<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jahrgangsgeräusche &#187; Musik</title>
	<atom:link href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/category/rezensionen/musik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de</link>
	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 08:21:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Bebe &#8211; Un Pokito De Rocanrol</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-06/bebe-un-pokito-de-rocanrol/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-06/bebe-un-pokito-de-rocanrol/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Bebe]]></category>
		<category><![CDATA[Bossa Nova]]></category>
		<category><![CDATA[Dick Dale]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Surf]]></category>
		<category><![CDATA[Un Pokito De Rocanrol]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24285</guid>
		<description><![CDATA[Spanische Rockmusik hat es nicht leicht, in Deutschland Anklang zu finden. Natürlich gibt es einige bekannte Ausreißer wie Maná, die aber aus Mexico sind oder Heroes del Silencio, doch meist sind es die Plastiksommer-Lieder, die kurz in den Charts auftauchen, um dann als Maxis in den CD-Schränken zu verfaulen, wie im Trolley vergessene nasse Bikini-Höschen. Bebe lässt sich aber nicht beirren, reist sogar nach Paris, um noch mehr zu verwundern.
Sie startet mit einem 6-Minüter, der in zwei Songs unterteilt wird, der schnöde rockt, um dann zur Überraschung in den HipHop ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spanische Rockmusik hat es nicht leicht, in Deutschland Anklang zu finden. Natürlich gibt es einige bekannte Ausreißer wie Maná, die aber aus Mexico sind oder Heroes del Silencio, doch meist sind es die Plastiksommer-Lieder, die kurz in den Charts auftauchen, um dann als Maxis in den CD-Schränken zu verfaulen, wie im Trolley vergessene nasse Bikini-Höschen. Bebe lässt sich aber nicht beirren, reist sogar nach Paris, um noch mehr zu verwundern.<span id="more-24285"></span><br />
Sie startet mit einem 6-Minüter, der in zwei Songs unterteilt wird, der schnöde rockt, um dann zur Überraschung in den HipHop und zu Justin Timberlake oder Nicki Minaj zu driften. Gewöhnungsbedürftig, aber mutig.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Bebe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24286" title="Bebe" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/02/Bebe.jpg" alt="" width="540" height="270" /></a></p>
<p>Danach wird es spannender, denn immer wenn Bebe haucht und ihren noch vorhandenen Kleinmädchencharme spielen lässt, wird es interessant. Dann erinnert sie sogar an große Zeiten, in denen Les Rita Mitsouko mit Punkattitüde die Welt eroberten, obwohl sie aus Europa stammten. &#8220;<em>Adios</em>&#8221; hüpft süß mit vielen Worten auf einer Kindermelodie herum. Wilde Percussions folgen, die einen Störbass als Unterlage haben, auf die dann eine Gitarre als Sirene verkleidet ihr Unwesen treibt. Bebe wehrt sich in einigen Liedern, den Refrain zu zelebrieren. Ihr geht es um eine wilde Mischung, die die Stile mixt. Stillos wäre das falsche Wort, denn Bebe weiß schon, warum sie ihre Görenart einsetzt und wieviel sie da machen muss. Mir persönlich gefallen die langsamen Stücke besser, wenn Bebe gedankenverloren einer Bossa Nova-Figur folgt wie in &#8220;<em>Sabrás</em>&#8220;.</p>
<p>Toll produziert ist das ganze ja. Wenige Instrumente beherrschen die Idylle, die von Bebe mal verfeinert, mal eingerissen wird. Die Dick Dale-Surf-Einschübe klingen weltoffen und gar nicht so falsch. Bebe singt wie ein kleines Teufelchen. Sie hüpft wie ein Rumpelstilzchen, lässt kaum noch Luft zu. Das kann dann schon ein wenig über das Ziel hinausschießen, vielleicht aber auch nur, da ich den Text nicht verstehe, und mit zu vielen Informationen zu kämpfen habe.</p>
<p>Bebe liefert eine abwechslungsreiche Aufnahme ab, die eigentlich zwischen den Nischen Rock, Weltmusik und europäischer Arroganz, die sich immer wieder mit Unwissen an amerikanischem R&amp;B versucht, hin und her pendelt. Mal schreien die Songs nach heftig gemixter Sangria, manchmal aber auch nach kalter, zwei Tage alter Gazpacho. Die Funk-Punk-Anflüge kann man verzeihen, auch die prolligen Dancefloor-Ausflüge, die das Wilde/Agressive suggerieren und Streetcredibility einfordern wollen, das Auslassen griffiger Refrains leider nicht.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/b8E3Yv-cz_g?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-06/bebe-un-pokito-de-rocanrol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leila – U &amp; I</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-05/leila-u-i/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-05/leila-u-i/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 02:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Leila]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Sims]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Two Lone Swordsmen]]></category>
		<category><![CDATA[Warp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24272</guid>
		<description><![CDATA[Düsternis fällt durch bemoste Gitter und rostige Stiegen. Von aufgeregten Höhen stampfender Rockismen, von Electro-Soul und Knartz-1 bis in tiefste Tiefen. Immer muss es sumpfen. Immer muss es dampfen. Es handelt sich um die Dämpfe aufgeregt knurrender Motoren oder um bedeutungsvoll schimmernde Schwefeleien. Bemüht verwirbelte Gasformationen fallen durch so manches Gitter bis in die Tiefen ambienter Irrnis. Und was bleibt am Ende hängen? Nichts.
Die aus dem Iran stammende Elektro-Produzentin Leila hat den in Berlin ansässigen Mr. Sims für ihr viertes Album als Gast-Vocalisten eingeladen. Sein leicht aufgerauter Atem haucht den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Düsternis fällt durch bemoste Gitter und rostige Stiegen. Von aufgeregten Höhen stampfender Rockismen, von Electro-Soul und Knartz-1 bis in tiefste Tiefen. Immer muss es sumpfen. Immer muss es dampfen. Es handelt sich um die Dämpfe aufgeregt knurrender Motoren oder um bedeutungsvoll schimmernde Schwefeleien. Bemüht verwirbelte Gasformationen fallen durch so manches Gitter bis in die Tiefen ambienter Irrnis. Und was bleibt am Ende hängen? Nichts.</p>
<p><span id="more-24272"></span>Die aus dem Iran stammende Elektro-Produzentin Leila hat den in Berlin ansässigen Mr. Sims für ihr viertes Album als Gast-Vocalisten eingeladen. Sein leicht aufgerauter Atem haucht den 6 Vocalnummern auf „U &amp; I“ ein retro-waviges Timbre ein. So etwas wird heutzutage ohne Frage gern gehört, gerade auch bei Warp. Dann lässt Leila es mit „Interlace“ und Boudica“ noch einmal richtig krachen ohne Konventionen zu sprengen. Man kennt das: Beim ersten Hören im kleinen Kreis entlockt einem die betreffende Neuerscheinung noch ein gemurmeltes &#8220;Ist ja ganz respektabel&#8221;. Tatsächlich ahnt man schon, dass man diese Platte niemals wieder hören wird. Oder anders gesagt: In der Summe ergibt „U &amp; I“ eventuell etwas für unterbeschäftigte Freunde der Two Lone Swordsmen, aber auch die werden wohl eher enttäuscht sein.</p>
<p>&#8220;U &amp; I&#8221; ist am 20.01.2012 bei Warp erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-05/leila-u-i/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sharon Van Etten – Tramp</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-02/sharon-van-etten-tramp/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-02/sharon-van-etten-tramp/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 06:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Beirut]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Sharon Van Etten]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[The National]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24175</guid>
		<description><![CDATA[Sharon Van Etten schippert mit ihrer Simplizität auf dem großen Kahn, der auf den Namen PJ Harvey hört. Wie eine Galionsfigur hängt Polly Jean Sharon im Nacken, doch sie treibt sie auch an. Einige Peitschenhiebe später endet alles in Harmonie.
Sharon versucht sich gar nicht erst mit Showtaktiken, ein anderes Gewand überzustreifen. Das macht sie sehr sympathisch. Die Songs sind Singer-Songwriter-Hymnen, die von Sharons Stimme &#8220;soulful&#8221; intoniert werden. Dass die Indie-Allstars im Hintergrund für Gesprächsstoff sorgen, macht eigentlich nicht viel aus. Zach Condon taucht auf, Aaron Dessner von The National hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sharon Van Etten schippert mit ihrer Simplizität auf dem großen Kahn, der auf den Namen PJ Harvey hört. Wie eine Galionsfigur hängt Polly Jean Sharon im Nacken, doch sie treibt sie auch an. Einige Peitschenhiebe später endet alles in Harmonie.<span id="more-24175"></span></p>
<p>Sharon versucht sich gar nicht erst mit Showtaktiken, ein anderes Gewand überzustreifen. Das macht sie sehr sympathisch. Die Songs sind Singer-Songwriter-Hymnen, die von Sharons Stimme &#8220;soulful&#8221; intoniert werden. Dass die Indie-Allstars im Hintergrund für Gesprächsstoff sorgen, macht eigentlich nicht viel aus. Zach Condon taucht auf, Aaron Dessner von The National hat produziert und seinen Bruder mitgebracht. Aber hier wirkt das Ganze nicht überstrapaziert. Die Songs gehen ihre normalen Akkordfolgen stur ab und erzeugen so ein klangliches Gesamtbild, das man als geglückt bezeichnen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/vanettensharon_large.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24176" title="Sharon Van Etten" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/vanettensharon_large.jpg" alt="" width="510" height="256" /></a></p>
<p>Die Gitarren, egal ob akustisch oder elektrisch schimmern in der Abendsonne der Liebe. Ich mag die ruhigen Momente, in denen sich der Hall wie eine Brille auf ein aufgeschlagenes Buch legt und Sharon ganz bei sich ist. Oft wirken die Songs wie Brisen. Manches plätschert und man wünschte Sharon ein wenig mehr Mut. Van Etten bietet zwar ein erwachsenes Singer-Songwriter-Album an, das mit rohen Gefühlen spielt, aber leider auch ein wenig beliebig ist und so nicht Polly Jeans Kopf vom Bug schlägt. Schenke es deiner Nachbarin, die immer morgens diese Gesangsübungen unter der Dusche macht. Vielleicht duschst du dann bald nicht mehr allein.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/uWUs4ZxMRWs?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-02-02/sharon-van-etten-tramp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adrian Zaar – Adrian Zaar</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-30/adrian-zaar-adrian-zaar/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-30/adrian-zaar-adrian-zaar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Zaar]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[ESC]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenstolz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Snowhite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24155</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht geht es hier gar nicht um die 80er. Ich glaube ja nicht an den Synthie-New Wave-Background von Zaar. Der Schweizer wildert doch einfach gnadenlos im Schlager-Dschungel, ohne mit der Wimper zu zucken.
Seine Stimme bekommt oft diese Rosenstolz-Theatralik, die auch schon mal ins Operettenfach switcht. Deine Mutter wird sich nach seinem Namen erkundigen. G.G. Anderson ist nun auch für sie langsam zu alt. Die Texte geben alles, um uns zu einem Lächeln zu zwingen. Manchmal treiben sie einem aber auch Tränen in die Augen. Die Songs schwelgen stolz und traumwandlerisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht geht es hier gar nicht um die 80er. Ich glaube ja nicht an den Synthie-New Wave-Background von Zaar. Der Schweizer wildert doch einfach gnadenlos im Schlager-Dschungel, ohne mit der Wimper zu zucken.<span id="more-24155"></span></p>
<p>Seine Stimme bekommt oft diese Rosenstolz-Theatralik, die auch schon mal ins Operettenfach switcht. Deine Mutter wird sich nach seinem Namen erkundigen. G.G. Anderson ist nun auch für sie langsam zu alt. Die Texte geben alles, um uns zu einem Lächeln zu zwingen. Manchmal treiben sie einem aber auch Tränen in die Augen. Die Songs schwelgen stolz und traumwandlerisch durch Foxtrott-Diskotheken. Wie beim König des Popschlager Wendler, wird jeder Chorus groß gefeiert. Traurige Momente bekommen Pianotupfer und Snare-Feuerwerke an die Seite. Das Fernsehballett trägt heute schwarz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/Textpaeckchen_2303702_Web_Bild.jpg"><img class="size-full wp-image-24156 aligncenter" title="Adrian Zaar" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/Textpaeckchen_2303702_Web_Bild.jpg" alt="" width="515" height="250" /></a></p>
<p>Zaar macht dies wirklich clever und einige Refrains sitzen am rechten Fleck. Man singt manchmal sogar mit, um im nächsten Augenblick zu merken, dass das auch irgendwie peinlich ist. Vielleicht muss man sich erst einmal mit sich selbst beschäftigen. Geht es um die Nische oder um Volksmusik, die bei uns ja immer einen uncharmanten Touch innehält? Will ich berührt werden? Im Herzen oder im Schritt? Zaar zieht es bis zum Schluss durch. Kein Augenzwinkern. Schmierige Texte treffen auf einen Udo Jürgens für die Generation Alexander Marcus. Kann man machen. Die Remixe schenke ich mir.</p>
<p>Schade, dass die Schweiz beim ESC nie was zu melden hat, seit sich Celine Dion die Nase hat richten lassen. Hätte vielleicht Chancen. Zaar müsste dann aber noch mehr trommeln und diese Gothic-Emo-Trauerbinde ablegen. Zaar macht doch alles. Komm, ich werde dein Berater! Adrian, ruf mich an!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/VDTuS2zmFmQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-30/adrian-zaar-adrian-zaar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lana del Rey – Born to Die</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-27/lana-del-rey-born-to-die/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-27/lana-del-rey-born-to-die/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Lana del Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Lips]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24110</guid>
		<description><![CDATA[Der musikindustrielle Generalstab präsentiert heute den neuen Masterplan. Das vorbildlich inszenierte Warten seit „Video Games“ findet ein Ende. Fast möchte man sagen: schade eigentlich!  Denn was soll jetzt noch kommen? Ernsthaft die Erfüllung der Erwartung auf ein Popalbum mit kometenhafter Durchschlagskraft? Oder Betörung durch die Aura einer jungen Stimme mit unkeuschem Touch? War es nicht vielmehr die Neugier auf den nächsten smarten Schritt strategischer Inszenierung, der bis heute die Aufmerksamkeit hochhielt?
Schließlich war es in den vergangenen Monaten höchst kurzweilig all die Interviewfotos mit Projektionspotential zu kopieren oder das People-with-Lana-del-Rey-Lips-Blog zu teilen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der musikindustrielle Generalstab präsentiert heute den neuen Masterplan. Das vorbildlich inszenierte Warten seit „Video Games“ findet ein Ende. Fast möchte man sagen: schade eigentlich!  Denn was soll jetzt noch kommen? Ernsthaft die Erfüllung der Erwartung auf ein Popalbum mit kometenhafter Durchschlagskraft? Oder Betörung durch die Aura einer jungen Stimme mit unkeuschem Touch? War es nicht vielmehr die Neugier auf den nächsten smarten Schritt strategischer Inszenierung, der bis heute die Aufmerksamkeit hochhielt?<span id="more-24110"></span></p>
<p>Schließlich war es in den vergangenen Monaten höchst kurzweilig all die Interviewfotos mit Projektionspotential zu kopieren oder das People-with-Lana-del-Rey-Lips-Blog zu teilen, während über Baseballjacken, Morbidität und Elvis-Vergleiche diskutiert wurde. Endlich war da ein Pop-Spekulationsobjekt mit überdurchschnittlicher Single und großem Appeal. Doch wenn eine Stimme medienwirksam aufgepäppelt wird, die nicht so ganz der üblichen Lage und dem gewohnten Ausdruck von breitspurigem Pop entspricht, sammelten sich natürlich die Erwartungen wie Tautropfen.</p>
<p>Diese Erwartungen wurden zusätzlich durch die Offensichtlichkeit der Tatsache befördert, dass hier Verpackungskunst auf hohem Niveau agiert. Und die Maschinerie der Vermarktung arbeitet sich natürlich jetzt gerade erst warm. Warum muss ich mich dennoch schon jetzt der Fortsetzung dieses Vorgangs vergewissern? „Born to Die“ ist gerade mal das &#8220;zweite&#8221; Erstlingswerk. Doch reflexartig möchte ich im Präteritum schreiben. Was soll jetzt noch kommen? Nach einem Debutalbum, dass &#8211; fast natürlich &#8211; die Art von Enttäuschung geworden ist, die man vorher schon ahnte. Convenience-Food an BBC-Ketchup.</p>
<p>&#8220;Born to Die&#8221; erscheint am 27.01.2012 bei Universal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-27/lana-del-rey-born-to-die/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Coeur de Pirate – Blonde</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-26/coeur-de-pirate-blonde/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-26/coeur-de-pirate-blonde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Béatrice Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Blonde]]></category>
		<category><![CDATA[Coeur de Pirate]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[French]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Montreal]]></category>
		<category><![CDATA[Sixties]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24085</guid>
		<description><![CDATA[Béatrice Martin hat das Zeug, eine Vanessa Paradis mit Talent zu werden. Sie bringt schon sehr viel mit. Eine warme Stimme, einen lässigen Style und kompakte Sixties-Pop-Nummern, die den Female-Soul huldigen, sich aber nicht anbiedern, auch mal in verwandten Gegenden umherwandern und gar nicht wie Plastik klingen.

Blonde ist eine typische Radioplatte. Ein toller Mix, der immer zu dramatisieren versucht und einige Höhepunkte liefert. Die Kanadierin setzt ihre Stimme wirklich gekonnt in Szene. Sie ist am stärksten, wenn sie den Chanson in sich entdeckt, den Pop groß funkeln lässt, dass Duffy ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Béatrice Martin hat das Zeug, eine Vanessa Paradis mit Talent zu werden. Sie bringt schon sehr viel mit. Eine warme Stimme, einen lässigen Style und kompakte Sixties-Pop-Nummern, die den Female-Soul huldigen, sich aber nicht anbiedern, auch mal in verwandten Gegenden umherwandern und gar nicht wie Plastik klingen.<span id="more-24085"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/couer-de-pirate.jpg"><img class="size-full wp-image-24086 aligncenter" title="Couer de Pirate" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/couer-de-pirate.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Blonde ist eine typische Radioplatte. Ein toller Mix, der immer zu dramatisieren versucht und einige Höhepunkte liefert. Die Kanadierin setzt ihre Stimme wirklich gekonnt in Szene. Sie ist am stärksten, wenn sie den Chanson in sich entdeckt, den Pop groß funkeln lässt, dass Duffy und Adele kurz stutzen. Eine Art Big Band spielt gekonnt im Hintergrund, kleine Soundspielereien überleben jeden Anflug von Kitsch und Lolita-Charme. Manches tröpfelt zwar nur und man wartet auf den aufgehenden Hookalarm, doch nicht alles klappt. Manches klingt sogar wie eine Skizze. Einiges ist mit der Brechstange formuliert, doch wenn dann der Bubblegum den ersten Zucker verliert, schmeckt alles ein wenig leichter und es wirkt nicht mehr so aufgesetzt.</p>
<p>Große Bläser unterstreichen Martins Art zu performen. Das Piano trägt die Stücke. In den ruhigen Momenten kommt Gravität in die Jugendlichkeit. Exotische Streicherarrangements fliegen vorbei. Manchmal geht der Retro-Vibe zu weit, doch Martin fängt die Songs wieder ein und setzt sie ins richtige Licht. Wenn dann der Country ins Spiel kommt, begreift man, dass Martin sich ins Rennen wirft und wirklich alles versucht. Martin gibt die verführerische Kindfrau, die aber schon hörbar Erfahrungen im Leben gemacht hat. Ihr Körper ist bedruckt. Oben Ohne-Bilder gab es auch schon. Skandal! Einige englische Worte werden eingestreut, um den ganzen Markt zu erreichen. Clever!</p>
<p>Blonde ist eine romantische Platte. Mit allen Höhen und Tiefen. Das Piratenherz segelt umher und ich reiche gerne meine Augenklappe weiter, um Béatrice Martin noch genauer sehen zu können.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29694044?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-26/coeur-de-pirate-blonde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Lemonheads – Hotel Sessions</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-25/the-lemonheads-hotel-sessions/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-25/the-lemonheads-hotel-sessions/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Compilation]]></category>
		<category><![CDATA[Evan Dando]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Grunge]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel sessions]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Lemonheads]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24062</guid>
		<description><![CDATA[Evan Dando schmeißt einen Walkman an. Er sitzt in seinem Hotelzimmer in Australien. Es ist 1992/93. Sonntagabend. Andere schauen Tatort über Satellit. Nicht so Dando. Er spielt lieber einige Lieder, die erst später auf &#8220;Come On Feel The Lemonheads&#8221; erscheinen werden.
Das Tape rauscht, zwischenzeitlich leiert es sogar und scheint fast zu reißen. 3$ Tapes halt. Manchmal hüstelt Dando oder es klingt so, als wäre das Fenster auf und unzählige Autos düsen vorbei, doch die Größe der Stücke schimmert unglaublich deutlich unter all der Demoqualität hindurch. Dando singt schön slackermäßig. Manche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evan Dando schmeißt einen Walkman an. Er sitzt in seinem Hotelzimmer in Australien. Es ist 1992/93. Sonntagabend. Andere schauen Tatort über Satellit. Nicht so Dando. Er spielt lieber einige Lieder, die erst später auf &#8220;Come On Feel The Lemonheads&#8221; erscheinen werden.<span id="more-24062"></span></p>
<p>Das Tape rauscht, zwischenzeitlich leiert es sogar und scheint fast zu reißen. 3$ Tapes halt. Manchmal hüstelt Dando oder es klingt so, als wäre das Fenster auf und unzählige Autos düsen vorbei, doch die Größe der Stücke schimmert unglaublich deutlich unter all der Demoqualität hindurch. Dando singt schön slackermäßig. Manche Stücke klingen, als wäre die Gitarre etwas zu hoch gestimmt oder verstimmt und Dando kämpft mit seiner Stimme, um da mitzuhalten. Die Aufnahme war für seinen Freund und australischen Agenten Stephen Pavlovic bestimmt. So die Legende. Er hat sie bestimmt in einen ausrangierten Schuhkarton gelegt und auf den Dachboden verfrachtet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/evandando_2.jpg"><img class="size-full wp-image-24063 aligncenter" title="Evan Dando" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/evandando_2.jpg" alt="" width="540" height="307" /></a></p>
<p>Nun dürfen wir das &#8220;Lagerfeuer&#8221;-Tape hören und erfreuen uns an luschigen, im positiven Sinne, Versionen späterer Hits. Dando ist ein begnadeter Songwriter und toller Sänger. Alles passt. Hotel Sessions kann man bestimmt nicht jeden Tag hören und auch nicht immer ganz durch, doch die Versionen spülen einem die Ohren frei. So einfach kann alles sein. Musik ist Leidenschaft, ist ein Moment. Musik erzählt Geschichten in C-Dur. Danke Evan, für eine tolle Zeit, sexy Covershootings und wahnsinnige Hits, die mich immer noch berühren und Gänsehaut erzeugen, egal in welcher Produktion. Forever Fan!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-25/the-lemonheads-hotel-sessions/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leonard Cohen – Old Ideas</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-24/leonard-cohen-old-ideas/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-24/leonard-cohen-old-ideas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Hallelujah]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Buckley]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer warnes]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Old Ideas]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Suzanne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24048</guid>
		<description><![CDATA[Über Leonard Cohen darf man ja nichts Böses sagen, sonst springt einem die Musikpolizei in den Nacken, doch die feiert ja oft Alben, die sie sich nur in den Schrank, in die Sammlung stellt, aber nicht anhört. Ich muss schmunzeln, als mich der erste Song des neuen Leonard Cohen-Albums erreicht. Was habe ich auch erwartet? Genau das. Aber das langweilt mich. Leider!

Alle sprechen von der Wichtigkeit Cohens und Hallelujah und Suzanne. Doch das ist lange her. Wir schreiben das Jahr 2012 und Cohen bleibt bei Blues-Folk mit Poetry-Slam, der sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Leonard Cohen darf man ja nichts Böses sagen, sonst springt einem die Musikpolizei in den Nacken, doch die feiert ja oft Alben, die sie sich nur in den Schrank, in die Sammlung stellt, aber nicht anhört. Ich muss schmunzeln, als mich der erste Song des neuen Leonard Cohen-Albums erreicht. Was habe ich auch erwartet? Genau das. Aber das langweilt mich. Leider!<span id="more-24048"></span></p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/1654leonard_cohen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24049" title="Leonard Cohen" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2012/01/1654leonard_cohen.jpg" alt="" width="520" height="250" /></a></p>
<p>Alle sprechen von der Wichtigkeit Cohens und Hallelujah und Suzanne. Doch das ist lange her. Wir schreiben das Jahr 2012 und Cohen bleibt bei Blues-Folk mit Poetry-Slam, der sich wichtig nimmt. Nach zwei, drei Songs bin ich zwar in der Stimmung angekommen, die man wohl benötigt, um Cohens Tragik zu folgen, doch die Lieder werden nicht besser. Die Backingband muckt wie die Heavytones von Raab und Cohen hängt zwischen den Akkorden, mal in Time, mal nicht. Wie ein Playback klingt die Musik. Die Songs bleiben im Blues-Gerüst ohne wirkliche Schnörkel und ohne wirkliche Refrains.</p>
<p>&#8220;Different Sides&#8221; bietet kurz Popmusik an. Macht alles auch nicht besser. Da können auch die Backgroundsängerinnen wie Jennifer Warnes keinen Drive mehr hineinträllern. Cohen sitzt seine Platte aus. Doof ist ja auch, dass ich beim Hören immer an Tom Waits denken muss. Der hat ja letztes Jahr ein amtliches Comeback hingelegt. Doch ist es nicht verwunderlich, dass man am liebsten wechseln wollen würde? Cohen suhlt sich in seinem Standing. Er hat vergessen, richtige Songs mit ins Studio zu nehmen.</p>
<p>&#8220;Aber die Texte sind doch so schön&#8221;, schreit mir die Musikpolizei ins Gesicht. Dann sollte Cohen lieber weiter Bücher veröffentlichen. Nur &#8220;Crazy To Love You&#8221; überzeugt mich mit einer Flamencogitarre. Der Rest ist pure Langeweile und man wünschst sich, es bald durchgeschafft zu haben, um wenigstens sagen zu können, man hätte &#8220;Old Ideas&#8221; gehört. Mir hat ein Durchgang gereicht, mit zwei Mal &#8220;Crazy To Love You&#8221;. Ich bin sehr enttäuscht und lege Cohen zu den Akten.</p>
<p>P.S. An alle Rezensenten: Bitte nicht so viele Textpassagen zitieren, um die Review länger und griffiger zu machen! Ich weiß, über die Musik zu schreiben, und so den Mythos Cohen zu beschädigen, ist bei Old Ideas nicht einfach&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-24/leonard-cohen-old-ideas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gonjasufi – MU.ZZ.LE</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-23/gonjasufi-mu-zz-le/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-23/gonjasufi-mu-zz-le/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 07:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Gonjasufi]]></category>
		<category><![CDATA[Hiphop]]></category>
		<category><![CDATA[Las Vegas]]></category>
		<category><![CDATA[Massive Attack]]></category>
		<category><![CDATA[Minialbum]]></category>
		<category><![CDATA[MU.ZZ.LE]]></category>
		<category><![CDATA[Orient]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Sample]]></category>
		<category><![CDATA[Skizze]]></category>
		<category><![CDATA[Triphop]]></category>
		<category><![CDATA[Warp]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24000</guid>
		<description><![CDATA[Gonjasufi wird ständig kritisiert. Ich verstehe die Aufregung nicht. Er hat doch nun nach seinem Überraschungscoup 2010 einen würdigen Nachfolger auf der Pfanne. 
Ja, es sind kurze Skizzen, die sich da unaufgeregt in Wüstensümpfen und Clubkellern suhlen, aber sie knallen auch wieder unglaublich. Der Yoga-Magier lässt sich nicht greifen. Manchmal schickt er sogar seine Frau aufs Parkett. Egal, ob da eine Tarantino-Westerngitarre kratzt oder eine Schlange die Massive Attack-Maus verspeist. Gonjasufi macht den Schamanen mit Hiphop-Beats und psychedelischer Bongmystik. Eine Radioplärrstimme vermiest dir die Urlaubsstimmung im Trailerpark. 
Er bietet einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gonjasufi wird ständig kritisiert. Ich verstehe die Aufregung nicht. Er hat doch nun nach seinem Überraschungscoup 2010 einen würdigen Nachfolger auf der Pfanne. <span id="more-24000"></span></p>
<p>Ja, es sind kurze Skizzen, die sich da unaufgeregt in Wüstensümpfen und Clubkellern suhlen, aber sie knallen auch wieder unglaublich. Der Yoga-Magier lässt sich nicht greifen. Manchmal schickt er sogar seine Frau aufs Parkett. Egal, ob da eine Tarantino-Westerngitarre kratzt oder eine Schlange die Massive Attack-Maus verspeist. Gonjasufi macht den Schamanen mit Hiphop-Beats und psychedelischer Bongmystik. Eine Radioplärrstimme vermiest dir die Urlaubsstimmung im Trailerpark. </p>
<p>Er bietet einen Soundtrack an, der David Lynch gefallen könnte oder dem Asi, der auf großspurige Las Vegas-Action steht. Alles ist schön kurzweilig und bekifft. Gonjasufi doppelt seine Stimme, schickt sie durch alle Kanäle dieser Welt und badet im Blubberwasser. Die Dreadlocks hängen im Bart. Unheil bahnt sich ständig an, denn gute Gefühle sind schlechte Gefühle. </p>
<p>Gonjasufi bietet ein Homerecording-Album an, dass alles versucht, um am Rande des Hügels Lichter in den Himmel zu werfen. Kleine Tischfeuerwerke verwandeln sich zu Buschbränden. Manches klingt nach Polizeifunk. Ich bin begeistert. Diese wilde Schlagzeug in &#8220;Timeout&#8221; ist der Knaller. Der Guru wippt im Schneidersitz und frotzelt irgendwelche Sätze raus. Ich glaube, er will uns verarschen. Ich lasse es gerne mit mir machen. Boah, habe ich jetzt Bock zu saufen. Im Sample-Orient trinkt der Eunuch aus der Schnabeltasse. Tabledance -Musik ist das. Aber dieser Tabledance-Schuppen existiert nur in meiner Fantasie. Den Tänzerinnen fehlen Gliedmaßen. Ach, ich hör schon auf. Also ich verstehe die Aufregeung wirklich nicht. Gute Sache das.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/a-c1XJo4xGk?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-23/gonjasufi-mu-zz-le/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mark van Hoen – The Revenant Diary</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-21/mark-van-hoen-the-revenant-diary/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-21/mark-van-hoen-the-revenant-diary/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 03:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Editions Mego]]></category>
		<category><![CDATA[Locust]]></category>
		<category><![CDATA[Marc van Hoen]]></category>
		<category><![CDATA[Seefeel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=24013</guid>
		<description><![CDATA[Wiedergänger oder Widergänger? Die schon über 250 Jahre alten Auswirkungen eines heute mehr als grotesk anmutenden Gelehrtenstreits kondensieren sich nur noch schal in kleinen Buchstaben aus. Ein blasser Hauch überlagert unscharf  jauchzende Stimmen in der Ferne als Anmutung, als Andeutung. Im Flug. Als Medium.
Doch keine Angst, bei Marc Van Hoens neuestem Tagebuch geht es nicht um trendgeformte Vampire oder Elfen. Die Stimmen der Toten dürfen bei ihm zwar in die erste Reihe treten, aber niemand zittert. Sie nehmen den Gänsefederkiel in die eine Hand und schlagen mit der anderen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wiedergänger oder Widergänger? Die schon über 250 Jahre alten Auswirkungen eines heute mehr als grotesk anmutenden Gelehrtenstreits kondensieren sich nur noch schal in kleinen Buchstaben aus. Ein blasser Hauch überlagert unscharf  jauchzende Stimmen in der Ferne als Anmutung, als Andeutung. Im Flug. Als Medium.<span id="more-24013"></span></p>
<p>Doch keine Angst, bei Marc Van Hoens neuestem Tagebuch geht es nicht um trendgeformte Vampire oder Elfen. Die Stimmen der Toten dürfen bei ihm zwar in die erste Reihe treten, aber niemand zittert. Sie nehmen den Gänsefederkiel in die eine Hand und schlagen mit der anderen den staubigen Buchdeckel auf. Ein neues Kapitel, das man nicht unbedingt auf Anhieb versteht.</p>
<p>Diejenigen, die zu hoffen wagten, Mark van Hoen könnte nahtlos an sein Locust-Meisterwerk „Truth is Born of Arguments“ anknüpfen, nachdem im vergangenen Jahr sogar <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-07/seefeel-seefeel/" target="_self">Seefeel</a> in einen Jungbrunnen fielen, mögen sich ihrer Enttäuschung hingeben. Immerhin, die Handschrift Marc van Hoens ist auf „The Revenant Diary“ deutlich wiederzuerkennen. Klarheit und Größe im Raum geben den weiblichen Stimmen unbekannter Herkunft den größtmöglichen Glanz-Überbau. Nur, die Kontraste zu Sound und Arrangement sind nicht mehr so radikal wie früher. Er konzentriert sich nun eben noch mehr auf die Stimme.</p>
<p>Die weibliche Stimme ist nun nicht mehr nur das unbekannte Wesen, sondern die grenzenlos überhöhte Heroine. Manchmal mutiert die Figur sogar zur unbekannt verblichenen Soldatin, die eben aus jenem Totenreich winkt und singt. Zusammen mit den überraschend verhalten angelegten Drum-Patterns ergeben sich eher ins weltmusikalisch auffächernde monostrukturelle Stücke, was van Hoen sicher nicht misslungen ist. „The Revenant Diary“ spielt souverän auf kosmopolitischen Skalen, ohne dennoch wirklich Großes zu zaubern.</p>
<p>&#8220;The Revenant Diary&#8221; ist im Januar 2012 bei <a href="http://editionsmego.com/release/eMEGO+136V" target="_blank">Editions Mego</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2012-01-21/mark-van-hoen-the-revenant-diary/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

