<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jahrgangsgeräusche &#187; Experimentelle Musik</title>
	<atom:link href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/category/rezensionen/musik/experimentelle-musik-musik-rezensionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de</link>
	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 08:40:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Yasunao Tone – MP3 Deviations #6+7</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-11-10/yasunao-tone-mp3-deviations-67/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-11-10/yasunao-tone-mp3-deviations-67/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 04:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Error]]></category>
		<category><![CDATA[MP3]]></category>
		<category><![CDATA[Sample]]></category>
		<category><![CDATA[Zerstörung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=22766</guid>
		<description><![CDATA[Man nehme einen Stabilbaukasten. Darin enthalten MP3-Schrott in verschiedenen Größen. Kleinkram, vielfach verdreht. Recyclingmaterial im 8Bit-Gewand. Nun schütte man dieses Gemenge wie einen Kasten voller Legosteine in den großen Fleischwolf und lausche dem Filament.
In Wirklichkeit arbeitet Yasunao Tone etwas anders. Er experimentiert mit dem technischen Format MP3, indem er die so komprimierten Daten systematisch zerstört und daraus zunächst Error-Messages und später neue Samples generiert. Der Klang des Ausgangsmaterials ist dabei allenfalls von akademischer Bedeutung.
„MP3 Deviations #6+7“ sind scheinbar endlose Klangtexturen von der Feinstofflichkeit schockgefrosteter Waschbetonplatten, die unter der Dauerpenetration des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme einen Stabilbaukasten. Darin enthalten MP3-Schrott in verschiedenen Größen. Kleinkram, vielfach verdreht. Recyclingmaterial im 8Bit-Gewand. Nun schütte man dieses Gemenge wie einen Kasten voller Legosteine in den großen Fleischwolf und lausche dem Filament.<span id="more-22766"></span></p>
<p>In Wirklichkeit arbeitet Yasunao Tone etwas anders. Er experimentiert mit dem technischen Format MP3, indem er die so komprimierten Daten systematisch zerstört und daraus zunächst Error-Messages und später neue Samples generiert. Der Klang des Ausgangsmaterials ist dabei allenfalls von akademischer Bedeutung.</p>
<p>„MP3 Deviations #6+7“ sind scheinbar endlose Klangtexturen von der Feinstofflichkeit schockgefrosteter Waschbetonplatten, die unter der Dauerpenetration des digitalen Hackebeilchens zu Paniermehl verarbeitet werden. Mit anderen Worten: Gewitter autistischer Automaten-Legionen schreien dich an. Ohne jegliche dynamische Schwächephasen werden mit „MP3 Deviations #6+7“ zwei Live-Shows, die im Juni 2011 in New York aufgezeichnet wurden, dokumentiert. Yasunao Tone gelingt nicht weniger als die Neuaufladung von Marshall McLuhans Geisteswelt mit den Verheißungen der digitalen Zeit.</p>
<p>„MP3 Deviations #6+7“ ist am 18.10.2011 bei <a href="http://editionsmego.com/release/eMEGO+125" target="_blank">Editions Mego</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-11-10/yasunao-tone-mp3-deviations-67/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Russell Haswell – ACID nO!se Synthesis</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-10-27/russell-haswell-acid-nose-synthesis/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-10-27/russell-haswell-acid-nose-synthesis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 05:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[ACID nO!se Synthesis]]></category>
		<category><![CDATA[Midi]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Oszilloskop]]></category>
		<category><![CDATA[Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Russell Haswell]]></category>
		<category><![CDATA[Stereo]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=22268</guid>
		<description><![CDATA[Russell Haswell macht keine Musik für den Hausgebrauch. Auch nicht für Tontechniker in der Kaffeepause und auch nicht für Radiotechniker. Obwohl die  bestimmt den Spannungsmesser an die heimischen Boxen halten würden. Macht Haswell überhaupt Musik? Was ist Musik?
Haswell ist ein Audiopräsentator, der Grenzen, Räume, Bewegung und Stereosignale visualisiert. Noise fließt durch die Adern, der Puls bleibt scheintot und die Pedale sind nicht nur schön anzusehen. Welche Phase sieht wie aus? Gehirnströmungen huschen von rechts nach links. Vectoroszillogramme bescheinigen dir die Arbeitsunfähigkeit. Du hängst in der Braunschen Röhre. Ich hab ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Russell Haswell macht keine Musik für den Hausgebrauch. Auch nicht für Tontechniker in der Kaffeepause und auch nicht für Radiotechniker. Obwohl die  bestimmt den Spannungsmesser an die heimischen Boxen halten würden. Macht Haswell überhaupt Musik? Was ist Musik?<span id="more-22268"></span></p>
<p>Haswell ist ein Audiopräsentator, der Grenzen, Räume, Bewegung und Stereosignale visualisiert. Noise fließt durch die Adern, der Puls bleibt scheintot und die Pedale sind nicht nur schön anzusehen. Welche Phase sieht wie aus? Gehirnströmungen huschen von rechts nach links. Vectoroszillogramme bescheinigen dir die Arbeitsunfähigkeit. Du hängst in der Braunschen Röhre. Ich hab da immer so ein Piepen im Ohr.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/10/Lissajous.gif"><img class="size-full wp-image-22269 aligncenter" title="Lissajous" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/10/Lissajous.gif" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Turbulenzen werden weggedreht und ein Surface-Wind setzt dir die Haare in Position. Haswell hat Kopfhörermusik für Nerds vorbereitet, die mit geschlossenen Augen modulare Synthesizer unterscheiden können. Ihr Wunschzettel hat nur einen Eintrag: X-Y Oszilloskop. Haswell gibt eine Erfahrungsreise zum Besten, die sich der Hipster in Forschungsgruppen in zwei Kanäle unterteilt. Overdub und Midi waren gestern. Wer braucht noch Räume oder Konzerte? Schließ deine Gerätschaften zu Hause an und wirf Kurven an die Wand. Deine Frau wird begeistert sein. Wer ACID nO!se Synthesis auch in Bewegung bewundern möchte, sollte sich <a href="http://www.audiofile-engineering.com/spectre/" target="_blank">Spectre</a> und oder <a href="http://www.fluxhome.com/products/freewares/stereotool" target="_blank">Stereo Tool</a> besorgen.  Auf eine wireless World!</p>
<p>ACID nO!se Synthesis ist bei Editions Mego erschienen.</p>
<p><iframe width="560" height="410" src="http://www.youtube.com/embed/f1UiIvgRKFY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-10-27/russell-haswell-acid-nose-synthesis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Static – Freedom Of Noise</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-20/static-freedom-of-noise/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-20/static-freedom-of-noise/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 01:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Clare Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Denseland]]></category>
		<category><![CDATA[Hanno Leichtmann]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Jelinek]]></category>
		<category><![CDATA[Pole]]></category>
		<category><![CDATA[Static]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Delius]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=21573</guid>
		<description><![CDATA[Das Loop ist ein Kerngehäuse, manchmal in sich verschlungen. Manchmal hintergründig und nachdenklich, manchmal den Übergang weisend zu etwas völlig anderem. Das Loop ist ein Dialogträger. Es ist nach allen Seiten eingebettet auf jeden Fall. So wird es gegen die Außenwelt verschoben und umgekehrt. Das kommt noch mal so gut, wenn man mit Gastmusikern arbeitet und die umgebende Flora ein bekömmlicher Herbstwald ist.
Hanno Leichtmann hat neben Projekten wie Groupshow und Denseland mal wieder Zeit für sein Haupt-Soloprojekt Static gehabt. Mit verschiedenen Gastmusikern wie der Harfenistin Clare Cooper, dem Trompeter Axel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Loop ist ein Kerngehäuse, manchmal in sich verschlungen. Manchmal hintergründig und nachdenklich, manchmal den Übergang weisend zu etwas völlig anderem. Das Loop ist ein Dialogträger. Es ist nach allen Seiten eingebettet auf jeden Fall. So wird es gegen die Außenwelt verschoben und umgekehrt. Das kommt noch mal so gut, wenn man mit Gastmusikern arbeitet und die umgebende Flora ein bekömmlicher Herbstwald ist.</p>
<p><span id="more-21573"></span>Hanno Leichtmann hat neben Projekten wie Groupshow und Denseland mal wieder Zeit für sein Haupt-Soloprojekt Static gehabt. Mit verschiedenen Gastmusikern wie der Harfenistin Clare Cooper, dem Trompeter Axel Dörner und dem Saxophonisten Tobias Delius ist ihm ein erstaunlicher Stilmix gelungen, dessen ebenso beruhigenden wie Hoffnung schöpfenden Tracks sich an so gar keine Strömungen anbiedern.</p>
<p>Das Ergebnis klingt nicht zuletzt durch die solierenden Gäste hin und wieder dem Jazz zugewand, ohne einen Jazzalbum zu sein. Nur weiter so, vielleicht macht beim nächsten Mal sogar Robert Wyatt mit. Ein Album von harmonisch anspruchsvoller Dichte, getragen von unaufgeregt rhythmischen Nachdenklichkeiten, das eine größere Hörerschaft verdient hat.</p>
<p>&#8220;Freedom of Noise&#8221; ist Anfang September bei <a href="http://www.karaokekalk.de/" target="_blank">Karaoke Kalk</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-20/static-freedom-of-noise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bill Orcutt – How The Thing Sings</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-11/bill-orcutt-how-the-thing-sings/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-11/bill-orcutt-how-the-thing-sings/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Orcutt]]></category>
		<category><![CDATA[Editions Mego]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Pussy]]></category>
		<category><![CDATA[How The Thing Sings]]></category>
		<category><![CDATA[Krach]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=21130</guid>
		<description><![CDATA[Und dann dringt doch ein Song durch. Bill Orcutt ist ein cleveres Kerlchen. Er mischt seine Noiseattacken, die er mit einer Gitarre verbreitet, mit klassischer Songstrukktur. Es gibt verschiedene Teile, die man als solche erkennen kann. Eine Bridge hebt sich von einer Strophe ab, die schon mal mit Gejodel als gesangliche Untermalung angereichert wird und es gibt wiederkehrende Parts, die man als Chorus bezeichnen könnte. So müsste doch jeder Verständnis aufbringen. Denkste!
Alles in einer Liveatmosphäre aufgenommen. Ohne Zuhörer. Nur der Raum klingt mit, da das Mikrofon soweit aufgerissen wurde, um ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann dringt doch ein Song durch. Bill Orcutt ist ein cleveres Kerlchen. Er mischt seine Noiseattacken, die er mit einer Gitarre verbreitet, mit klassischer Songstrukktur. Es gibt verschiedene Teile, die man als solche erkennen kann. Eine Bridge hebt sich von einer Strophe ab, die schon mal mit Gejodel als gesangliche Untermalung angereichert wird und es gibt wiederkehrende Parts, die man als Chorus bezeichnen könnte. So müsste doch jeder Verständnis aufbringen. Denkste!<span id="more-21130"></span></p>
<p>Alles in einer Liveatmosphäre aufgenommen. Ohne Zuhörer. Nur der Raum klingt mit, da das Mikrofon soweit aufgerissen wurde, um jeden Rutscher auf der Gitarre und jeden Knackser des Hockers zu hören. Bill Orcutt bietet natürlich keine leichte Kost an. Früher bei Harry Pussy drosch er seine vierseitige Klampfe und lobte Krach aus. Heute geht es sogar mal ruhiger, akustischer zu. Aber leicht? Nein!</p>
<p>Kleine Teile werden sanft gezupft. Ein Hauch von Garagen-Folk weht durch die Brandung. Einige Stücke wirken sehr romantisch. Dass sie dann irgendwann ausbrechen und mit schnellen Wendungen das Weite suchen, macht den Entwurf Orcutts&#8217; nicht schmerzhafter. Alles hat den Retrocharme eines Jugendzimmers. Wie auf einem Kassettenrekorder aufgenommen. </p>
<p>Melancholische Momente mischen sich also mit wütenden Ausbrüchen, die so schnell passieren, dass einem öfter der Atem stockt. Orcutt provoziert und doch rudert er gerne mal zurück, gibt dem Affen Zucker und versteckt sich in der Ecke. Einer schreit:&#8221; John Fahey&#8221;. Orcutt nutzt die Verwirrung, um sich zu befreien. Seine Art des Homerecordings lotet neue Klänge aus. Sehr roh hallen die Töne durch ein leeres Wohnzimmer. Vier Saiten reichen anscheinend immer noch, um den Blues zu huldigen, ihn umzumodeln und draus etwas, wie ein dramatisches Gerinnsel zu machen. Nichts für romantische Stunden! Stark!</p>
<p>Erscheint am 20.9.2011 bei Editions Mego.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20018811"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20018811" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/pdis_inpartmaint/bill-orcutt-how-the-thing">Bill Orcutt &#8211; How the Thing Sings &#8211; Lost They Book (editions mego)</a> by <a href="http://soundcloud.com/pdis_inpartmaint">pdis_inpartmaint</a></span> </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28995178?color=ffffff" width="560" height="315" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-09-11/bill-orcutt-how-the-thing-sings/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Resonanzraum Fagus – 10 Maschinenkompositionen</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-21/resonanzraum-fagus-10-maschinenkompositionen/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-21/resonanzraum-fagus-10-maschinenkompositionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 11:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Fagus]]></category>
		<category><![CDATA[Fieldrecording]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusche]]></category>
		<category><![CDATA[Hildesheim]]></category>
		<category><![CDATA[Instituts für Musik und Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klangkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=20573</guid>
		<description><![CDATA[Zuweilen findet man Veröffentlichungen, die allein durch ihre außergewöhnliche konzeptionelle Genese hervorstechen. Das Fagus-Werk in Alfeld, das in diesem Jahr seine Erhebung in den Rang einer UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte vermelden konnte, wird nun auch in seinem architekturgeschichtlichen Ausnahmerang mit einer klangkünstlerischen Veröffentlichung gefeiert. In Kooperation mit der Universität Hildesheim liegt jetzt eine Compilation verschiedener elektro-akustischer Arbeiten vor, die sich auf die Klangeigenschaften der Werkräume beziehen. Die unterschiedlichen Kompositionen eint die ausschließliche Verarbeitung von Arbeits- und Maschinengeräuschen aus dem Fagus-Werk.
Das akustische Rohmaterial war zuvor vom bemerkenswerten Geräuscharchiv des „Instituts für Musik und Musikwissenschaft“ ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuweilen findet man Veröffentlichungen, die allein durch ihre außergewöhnliche konzeptionelle Genese hervorstechen. Das Fagus-Werk in Alfeld, das in diesem Jahr seine Erhebung in den Rang einer UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte vermelden konnte, wird nun auch in seinem architekturgeschichtlichen Ausnahmerang mit einer klangkünstlerischen Veröffentlichung gefeiert. In Kooperation mit der Universität Hildesheim liegt jetzt eine Compilation verschiedener elektro-akustischer Arbeiten vor, die sich auf die Klangeigenschaften der Werkräume beziehen. Die unterschiedlichen Kompositionen eint die ausschließliche Verarbeitung von Arbeits- und Maschinengeräuschen aus dem Fagus-Werk.</p>
<p><span id="more-20573"></span>Das akustische Rohmaterial war zuvor vom bemerkenswerten <a href="http://www.uni-hildesheim-musik.de/index.php/praxis/projekte/270" target="_blank">Geräuscharchiv des „Instituts für Musik und Musikwissenschaft“</a> der Universität Hildesheim zusammengetragen worden. Die Ergebnisse decken ein breites kompositorisches Spektrum ab. Während in einigen Stücken der Raum der Werkhalle zentrales Thema ist, kollagieren andere Kompositionen alltägliche Arbeitsgeräusche zu mehr oder weniger dichten rhythmischen Geflechten. Auch die elektronische Transformation der Klangproben wird thematisiert. So spannen die zehn vorliegenden Maschinenkompositionen einen weiten Bogen von dem Fieldrecording entlehnten Raumklangthemen bis zur mikroskopischen Feinverarbeitung von kurzen Samples.</p>
<p>Es fällt schwer aus einer überdurchschnittlichen Auswahl ambitionierter Kompositionen einzelne hervorzuheben. Dennoch beeindruckt besonders „Makro“ von Sebastian Kunas. Ein Stück, das die Werksgeräusche mit Hilfe eigens programmierter Software-Instrumente stark raffiniert und so eine überzeugende Improvisation zu Nähe, Distanz und mithin also Räumlichkeit schafft. Insgesamt stellt „Resonanzraum Fagus“  eine Auswahl experimentierfreudiger Kompositionen dar, die nicht nur wegen ihres Konzeptes gelobt werden sollte.</p>
<p>&#8220;Resonanzraum Fagus&#8221; ist beim <a href="http://www.resonanzraum-fagus.de/" target="_blank">Institut für Musik und Musikwissenschaft</a> der Universität Hildesheim erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-21/resonanzraum-fagus-10-maschinenkompositionen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jim O’Rourke – Old News No. 5</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-07/jim-orourke-old-news-no-5/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-07/jim-orourke-old-news-no-5/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Analog Synths]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Editions Mego]]></category>
		<category><![CDATA[Jim O'Rourke]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Tape]]></category>
		<category><![CDATA[Tokyo]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=20063</guid>
		<description><![CDATA[Pastorale Drones gehen ihren Weg. Durch den Laptop, durch die Filter und durch kleine Röhrchen. Vorher wurde aber das Wort ANALOG groß geschrieben. Tapes sind wieder was. Modulare Schnörkel schieben sich in Höhen. Fahnen werden gehisst, da kann schon mal das Gefühl entstehen, das Ende zu sehen. Ein Ende, das in 15 Minuten dein Gehör für Unkonkretes schärft.
Jim O&#8217;Rourke bietet auf Old News No.5 Chaos an, das sich verdichtet und durch Flora und Fauna fährt. Die erste Aufnahme entstand in Tokyo 2010. Die Studio- und Liveaufnahmen der Doppel-LP nehmen sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pastorale Drones gehen ihren Weg. Durch den Laptop, durch die Filter und durch kleine Röhrchen. Vorher wurde aber das Wort ANALOG groß geschrieben. Tapes sind wieder was.<span id="more-20063"></span> Modulare Schnörkel schieben sich in Höhen. Fahnen werden gehisst, da kann schon mal das Gefühl entstehen, das Ende zu sehen. Ein Ende, das in 15 Minuten dein Gehör für Unkonkretes schärft.</p>
<p>Jim O&#8217;Rourke bietet auf Old News No.5 Chaos an, das sich verdichtet und durch Flora und Fauna fährt. Die erste Aufnahme entstand in Tokyo 2010. Die Studio- und Liveaufnahmen der Doppel-LP nehmen sich den Platz, den sie brauchen. O&#8217;Rourke durchforstet sein Archiv. Er lässt uns teilhaben an seiner Vision von Avantgarde. </p>
<p>&#8220;Pedal &#038; Pedal&#8221; drückt sich in die Magengrube und hinterlässt Grübchen. Wie ein Gewitter zieht der Track auf, nimmt ein paar Häuser mit, lässt Wasser ab und zerschellt am Ende in Blubbern. Ein Anfang kann ein Finale sein. </p>
<p>Der zweite Track geht in den Maschinenraum. Schwere Schrauben lösen sich aus den Löchern. Dübel werden mit den Händen in die Wand gedreht. Metal zieht sich in die Haut zurück. Die Erde wackelt. Die Aufnahme von 1992, die Zeit, in der O&#8217;Rourke noch in Chicago werkelte, tost ungestüm in Melodien. Eine Stimme taucht wie ein Gespenst durch den Werkkeller. Die Drehbank zieht sich 20 Minuten in die Länge. Kreuzschraubenzieher suchen Liebe und finden nur Tiefseehügel. Rost setzt an.</p>
<p>Track 3 zieht sich wieder nach Tokyo zurück. Ruhe ist eingekehrt. Das Studio dient als Experimentierfläche. Ein Modem sagt dem anderen Gute Nacht. Ein Kuss in Space. Ein letzter Atemzug durch den Raumfahrtanzug. Wenn die Sonne brennt, dann bleibt dir nur noch das Gesicht von Richard Kiel in Moonraker.</p>
<p>Der letzte Track auf Old News No.5, das nur auf Vinyl erscheint, knattert noch mal wild. Regler werden aufgezogen. Zahnarzttermine werden abgesagt. Das Lasercasino am Rande der Stadt hat heute Tag der offenen Tür. Ein Pfeifen lässt dich von den Monitoren aufschauen. Ist das in meinem Kopf? Ein Dampfer? Eine Dampfmaschine? Eine gerade Melodie bleibt auf der Mittelspur. Ein Hupen kann auch sie nicht verdrängen. Man muss wohl auffahren.</p>
<p>Jim O&#8217;Rourke bleibt sich treu. Er fährt weiter blind auf der Autobahn und mutet uns und sich eine Menge zu. Nicht immer einfach, doch konsequent. Wer die Namen Keith Fullerton Whitman oder Bee Mask noch nie gehört hat, sollte nun mal seine Suchmaschine anwerfen. Old News No.6 erscheint Ende August. Bin gespannt&#8230;</p>
<p><iframe width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/QBZHjmPfpCo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-08-07/jim-orourke-old-news-no-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gang Gang Dance – Eye Contact</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-23/gang-gang-dance-eye-contact/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-23/gang-gang-dance-eye-contact/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 09:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[4AD]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Dance]]></category>
		<category><![CDATA[Eye Contact]]></category>
		<category><![CDATA[Gang Gang Dance]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmusik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=18036</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal sind es die Experimente, die einen zu dem werden lassen, der man immer sein wollte. Bei Gang Gang Dance ist dies wohl so, denn sie machen ihren Gemischtwarenladen nun zu einem 24 Stunden-Shop. Mehr Arbeit, aber auch mehr Profit. Alles kommt in die Auslage, auf Preise oder Marktwerte wird geschissen, denn nicht nur die Nachfrage bestimmt das Klassenziel. 
Ein 11-Minüter macht das Album zu Beginn schon mal zu einer Zerreißprobe. Der Balkan kommt erst nach 4 oder 5 Minuten ins Spiel. Durch die Hintertür werden Beats auf Tabletts hereingereicht. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind es die Experimente, die einen zu dem werden lassen, der man immer sein wollte. Bei Gang Gang Dance ist dies wohl so, denn sie machen ihren Gemischtwarenladen nun zu einem 24 Stunden-Shop. Mehr Arbeit, aber auch mehr Profit.<span id="more-18036"></span> Alles kommt in die Auslage, auf Preise oder Marktwerte wird geschissen, denn nicht nur die Nachfrage bestimmt das Klassenziel. </p>
<p>Ein 11-Minüter macht das Album zu Beginn schon mal zu einer Zerreißprobe. Der Balkan kommt erst nach 4 oder 5 Minuten ins Spiel. Durch die Hintertür werden Beats auf Tabletts hereingereicht. Der Strand bekommt seine typische Fleischbeschau. aber denke an den Orient. Körper werden doch verhüllt. Die Synthies kippen ins Öde, und dennoch gibt es so viel zu entdecken. Alles passiert am Rande und durch die epische Länge perlt an den Rändern eine catchy Melodie ins Tageslicht, die dir ein Lächeln ins vorweggenommene Sommerloch zaubert. Wer hat an der Timeline gedreht?</p>
<p><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/05/GangGangDance-585x329.jpg"><img src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/05/GangGangDance-585x329.jpg" alt="" title="Gang Gang Dance" width="585" height="329" class="alignnone size-full wp-image-18037" /></a></p>
<p>Tomschläge werden zu Pulver, Ibiza zu einer Panflöte. Nach knapp sechs Minuten mischt sich Lizzi Bougatsos ins Geschehen ein. Ach, sind wir immer noch im ersten Lied? Lied ist schon die falsche Betitelung. Egal!</p>
<p>Wie immer schrammt Lizzi Björk und Elizabeth Fraser. Was singt sie da? Das Partyboot schaukelt. Die Synthies wechseln in Steeldrum-Sounds. Gitarren laufen gegeneinander. Melodiebögen, die selbst nicht wissen, wohin und warum sie so geführt werden, mischen sich unters Volk. Und das Volk ist fuchsteufelswild.</p>
<p>Man hatte das Tempo ganz vergessen. Wie fing der Song noch mal an und wann hört er auf? Welcher Song? Wie aus einem Guss verbinden Gang Gang Dance ihre Stücke, die so aufgebaut sind, als wären niemals Pausen oder Übergänge geplant gewesen. Die noisigen Parts sind verschwunden. Es geht mehr um einen Fluss, der sich schlängelt. Dubbige Parts bekommen lustige Synthie-Hochfiguren an die Seite gestellt. Weltmusik wird auf die schmalen Unterarme geschrieben, doch ohne diesen Folklore-Müll, den so viele Produktionen ausmachen. Aktuelle Popproduktionen werden genauer unter die Lupe genommen und verwurschtelt. Man bekommt es alles gar nicht mit. Manchmal verliert man sich in den Songs, die wie eine überkandidelte Skizze funktionieren. Gibt es Strophen oder Refrains? Ist es immer noch das Ziel zu unterhalten? Oder geht es um Herausforderungen?</p>
<p>Gang Gang Dance sind endlich angekommen. Sie haben all den Überwurf als Zugpferd anerkannt und verstanden, dass sie versuchen müssen, aus allen Ligen auszubrechen. Musikstile sind nicht mehr von Bedeutung. Songs werden nicht mehr einzeln gedacht, sondern als Prozess und Bindeglieder. Trance dient nur als Beruhigungspille, der Dance nur als Weckfunktion, Weltmusik nicht mehr als Spenden-Hotline. Die Welt steht Kopf. Ein Freiflug für Körper und Geist. Manchmal geht sogar der Himmel auf. Kleine Phaser-Gitarren ziehen sich wie ein Prominenter aus dem Sack aus dem Selbigen. Man guckt kurz verdutzt. Mehr als: &#8220;Kenn ich doch irgendwoher!&#8221; kann man aber dann auch nicht mehr sagen, denn im nächsten Moment tirilliert ein Vögelchen oder schraubt sich ein Kran in deine Gehörgänge. Lückenlose Euphorie! Starke Platte! Wer hat da Trip gesagt?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" width="560" height="360" id="videoplayer.prt1" align="middle"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="movie" value="http://4ad.com/sessionswidget/4adsessionswidget8.swf?myLoad=http://4ad.com/sessionswidget/playlist8.xml&#038;myImage=http://4ad.com/sessionswidget/ganggangdancestill.jpg" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#231f20" /><embed src="http://4ad.com/sessionswidget/4adsessionswidget8.swf?myLoad=http://4ad.com/sessionswidget/playlist8.xml&#038;myImage=http://4ad.com/sessionswidget/ganggangdancestill.jpg" quality="high" bgcolor="#231f20" width="560" height="360" name="videoplayer.prt1" align="middle" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-23/gang-gang-dance-eye-contact/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Andreas Bick – Fire And Frost Pattern</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-10/andreas-bick-fire-and-frost-pattern/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-10/andreas-bick-fire-and-frost-pattern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 02:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Bick]]></category>
		<category><![CDATA[Asmus Tietchens]]></category>
		<category><![CDATA[Eisberge]]></category>
		<category><![CDATA[Fieldrecording]]></category>
		<category><![CDATA[Grünrekorder]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsphären]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=17663</guid>
		<description><![CDATA[Die Naturgewalten der extremen Temperaturen. Hitze und Kälte. In unseren kulturgeformten Bildern und Begriffen sind sie die Symbolträger des Gegensätzlichen schlechthin. Selten sind wir jedoch in ihrer Nähe. Was wäre, wenn man die Pole einmal nicht nur als Klimawaagschalenhalter des Planeten betrachten würde? Dazu Vulkanismus und Plattentektonik als Voraussetzung für die Entstehung von Leben auf der Erde einfach mal hinter ihren akustischen Eigenschaften zurücktreten lassen könnte?
Andreas Bick erarbeitete mit „Fire And Frost Pattern“ im Jahre 2006 im Auftrag des Deutschlandradios Kultur eine klangkünstlerische Arbeit auf der Basis von Natur-Fieldrecordings und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Naturgewalten der extremen Temperaturen. Hitze und Kälte. In unseren kulturgeformten Bildern und Begriffen sind sie die Symbolträger des Gegensätzlichen schlechthin. Selten sind wir jedoch in ihrer Nähe. Was wäre, wenn man die Pole einmal nicht nur als Klimawaagschalenhalter des Planeten betrachten würde? Dazu Vulkanismus und Plattentektonik als Voraussetzung für die Entstehung von Leben auf der Erde einfach mal hinter ihren akustischen Eigenschaften zurücktreten lassen könnte?</p>
<p><span id="more-17663"></span><a href="http://www.andreasbick.de/de/" target="_blank">Andreas Bick</a> erarbeitete mit „Fire And Frost Pattern“ im Jahre 2006 im Auftrag des Deutschlandradios Kultur eine klangkünstlerische Arbeit auf der Basis von Natur-Fieldrecordings und anderen Geräuschaufnahmen. Es entstand fast so etwas eine Naturbetrachtung der Extreme unter dem Aspekt der Laute, eine akustische Natur-Phänomenologie als Ergebnis einer klangkünstlerischen Arbeit.</p>
<p>Beachtlich sind zwei Aspekte, die „Fire And Frost Pattern“ aus der Vielzahl anderer Fieldrecording-Interessengebiete und -Sammlungen hervorheben. Bick ist sich der besonderen Bedeutung des Parameters der Dynamik bewusst und arbeitet sich an diesem mit den extremsten Lautstärkengegensätzen beginnend (Vulkanausbruch, singende Eisberge) innerhalb der zwei Stücke von ca. 26 Minuten sukzessiv zu den Durchschnitten, mithin in unsere Klang- und Klimatälern hinab. Dabei rekonstruiert und restrukturiert er das Ausgangsmaterial der Feldaufnahmen auf eine  ebenso behutsame wie durch und durch musikalische Art und Weise mit den Mitteln der Konfrontation, Staffelung und Überlagerung. Eine von Anfang bis Ende brilliante Arbeit, die in ihren Ergebnissen an manchen Stellen überraschenderweise gar nicht so weit entfernt zu sein scheint von den zumindest teilsynthetischen Welten eines <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=5399" target="_self">Asmus Tietchens</a>.</p>
<p>„Fire And Frost Pattern“ ist Ende 2010 bei <a href="http://www.gruenrekorder.de/?page_id=2727" target="_blank">Gruenrekorder</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-05-10/andreas-bick-fire-and-frost-pattern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moritz von Oswald Trio – Horizontal Structures</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-22/moritz-von-oswald-trio-horizontal-structures/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-22/moritz-von-oswald-trio-horizontal-structures/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 10:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Dub]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz von Oswald Trio]]></category>
		<category><![CDATA[Tikiman]]></category>
		<category><![CDATA[Vladislav Delay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=17159</guid>
		<description><![CDATA[Es zeigt sich zunächst sehr wenig Struktur. Viel Zeit vergeht, um irgend etwas zu entwickeln. Noch mehr Zeit vergeht, um daraus rhythmische Muster zu bauen. Sind diese dann erst eingeführt, plockern sie mit Ausdauer in eine ungewissen Zukunft. Wann entsteht daraus intelligentes Leben?
Es geht auf „Horizontal Structures“ mal wieder um die von langer Hand angelegte Improvisation. Und es geht um das Drumherum, das Dazwischen und eine sich sehr langsam vollziehende Steigerung. Trotzdem führen die Steigerungen auch diesmal an keinen Endpunkt. Es bleiben Ausschnitte. Am Ende ist die Zeitachse diejenige horizontale ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es zeigt sich zunächst sehr wenig Struktur. Viel Zeit vergeht, um irgend etwas zu entwickeln. Noch mehr Zeit vergeht, um daraus rhythmische Muster zu bauen. Sind diese dann erst eingeführt, plockern sie mit Ausdauer in eine ungewissen Zukunft. Wann entsteht daraus intelligentes Leben?</p>
<p><span id="more-17159"></span>Es geht auf „Horizontal Structures“ mal wieder um die von langer Hand angelegte Improvisation. Und es geht um das Drumherum, das Dazwischen und eine sich sehr langsam vollziehende Steigerung. Trotzdem führen die Steigerungen auch diesmal an keinen Endpunkt. Es bleiben Ausschnitte. Am Ende ist die Zeitachse diejenige horizontale Struktur, die man wie ein unsichtbares Raster über die dubbigen Nebel der Unkonkretheit legen darf, wenn erst dann auffällt, dass in der Zwischenzeit schon 20 Minuten vergangen sind.</p>
<p>Wie in einer altmodischen Jam-Session spielen sich die Musiker die Bälle zu. Das zweite Studioalbum des Moritz von Oswald Trios bringt auch mehrere Gäste mit. Neben anderen soliert Paul St. Hilaire alias Tikiman mit effektbeladenen Kleinigkeiten an der Gitarre und Vladislav Delay gibt die Percussion. Im Grunde ist es wie beim ersten Album. Die Bestätigung der Geduld der Zuhörenden findet sich bei „Horizontal Structure 4“ dem letzten Track der CD-Version. Hier sind alle rhythmischen Feinheiten eingeführt. Darüber variieren Einzelstimmen, die immer noch überraschen und die Struktur vertiefen. Es zeigt sich ein dichtes feingewebtes Geflecht, das dem Titel des Albums am Ende sehr gerecht wird. Insgesamt wirkt „Horizontal Structures“ etwas feiner und kleinteiliger als der Erstling <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2009-07-06/moritz-von-oswald-trio-vertical-ascent/" target="_self">„Vertical Ascent“</a>.</p>
<p>&#8220;Horizontal Structures&#8221; ist im Februar 2011 bei <a href="http://www.honestjons.com/label.php?pid=37721&amp;LabelID=14815" target="_blank">Honest Jon&#8217;s Records</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-22/moritz-von-oswald-trio-horizontal-structures/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CM von Hausswolff – 800 000 Seconds in Harar</title>
		<link>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-19/cm-von-hausswolff-800-000-seconds-in-harar/</link>
		<comments>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-19/cm-von-hausswolff-800-000-seconds-in-harar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 11:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Rimbaud]]></category>
		<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[CM von Hausswolff]]></category>
		<category><![CDATA[Drones]]></category>
		<category><![CDATA[Fieldrecording]]></category>
		<category><![CDATA[Harar]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Azar]]></category>
		<category><![CDATA[Theatermusik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jahrgangsgeraeusche.de/?p=16994</guid>
		<description><![CDATA[Der eine reiste um zu entfliehen, der andere um sich auf Spurensuche zu begeben. Der eine hatte schon viele Antworten gegeben. Der andere sammelte Indizien. Der eine fand die Bestätigung in der Beschleunigung der Zeit. Der andere war gewillt, die Zeit mit akustischen Mitteln zu dehnen. Eine klangliche Spurensuche.
Harar ist eine tausenjährige Stadt im östlichen Hochland Äthiopiens. Sie ist für Muslime nach Mekka, Medina und Jerusalem die viertheiligste Stadt der Welt. Außerdem verbrachte Arthur Rimbaud Ende des 19 Jahrhunderts einige seiner abenteuerlichen Reisejahre als Händler in Harar. Für die Inszenierung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eine reiste um zu entfliehen, der andere um sich auf Spurensuche zu begeben. Der eine hatte schon viele Antworten gegeben. Der andere sammelte Indizien. Der eine fand die Bestätigung in der Beschleunigung der Zeit. Der andere war gewillt, die Zeit mit akustischen Mitteln zu dehnen. Eine klangliche Spurensuche.</p>
<p><span id="more-16994"></span>Harar ist eine tausenjährige Stadt im östlichen Hochland Äthiopiens. Sie ist für Muslime nach Mekka, Medina und Jerusalem die viertheiligste Stadt der Welt. Außerdem verbrachte Arthur Rimbaud Ende des 19 Jahrhunderts einige seiner abenteuerlichen Reisejahre als Händler in Harar. Für die Inszenierung eines Stücks von Michael Azar, das sich mit dem Leben Rimbauds beschäftigt, wurde der schwedische Musiker und Künstler Carl Michael von Hausswolff mit der Produktion der Theatermusik betraut.</p>
<p>Er reiste für 10 Tage (also 800.000 Sekunden) nach Harar, machte dort Fieldrecordings und beschäftigte sich mit lokalen Musikinstrumenten, wie z.B. dem Saiteninstrument Krar. Die Krar findet dann auch in Form von fundamentalen Borduntönen und weichen Drones Einzug in den Soundtrack. Darüber streut Hausswolff als Atmosphären Ausschnitte seiner Fieldrecordings. Das Ergebnis ist ebenso simpel wie wirkungsvoll. Insgesamt entstand eine gelungene Auftragsarbeit, die auch als eigenständiges Album bestehen kann, auch wenn das letzte der vier Stücke &#8220;The Sleeper In The Valley“, das mittels synthetisierter Basstöne im Morsetakt das gleichnamige Gedicht Rimbauds nachzeichnet, deutlich abfällt. Das hat Rimbaud dann doch nicht verdient.</p>
<p>&#8220;800 000 Seconds in Harar&#8221; ist im April 2011 bei <a href="http://touchshop.org/product_info.php?products_id=447" target="_blank">Touch</a> erschienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-04-19/cm-von-hausswolff-800-000-seconds-in-harar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

