Home » Archiv

Artikel in der Kategorie Blues

2010, 2013, Blues, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »

[11 Apr 2013 | 2 Kommentare | ]
Kurt Vile – Wakin on a Pretty Daze

Kurt Vile ist schon ‘ne Marke. Er bleibt locker der talentierte Singer-Songwriter, der sich um nichts schert. Nicht um Singleauskopplungs-Taktiken, nicht um das lebensgroße Poster Bob Dylans in seiner Küchenschublade und nicht um das Tagesgeschäft eines erfolgreichen Musikers.

2010, 2013, Blues, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[22 Mrz 2013 | 2 Kommentare | ]
William Adamson – Under an East Coast Moon

Der Rumpel-Blues ist los. Unter dem Pseudonym William Adamson greift Ex-Galliano Rob Gallagher tief in die Saiten.

2010, 2013, Blues, Musik, R'n'B, Rezensionen, Zeitleiste »

[16 Jan 2013 | Kein Kommentar | ]
Aaron Neville – My True Story

Auch wenn das Tattoo auf der Wange langsam verblasst, die Stimme bleibt zeitlos.

2010, 2012, Blues, Musik, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »

[27 Sep 2012 | Kein Kommentar | ]
Moon Duo – Circles

Moon Duo werden breiter, ja mutiger in ihrer Performance. Circles spielt sich unbekümmert in die sich auf repetitive Parts beruhende Art von Rockmusik, die schon seit Jahren keinen mehr interessiert.

2010, 2012, Blues, Country/Western, Musik, R'n'B, Rezensionen, Zeitleiste »

[10 Sep 2012 | Kein Kommentar | ]
Bob Dylan – Tempest

Dylan ist nicht mehr der Erfinder neuer Strukturen. Er nutzt seine lyrischen Fähigkeiten, um Songs zeitlos umzusetzen. Dabei geht es nicht um wildes Akkordesuchen oder Umschichten von musikalischen Aufbauten. Seine Melodien liegen auf der Straße der Klassiker, der Geschichte und des eigenen Schaffens.

2010, 2012, Blues, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[29 Apr 2012 | Kein Kommentar | ]
Jack White – Blunderbuss

Jack White feuert aus allen Flinten. Er will den Blues. Er will ihn wirklich.

2010, 2012, Blues, Chanson, Folk, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[18 Apr 2012 | Kein Kommentar | ]
Gaby Moreno – Illustrated Songs

Gaby Moreno hat den Blues. Sie entdeckte ihn als 14-Jährige bei einem Urlaubsaufenthalt in den Straßen New Yorks. Zurück in Guatemala, begann sie alles einzuatmen, was Robert Johnson oder B.B. King so von sich gaben. Nina Simone sollte folgen.

2010, 2012, Blues, Folk, Zeitleiste »

[24 Jan 2012 | Kein Kommentar | ]
Leonard Cohen – Old Ideas

Über Leonard Cohen darf man ja nichts Böses sagen, sonst springt einem die Musikpolizei in den Nacken, doch die feiert ja oft Alben, die sie sich nur in den Schrank, in die Sammlung stellt, aber nicht anhört. Ich muss schmunzeln, als mich der erste Song des neuen Leonard Cohen-Albums erreicht. Was habe ich auch erwartet? Genau das. Aber das langweilt mich. Leider!

2010, 2011, Blues, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[25 Nov 2011 | Kein Kommentar | ]
Tom Waits – Bad As Me

Ich habe Tom Waits lange liegengelassen. In meiner Jugend waren “Rain Dogs” und “Frank’s Wild Years” meine ständigen Begleiter, doch irgendwann verließ mich Tom und ich musste auf eigenen Beinen stehen.

2010, 2011, Blues, Experimentelle Musik, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[11 Sep 2011 | Kein Kommentar | ]
Bill Orcutt – How The Thing Sings

Und dann dringt doch ein Song durch. Bill Orcutt ist ein cleveres Kerlchen. Er mischt seine Noiseattacken, die er mit einer Gitarre verbreitet, mit klassischer Songstrukktur. Es gibt verschiedene Teile, die man als solche erkennen kann. Eine Bridge hebt sich von einer Strophe ab, die schon mal mit Gejodel als gesangliche Untermalung angereichert wird und es gibt wiederkehrende Parts, die man als Chorus bezeichnen könnte. So müsste doch jeder Verständnis aufbringen. Denkste!

Blues, Musik, Rezensionen »

[16 Feb 2011 | Kein Kommentar | ]
Chain & The Gang – Music’s Not For Everyone

Ian Svenonius war immer schon nah am Bühnenrand, immer schon halb im Publikum. Egal ob bei Make-Up, Scene Creamers, Weird War oder Nation of Ulysses. Er bleibt ein Prediger, ein Texter und ein Vorturner. Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann gibt es kein Entkommen.

Blues, Musik, Rezensionen »

[20 Aug 2010 | Kein Kommentar | ]
Tom Jones – Praise & Blame

Der Tiger wedelt mit dem Schwanz. Warum bin ich nur so eine Karikatur geworden? Warum musste ich immer die gleichen Songs vor denselben Damen spielen? Und die sind auch nicht jünger geworden. Ich bin jetzt 70! Was kann da noch kommen, fernab von Schnabeltasse und einem Hemd, das hinten offen ist? Wie hat Johnny Cash das gemacht oder dieser Schnulzenhansel Neil Diamond?

Blues, Musik, R'n'B, Rezensionen, Rock »

[19 Mrz 2010 | Kein Kommentar | ]
Strange Boys – Be Brave

Ob mit oder ohne „The“, die Strange Boys dengeln wieder. Die Mundharmonika pustet sich die Lunge raus und Ryan Sambol lässt seiner Stimme nur einen Hauch von Leichtigkeit über. Jeder Satz hat die Dylan-Grütze gelöffelt und wird raus gehustet. Die Band aus Austin spielt sich durch die Rock’N’Roll-Geschichte mit allem was dazugehört. Jedes Blues-Lick ist ihnen bekannt, jeder Twang und jedes Poltern, scheinen ihnen aus der Magengegend zu zu brummen. Hier wird noch gearbeitet und geschwitzt. Foto-Sessions machen die Frisuren-Bands.

2000, 2009, Blues, Chanson, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[14 Jan 2010 | Kein Kommentar | ]
Charlotte Gainsbourg – IRM

Der Hauch des Liedhaften hatte einst identitätsstiftende Wirkung für ganze Kulturnationen, und das liederlich gehauchte, welches damals Legendenstatus errang, schien erst in seiner tonalen Ausdruckslosigkeit alles auszudrücken. Insofern mochte es ebenso folgerichtig wie behutsam sein, dass Charlotte Gainsbourg für ihr nach Jahren der erfolgreichen Schauspielerei drittes Album „5.55“  mit den eloquenten Pop-Erneuerern Air eine mehr als gelungene Zusammenarbeit erreichte. Denn in Air sieht der internationale Blick die Linie nicht nur der traditionell französischen Unterhaltungsmusik konsequent ins 21. Jahrhundert transformiert.

2000, 2009, Blues, Easy Listening, Funk, Jazz, Musik, Rezensionen, Rock, Soul, Zeitleiste »

[20 Okt 2009 | 2 Kommentare | ]
Lord Newborn & the Magic Skulls – Lord Newborn & the Magic Skulls

Der Eröffnungstrack kann kaum programmatischer betitelt werden: „A Phase Shifter I’m Going Through“. Denn dieser wirft uns mit weit ausholender Geste in ein bluesiges Girarren-elektrifiziertes Oevre, das sogar einem gealterten Jimi Hendrix zugesagt hätte. Im Downtempo schlendern die Lords durch leicht psychedelisch angehauchte ebenso funkige wie jazzige Instrumentals. Immer entspannt grooven sich der Ex-Teilzeit Beastie Boy Money Mark und seine Compañeros Shawn Lee und Tommy Guerrero durch ihr neues Studioprojekt.