Artikel in der Kategorie Folk
2010, 2012, Country/Western, Folk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »
2010, 2012, Blues, Folk, Zeitleiste »
Über Leonard Cohen darf man ja nichts Böses sagen, sonst springt einem die Musikpolizei in den Nacken, doch die feiert ja oft Alben, die sie sich nur in den Schrank, in die Sammlung stellt, aber nicht anhört. Ich muss schmunzeln, als mich der erste Song des neuen Leonard Cohen-Albums erreicht. Was habe ich auch erwartet? Genau das. Aber das langweilt mich. Leider!
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2010, 2012, Folk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »
Hat es was mit Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen zu tun, wenn man aus der dunklen Ecke ins Licht steigt, um mit Rhythmik und Schlagzeug Songs laufen zu lassen? Hat man dann den Sprung aus der gekrümmten Haltung geschafft, die viele Folkmädchen inne haben, um noch zerbrechlicher zu wirken? Nein! Laura Gibson lässt sich treiben, sie lässt den Song laufen. Endlich!
2010, 2011, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
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Laura Marling ist gewachsen. Ihre wahnsinnige Stimme, die natürlich an Joni Mitchell erinnert, hat eine Kraft, die sich im Folk der Jetztzeit von vielen absetzt. Ihr neues Album trägt eindeutig amerikanische Sterne. Die Britin hat ihre Songs noch komplexer arrangiert, was aber nicht heißt, dass sie überproduziert sind. Nie mehr als drei Aufnahmen wurden gemacht. Kleine Fehler bleiben einfach drin. So ist ihr neues Werk ein hoch musikalisches Erlebnis.
2010, 2011, Folk, Musik, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »
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Jesse Lortz liegt oft nachts wach. Ein Glas Milch und Leonard Cohens “Songs Of Leonard Cohen” können da helfen. Eine Akkustikgitarre spielt sanfte Akkordfolgen. Jesses Stimme klemmt sich in die Saiten und schafft das Wunder mit Gehauchtem, Dahingeschnoddertem, einem das Gefühl von Traumabewältigung zu verschaffen.
2010, 2011, Ambient, Folk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »
2010, 2011, Folk, Kammermusik, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
Scott Matthew schafft es irgendwie auf jedem Album, sein Gespür für Tragik noch zu verfeinern, ohne in die Kitschfalle zu tappen. Seine sparsam arrangierten Stücke besitzen Eleganz. Seine Worte sind weise gewählt. Er nutzt seine stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten, um aus kleinen Songs, große zu machen. Er schwebt, wie eine alte Trauereule über den Akkorden. Manchmal wirft er im Fluge ein paar Taschentücher ab. Vorsicht, es kann auch schon mal ein Sarg sein!
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Die Nacht wird durchgewacht. Der Marsch gibt dir Halt. Dir fallen die Augen zu, doch an Schlafen ist nicht zu denken. Bon Iver gibt sich größer und entspannter als noch auf “For Emma, Forever Ago”. Die Arrangements sind nun für die Wohnküche gemacht. Nicht mehr nur für den Schrank oder unter der Decke.
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2010, 2011, Folk, Musik, Rezensionen »
Rockmusik bekam ein neues Gesicht. Man hatte das alte so satt, so dass man alles, nur nicht Rock machen wollte. Blöde Frisuren und das Groupiegetue waren wirklich am Ende. Man ließ sich wieder Bärte wachsen. Folk wurde aus der Traditionsecke gehoben und mit Harmonien versehen, die nicht nur Lagerfeuer, sondern auch Konzerthallen beschallen konnten. Rock bekam wieder Poetry zurück.
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Robin Hood reitet durch Nacht und Wind. Auf dem Rücken hat er eine Violine geschnallt, um sich in dunklen Kaschemmen ein Bier zu verdienen. Er ist des Raubens müde. Die Kamera fliegt hinterher. Achtung, nicht Hollywood. Eher so eine Sat1-Movie-Kamera. Manchmal streift sie einen Ast. 3D brauchen wir nicht. So stellt sich das Privatfernsehen eine Wanderhure vor. Hebe den Rock! Lass Robin deinen Rächer sein!
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Und wieder wächst eine unspektakuläre Hervorbringung in den Wäldern avancierter Hinzufügungsschleudern. Das Persönliche, das von großer Individualität geprägte Projekt, welches oft keinem bestimmten Genre zuzuordnen ist, scheint besonders dann reizvoll, wenn es Geschichten erzählen kann, und wenn es dem Künstler möglich ist, sich auf mehreren Ebenen zu äußern. Dann wird das Individuelle mit einer charmanten Note naiver Unberührtheit möglicherweise sogar ungewollt zu einem Markenzeichen.





