Home » Archiv

Artikel in der Kategorie Funk

2010, 2017, 2017, Elektronik, Funk, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »

[7 Apr 2017 | Kein Kommentar | ]
Gonjasufi ‎– Mandela Effect

Erst Trödeln und dann drängeln. Erst verknoten und dann verwirren sind offensichtlich aktuelle Leitmotive des kalifornischen Yoga-Lehrers. Aber was ist schon offensichtlich? Bei Gonjasufi eher wenig.

2010, 2014, Funk, Musik, R'n'B, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »

[18 Dez 2014 | 4 Kommentare | ]
D’Angelo and the Vanguard – Black Messiah

Nach 14 Jahren setzt D’Angelo seine musikalische Karriere fort. Was in der Zwischenzeit passiert ist, ist völlig schnuppe, wenn man diesem Album beiwohnt, denn D’Angelo ist ganz bei sich, seinen Talenten und kreativen Schüben. Nichts hält ihn mehr auf. Nichts muss mehr bewiesen werden. D’Angelo liefert ab.

2010, 2014, Funk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[10 Jun 2014 | 2 Kommentare | ]
School of Language – Old Fears

Wie viel Funk tut gut? Wie viel R’n’B macht too much Schmalz? David Brewis hat Antworten, die KritikerInnen zufrieden stellen werden. Seine Portionen, gepaart mit einer zerschossenen Kopfstimme, zerkochen nie im eigenen Saft. Er hat einfach Geschmack. Das ist die Formel.

Funk, Hip-Hop, Musik, Rezensionen »

[30 Nov 2013 | 2 Kommentare | ]
7 Days of Funk – 7 Days of Funk

Snoop Dogg wechselt Namen wie Blubberköpfe. Eben noch der Löwe, jetzt der Godfather des Funk: Snoopzilla.

2010, 2012, Funk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[4 Sep 2012 | Kein Kommentar | ]
David Byrne & St. Vincent – Love This Giant

Was muss denn rauskommen, wenn sich zwei tolle Musiker zusammentun? Wildes Gemucke, Avantgarde oder langweiliges Sich-die-Bälle-Zuspielen?

2010, 2012, Funk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[10 Apr 2012 | Ein Kommentar | ]
Bobby Conn – Macaroni

Bobby Conn weiß nicht mehr, wohin er gehört. Ist er noch der Antichrist, der Wackeldackel im Glamkostüm, der Giftzwerg, der sich politisch zwischen die Stühle setzt, der der Occupy-Bewegung seine Stiefel schenkt, um im nächsten Moment der nervige Weirdo zu sein, den keiner ernst nehmen kann? Oder ist er einfach ein gefallener Stern?

Funk, Musik, Pop, Rezensionen »

[14 Feb 2011 | Ein Kommentar | ]
Toro Y Moi – Underneath The Pine

Das Glöckchen bimmelt. Du darfst jetzt ins Zimmer kommen. Es ist angerichtet. Ein psychedelisches Intro leitet dir den Weg. My Bloody Valentine hauchen ganz zart. Du wirst in die Irre geführt. Du hast doch extra Tanzschuhe angezogen. Von Shoegaze war nicht die Rede.

Funk, Musik, Rezensionen »

[26 Apr 2010 | Kein Kommentar | ]
Pocahaunted – Make It Real

Setz dich auf deinen Hosenboden! Kämm dir dein Haar ins Gesicht! Lass die Orgeln dröhnen und hol das Funk-Monster unter dem Bett hervor. Pocahaunted krabbeln die ganze Zeit.  Das Aufrechtgehen soll den Anderen gehören. Im gebückten Zustand lässt sich das Chaos viel besser kontrollieren. Jedes Experiment kommt so lässiger durch den Flokati. Jedes Instrument, jede Kuhglocke bekommt einen eigenen Namen und darf ungefragt in das Arrangement geworfen werden. Macht das Abschlagen eines Barbie-Kopfes nicht einen tollen Sound?

2000, 2009, Disco, Funk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[16 Jan 2010 | Kein Kommentar | ]
Lindstrøm & Christabelle – Real Life Is No Cool

Sind die in das Album als Reverse-Sample-Collage einführenden Stimmenschichtungen programmatisch gemeint? Und, wie chic ist es, sich seine musikalische Rückwärtsgewandtheit auf links gekrempelt als pralles Trend-Mäntelchen über zu werfen, um so selbstvergessen Downtown zu tänzeln?
Im Mittelpunkt des abendlichen Interesses Sehnsucht- und Süßstoff-Problematiken mit ein und dem selben Event zu kanalisieren, stehen die nur Stunden zuvor in unbekannten englischsprachigen Hochglanzmagazinen entdeckten Modestrecken. Ausgelegt strahlen diese neben den ebenso hochklassigen wie kilojoulereichen konditorischen Theken angesagter Tagescafés für junge Mütter mit sanftem Mut und weichen Schals.

2000, 2009, Blues, Easy Listening, Funk, Jazz, Musik, Rezensionen, Rock, Soul, Zeitleiste »

[20 Okt 2009 | 2 Kommentare | ]
Lord Newborn & the Magic Skulls – Lord Newborn & the Magic Skulls

Der Eröffnungstrack kann kaum programmatischer betitelt werden: „A Phase Shifter I’m Going Through“. Denn dieser wirft uns mit weit ausholender Geste in ein bluesiges Girarren-elektrifiziertes Oevre, das sogar einem gealterten Jimi Hendrix zugesagt hätte. Im Downtempo schlendern die Lords durch leicht psychedelisch angehauchte ebenso funkige wie jazzige Instrumentals. Immer entspannt grooven sich der Ex-Teilzeit Beastie Boy Money Mark und seine Compañeros Shawn Lee und Tommy Guerrero durch ihr neues Studioprojekt.

2000, 2009, Funk, Musik, Rezensionen, Soul, Worldmusic, Zeitleiste »

[21 Sep 2009 | Ein Kommentar | ]
Tony Allen – Secret Agent

Das Strickmützchen sitzt wieder eng am Kopf. Auch die Sonnenbrille gehört zum klassischen Afro-Beat, wie der Perkussionsbaum. Alles was Rhythmus schafft, darf geschüttelt werden. Tony Allen, mittlerweile 69, hatte zusammen mit Beatmaster Fela Kuti in den sechziger Jahren die Mixtur aus Jazz, Funk und afrikanischen Einflüssen ins Leben gerufen. Der Ausnahmedrummer und Meister der Polyrhythmik schmeißt nun, nach seinem Ausflug ins Pop-Genre (The Good, The Bad And The Queen), ein neues Afro-Beat-Geschoss auf den Weltmarkt.

2000, 2009, Easy Listening, Elektronik, Funk, Hip-Hop, Jazz, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[15 Sep 2009 | 4 Kommentare | ]
Prefuse 73 – Everything She Touched Turned Ampexian

Der Rhythmus der Loops ist feiner geworden, kleinteiliger. Weg von den breiten Beats des Hip-Hop. Hektik und Schärfe sind entwichen. Die Schlagzahl der Samplewechsel ist, verglichen mit gängigen Hörgewohnheiten, immer noch hoch, aber ihre Gesamtzahl ist geringer als auf früheren Prefuse 73-Alben. Es sind nicht mehr die brüchigen Samplegewitter, die uns um die Ohren gewickelt werden. So entstehen zwar nach wie vor vertrackt strukturierte Patterns und filigrane Muster mit hoher Bittiefe, doch der Gesamteindruck ist ein entspannterer.

2000, 2009, Folk, Funk, Musik, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »

[27 Aug 2009 | Kein Kommentar | ]
Lights – Rites

Wäre der Bandname „No Angels“ noch frei, würde er perfekt zu den Lights passen. Das Quartett aus New York trägt gerne weiß. Schuhe sind lästig. Barfuß ziehen sie durch schmutzige Straßen und haben genauso verhallt, schmutzige Gitarrensounds im Gepäck. Die siebziger Jahre sind wieder im Rollen. Die Mädels singen wie eine Mischung aus ABBA und Elizabeth Fraser.

2000, 2009, Elektronik, Folk, Funk, Musik, Rezensionen, Soul, Zeitleiste »

[8 Aug 2009 | 4 Kommentare | ]
Bibio – Ambivalence Avenue

Seit einigen Jahren schon ist das Label Warp nicht mehr nur für Elektronisches eine Institution sondern auch für retrospektive Überraschungen wie Neopsychedelic-Pop (Broadcast) oder Neofolk (Gravenhurst) geschätzt. Bisher blieben diese stilistischen Eskapaden weitgehend in sich konsistent. Bei Stephen Wilkinson alias Bibio ist das anders.