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Artikel in der Kategorie HipHop

Disco, Elektronik, Folk, Funk, HipHop, Musik, Pop, Rezensionen, Rock, Worldmusic »

[4 Feb 2010 | Ein Kommentar | ]
Yeasayer – Odd Blood

Im Restaurant bestellen Yeasayer immer drei Hauptgänge und einen großen Teller. Alles wird zu einer Pampe zermatscht und zusammen mit nur einer Gabel verspeist. Man muss sich halt vertrauen können. Unter dem Tisch werden kleine Rekorder aufgestellt. Yeasayer brauchen O-Töne. „Odd Blood“ will anders sein und ist anders. Geräusche und obskure Töne leiten jeden Song durch den selbst auferlegten Wahnsinn.

HipHop, Musik, Rezensionen, Soul »

[3 Feb 2010 | Kein Kommentar | ]
Strong Arm Steady – In Search Of Stoney Jackson

Ab wann darf man von einem Debütalbum sprechen? Sind Mixtapes schon eine richtige Veröffentlichung oder nur eine Ansammlung? Im Hip-Hop ist da die Grenze fließend und Tapes, so wie Rough-Mixe kursieren durch deinen Kiez oder liegen in brennenden Mülltonnen. So schnell kann der Gangster gar nicht nachladen und schon wieder bekommt er neuen Stuff um die Ohren geballert.

Chanson, Elektronik, HipHop, Jazz, Musik, Pop, Rezensionen, Rock »

[3 Nov 2009 | Kein Kommentar | ]
Benjamin Biolay – La Superbe

Benjamin streicht sich die Strähnen aus dem Gesicht. Ja, es hat sich viel verändert. Kein großes Label klebt den Neo-Chanson des Multiinstrumentalisten mehr als Etikett auf Rotweinflaschen. Biolays Frau überlegt zur Zeit ihren Nachnamen wieder abzulegen. Ja, es ist viel passiert. So nutzt Benjamin die Chance alles rauszulassen, was ihm auf dem Herzen brennt. Da ist ein Doppelalbum das beste Medium.

Easy Listening, Elektronik, Funk, HipHop, Jazz, Musik, Rezensionen »

[15 Sep 2009 | 2 Kommentare | ]
Prefuse 73 – Everything She Touched Turned Ampexian

Der Rhythmus der Loops ist feiner geworden, kleinteiliger. Weg von den breiten Beats des Hip-Hop. Hektik und Schärfe sind entwichen. Die Schlagzahl der Samplewechsel ist, verglichen mit gängigen Hörgewohnheiten, immer noch hoch, aber ihre Gesamtzahl ist geringer als auf früheren Prefuse 73-Alben. Es sind nicht mehr die brüchigen Samplegewitter, die uns um die Ohren gewickelt werden. So entstehen zwar nach wie vor vertrackt strukturierte Patterns und filigrane Muster mit hoher Bittiefe, doch der Gesamteindruck ist ein entspannterer.

Folk, HipHop, Musik, Pop, Punk, Reggae, Rezensionen, Rock »

[12 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Jamie. T – Kings & Queens

Jamie Treays hat wieder einen Bong zu viel geraucht. Die Pop-Szene fliegt ihm um die Ohren. Warum auch nicht? Nach einer guten Debut-Platte, die nach Kinderzimmer mit Tittenbildchen an den Wänden roch und den Bass tief in die Magengegend drückte und Fast-Welthits beherbergte, kann man schon mal nach den Sternen fischen. Man nimmt sich einen großen Topf und haut ‘ne Locke von Bob Marley hinein.

Disco, HipHop, Musik, Pop, Rezensionen »

[3 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Amanda Blank – I Love You

Amanda Blank beißt sich auf die Unterlippe. Sie hat ‘ne große Schnauze. Wenn sie Bock auf einen Mann hat, dann nimmt sie ihn sich. Im Hip-Hop nicht ungewöhnlich! Doch sie sieht gar nicht so bitchy aus. Andere geile, Männer zerfleischende Monster wie Lil’ Kim oder Foxy Brown lassen sich gerne in Fetisch-Klamotten ablichten, um dem Ganzen noch die Porno-Krone aufzusetzen. Amanda Blank hält sich diesbezüglich angenehm zurück. Doch ihre Texte sprechen Bände.

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