das Aussehen vor dem Text. Sexy, drall und billo in einem. Die Hilfe der Stars ist vonnöten, alleine ist Nicki noch ein wenig schwach auf der Brust. Ein Yeah von Kanye West setzt schon mal Zeichen. Nicki Minaj wird ihren Weg gehen, ob wir es wollen oder nicht.<br />
Bubblegum Hip-Pop mit fettem Arsch…</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uUdLywcMlPI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/uUdLywcMlPI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Erschienen bei Universal</p>
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		<title>Theophilus London &#8211; Flying Overseas</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 11:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Theophilus London ist schon ein Phänomen. Er schaffte es aus der Underground-Szene in das Rampenlicht der Glitzerstars. Mit drei Mixtapes fiel er eher nur HipHop-Nerds auf. Und sogar die wahren Kenner sahen Theophilus als Popper. Zu wenig Gangsta-Gehabe! Doch er überzeugte mit seiner offenen Attitüde, die immer den Blick in die Popwelt wagte und nicht stumpf nur den Regeln des HipHops folgte. Er blieb am Ball. Einige Topstars wurden hellhörig, so engagierte Dave Sitek Theophilus als Gastsänger für sein Maximum Balloon-Projekt. Auch Mark Ronson sah das Talent des Hip-Hoppers und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theophilus London ist schon ein Phänomen. Er schaffte es aus der Underground-Szene in das Rampenlicht der Glitzerstars. Mit drei Mixtapes fiel er eher nur HipHop-Nerds auf. Und sogar die wahren Kenner sahen Theophilus als Popper. Zu wenig Gangsta-Gehabe!<span id="more-12590"></span> Doch er überzeugte mit seiner offenen Attitüde, die immer den Blick in die Popwelt wagte und nicht stumpf nur den Regeln des HipHops folgte. Er blieb am Ball. Einige Topstars wurden hellhörig, so engagierte Dave Sitek Theophilus als Gastsänger für sein Maximum Balloon-Projekt. Auch Mark Ronson sah das Talent des Hip-Hoppers und nutzte seine Fähigkeiten für sein aktuellstes Album.</p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/11/9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12591" title="Theophilus London" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2010/11/9.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a></p>
<p>Nun gibt es eine zweite Single aus <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2010-06-11/theophilus-london-i-want-you/" target="_blank">&#8216;I Want You&#8217;</a>, die als freier Download angeboten wird. &#8216;Flying Overseas&#8217; ist astreiner Pop. Der coole Theophilus rappt flockig über einen 80er-Beat und Devonté Hynes und Solange Knowles geben der Sexyness ihre Stimmen. Theophilus stöhnt zwischendrin gerne mal. Die Mädels hauchen die Keyboardflächen weg. Super Teil. Macht Laune!</p>
<p>&#8216;Flying Overseas&#8217; und &#8216;Humdrum Town&#8217; kannst du <a href="http://www.greenlabelsound.com/" target="_blank">hier</a> downloaden.</p>
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