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Artikel in der Kategorie Folk

2010, 2016, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[5 Dez 2016 | Kein Kommentar | ]
Andy Shauf – The Party

Auf die Party von Andy Shauf sind die Springbreak-Girls nicht eingeladen. Andy wechselt die Moll-Töne wie die Girls die Lover. Mit sandigen Füßen tritt er die Gefühle einsamer Beach-Boys-Jünger, die immer noch auf die Welle ihres Lebens oder auf Brian Wilson warten.

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[19 Mrz 2016 | 3 Kommentare | ]
Damien Jurado – Visions Of Us On The Land

Damien Jurado hockt im Schneidersitz in seiner Blase aus Psych-Folk, den Nasenhaaren Nick Drakes‘ und Krümmeln eines letzten Joints von Richard Swift. Dort gammelt er ab und träumt, während sein Tonmeister Swift ständig das Delay an und aus tritt. Jurados Stimme schallt von irgendwo her, niemand weiß, ob die Laute für uns bestimmt sind. Ein Feedback zerschellt am Traumschloss.

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[15 Dez 2015 | 4 Kommentare | ]
Sufjan Stevens – Carrie & Lowell

Manchmal geht es gar nicht um Visionen oder um Scherze. Manchmal ist das, was war, genau das richtige, das, was man verloren hat heute der Kloß und ein Album mit Sträußen auch das, was jetzt gemacht, geschrieben und gehört werden muss.

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[11 Dez 2015 | 4 Kommentare | ]
Ryley Walker – Primrose Green

Wenn dir Gordon Lightfoot auf den Geist geht, dann greif doch zu Ryley Walker!

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[10 Nov 2015 | 3 Kommentare | ]
Bob Dylan – The Cutting Edge 1965-1966: Bootleg Series Vol. 12

Bob Dylan tut es wieder, also seine Plattenfirma tut es, um genauer zu sein, und seine Gefolgschaft zieht den imaginären Hut und hört sich „Like A Rolling Stone“ in zwanzig verschiedenen Versionen an.

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[17 Feb 2015 | 3 Kommentare | ]
The Decemberists – What a terrible world, what a beautiful world

So schrecklich kann die Welt nicht sein, wenn sie solche Stimmen, wie die eines Colin Meloy beherbergt.

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[30 Okt 2014 | 3 Kommentare | ]
Mick Flannery – By the Rule

Mick Flannery hätte das erste Stück des Albums ruhig weglassen können, denn es könnte sein, dass es Menschen dazu veranlasst, das Album aus dem Player zu werfen, da man keinen Bock hat, eine weitere Mumford & Sons-Epigone zu erleben.

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[21 Sep 2014 | 3 Kommentare | ]
Vena Portae – Vena Portae

Vena Portae machen etwas blutleeren Americana-Alt-Folk, der sich nicht zwischen Akustik, Harmonie und Atmosphäre entscheiden kann und so ziellos durch die Gewässer der Allgemeinplätze trudelt. Gut produziert heißt nicht, gut komponiert.

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[7 Aug 2014 | 3 Kommentare | ]
Mirel Wagner – When the cellar children see the light of day

Die brüchige Stimme, die spricht, haucht und singt, erklimmt mit einer Traurigkeit, die Cat Power die Stimmgabel niederlegen lässt, die Leiter aus dem Kellerloch, in dem die Schmuddelkinder den Blues haben.

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[25 Jun 2014 | 2 Kommentare | ]
The Felice Brothers – Favorite Waitress

Mit oder ohne Simon Felice, die Brothers kehren der Scheune den Rücken, besuchten ein Studio und mischen ihr Folk-Ding nun mit angerockten Gitarren, Sperenzchen und Zitaten. Immer noch ist diese Band die beschwipstete in ganz Folk-Cowboy-Hausen. Ein Tusch! Ein Prosit! Weint deine Jugendliebe da am Tresen? Rette sie!

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[6 Jun 2014 | 4 Kommentare | ]
Amen Dunes – Love

Damon McMahon klingt wie ein Beck auf Diazepam.

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[16 Apr 2014 | 2 Kommentare | ]
Der Nino aus Wien – Träume/Bäume

Der Nino aus Wien hat viele Pfeile im Köcher. So dachte er sich, es wäre doch von Vorteil, wenn er gleich zwei Alben auf einmal herausbringen würde. Erstaunlicherweise geht das Konzept sogar auf, was gar nicht an einzelnen Liedern liegt, sondern an den wirklich sehr geglückten Texten.

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[19 Mrz 2014 | 3 Kommentare | ]
Annalena Bludau – In The Black / Two-Spirit II

Schon im Eröffnungslied You were at my bedside, when I cleared gibt es diesen einen Ton, der dir durchs Mark fährt. Er kommt von ganz tief unten und innen. Aus der Tradition des Folk stammend, der sich seine Schützlinge sucht, nicht die ihn, bricht dir der Ton mit voller Schönheit die Kniescheiben. Viele würden jetzt von Blues sprechen, doch das würde zu weit gehen. Hier gibt es diese Momente, die für die Ewigkeit sein könnten, wenn man sie in den richtigen Hals bekäme.

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[18 Mrz 2014 | 4 Kommentare | ]
Beck – Morning Phase

Man kann ja nicht gerade behaupten, dass Beck auf der Überholspur war, dennoch schaltet er einige Gänge runter, um mit sich und den Kritikern wieder ins Reine zu kommen.

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[8 Jan 2014 | 2 Kommentare | ]
Damien Jurado – Brothers And Sisters of the Eternal Son

Damien Jurados Kopf hing ja immer schon in den Wolken, doch auf Brothers And Sisters of the Eternal Son bricht er durch die Wolkendecke und fährt in die obere Mesosphäre, dorthin, wo sich auch leuchtende Nachtwolken bilden, sich Hund und Katze nicht mehr Gute Nacht sagen und es fürchterlich kalt ist.