Artikel in der Kategorie HipHop
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Herzstillstand! Redford Stephens ist gestorben und The Roots erzählen die Lebensgeschichte des fiktiven Charakters nach. Dies tun sie in alter Manier mit warmer Ästhetik und schwofender Popaffinität. Immer wieder schnippt es durch getragene Stücke, die die Wege Stephens nachzeichnen und viele falsche Entscheidungen an Kreuzungen des Lebens erläutern. The Roots erzählen nicht vom Ponyhof, sondern von der Realität des Ghettos, der Straße.
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Okay, ich gebe es zu, das ist heißer Shit. Das ist aber auch homophob, sexistisch und scheiße. Diskrepanz galore! Was also nun? Man könnte es sich einfach machen und sagen Tyler ist jung und naiv, das wird sich geben, der wird noch reflektiert und erwachsen. Aber hey, darum geht es nicht. Tyler ist 19, er ist kein „fucking Role-Model“ und er spielt eine Rolle. Er überspitzt es. Nicht so offensichtlich wie K.I.Z. oder andere und hier liegt das Problem.
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KAAS war nach Prinz Pi, Maeckes und Plan B einer der Ersten, die mich wieder zum deutschsprachigen Hip Hop führten. Nun steht sein zweites Soloalbum in den Läden und die Leute sind gespalten. Von einem zweiten Eko Fresh ist die Rede und sein damaliges „L.O.V.E.“ wird als Referenz genannt. Wie falsch man nur liegen kann.
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Pi is back, doch Pi war nie weg. Nur ich habe ganze zwei Platten ausgesetzt und Teenage Mutant Horror Show II und die Illuminati EP an mir vorbeiziehen lassen. Nun also „Rebell Ohne Grund“, was ein perfekter Titel für den nerdigen Schnöselrapper Friedrich Kautz ist. Die erste Single „Du bist“ zeigte schon den Willen zum Kommerziellen. Doch nicht falsch verstehen, ich meine geil kommerziell, nicht den Sell-Out.
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Kanye kriegt bei Pitchfork die glatte 10. Da isser also der Größenwahnsinnige, der Über-Irgendwas, Kanye eben. Dessen Tweets auch Deine Oma lesen kann. Ich mag ihn, gerade wegen seines Größenwahns und wegen seines Stils – und hier meine ich nicht den Hip Hop-kontextuellen Style. Der Typ hat ‘nen Knall und er hat verdammt viel Stil.
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Theophilus London macht vieles richtig. Er wildert in der Poptradition und nimmt sich ungefragt fremde Teilchen, die er benötigt, um seine Rapsongs aufzupeppen. Süßlich und mit viel Butter angerührt schmeckt der Teig nach Radioairplay. Doch ein Label gibt es nicht. Fußgängerzonen und kleine Bühnen sind Theophilus zuhause. Ist das Rap oder Hip Hop?
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“Kids” ist das erste “wirkliche” Soloalbum von Maeckes und ist dabei irgendwie auch ein Konzeptalbum. Kinder werden in die Wirklichkeit der Erwachsenen gestoßen, und versuchen dort zurecht zu kommen. Und Erwachsene, oder solche die es sein sollten, sehnen sich zurück in Ihre Kindheit. Beide Seiten werden verklärt und beide Seiten werden brutal in die Realität gerissen.
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Ab wann darf man von einem Debütalbum sprechen? Sind Mixtapes schon eine richtige Veröffentlichung oder nur eine Ansammlung? Im Hip-Hop ist da die Grenze fließend und Tapes, so wie Rough-Mixe kursieren durch deinen Kiez oder liegen in brennenden Mülltonnen. So schnell kann der Gangster gar nicht nachladen und schon wieder bekommt er neuen Stuff um die Ohren geballert.





