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	<title>Jahrgangsgeräusche &#187; Ambient</title>
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	<description>Popkultur und unbedingte Zonen</description>
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		<title>Tim Hecker – Dropped Pianos</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 06:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Piano und ein Delay-Pedal. Hecker spielt Sketches, die sich an der wüsteren Ambient-Platte &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; orientieren, diese aber nur schleifend streichen, um sich dem Wohlklang und der Flugstunde mit den gewachsten Flügeln hinzugeben. &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; hatte das Gebälk der Kirche auf den Schultern, ein Sturm zog auf und wehte die Kapelle in die dunkelste Nacht des Jahres. Ein verzerrtes Spiegelbild deiner Don Quichote-Gestalt erschreckte die Nachbarstochter. &#8220;Dropped Pianos&#8221; setzt sich als Sternenfänger ins Licht. Hiermit könntest du die schon verlorengeglaubte Schöne wieder auf das Bärenfell locken.
Lange Hallfahnen dominieren das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Piano und ein Delay-Pedal. Hecker spielt Sketches, die sich an der wüsteren Ambient-Platte <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2011-02-24/tim-hecker-ravedeath-1972/" target="_blank">&#8220;Ravedeath, 1972&#8243; </a>orientieren, diese aber nur schleifend streichen, um sich dem Wohlklang und der Flugstunde mit den gewachsten Flügeln hinzugeben.<span id="more-22858"></span> &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; hatte das Gebälk der Kirche auf den Schultern, ein Sturm zog auf und wehte die Kapelle in die dunkelste Nacht des Jahres. Ein verzerrtes Spiegelbild deiner Don Quichote-Gestalt erschreckte die Nachbarstochter. &#8220;Dropped Pianos&#8221; setzt sich als Sternenfänger ins Licht. Hiermit könntest du die schon verlorengeglaubte Schöne wieder auf das Bärenfell locken.</p>
<p>Lange Hallfahnen dominieren das Wohlgefühl. Ist es noch ein Glissando oder ist es schon der Hauch der Geliebten, die sich übers Geländer beugt? Der Prozess der Selbstharmonisierung hat längst eingesetzt. &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; und &#8220;Dropped Pianos&#8221; haben dieselben Eltern. Hier macht der eine Vater was er will und reißt die Orgel aus der Kirche, da verlustiert sich der andere Vater in Melancholie. Beide Alben gehören zusammen, können aber auch auf eigenen Füßen stehen. Die windige Platte, die manchen bösen Traum beschwört, gefällt mir persönlich besser, aber im Wechsel haben auch die Sketches der Dropped Pianos-Scheibe ihren Reiz. Hecker macht sich nackig und stripped alles down, was sich als affektierte Emotion ins Geschehen wirft. Guter Mann. &#8220;Dropped Pianos&#8221; ist die Eso-Platte für die Weinverkostung mit Käseigel und &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; ist der Husarenritt auf den Schultern von Marty Feldman, der mit geschlossenen Augen den Hügel runterfetzt. Beides zusammen lässt mich dann wirklich taumeln. Stark!</p>
<p><object height="265" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1178150"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="265" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1178150" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/alteredzones/sets/tim-hecker-dropped-pianos">Tim Hecker: Dropped Pianos</a> by <a href="http://soundcloud.com/alteredzones">alteredzones</a></span> </p>
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		<title>Mark McGuire – Get Lost</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 05:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tief im Keller hallt Gitarrengegurgel. Hoch oben auf dem Dachboden sind die Eierkartons an die Wand genagelt. Teppiche knüpfen sich von selbst. Deine meditative Phase hat sich zu einem Komplex hochgeschaukelt. Du liebst akustische Gitarren, die nicht nur das Lagerfeuer beschallen können, sondern ganze Häuserwände abreißen können. Die elektrischen sind nur zum Füllen gedacht, nicht zum Angeben.

Mark McGuire gibt sich seinen Drones hin, reichert sie mit flockigen Gitarren-Synths an, die sich plockernd in die Mitte schieben, um der Kraft der Gitarre mit all ihren Pedalen zu strotzen. Ein Wind zieht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tief im Keller hallt Gitarrengegurgel. Hoch oben auf dem Dachboden sind die Eierkartons an die Wand genagelt.<span id="more-21908"></span> Teppiche knüpfen sich von selbst. Deine meditative Phase hat sich zu einem Komplex hochgeschaukelt. Du liebst akustische Gitarren, die nicht nur das Lagerfeuer beschallen können, sondern ganze Häuserwände abreißen können. Die elektrischen sind nur zum Füllen gedacht, nicht zum Angeben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/09/Mark-McGuire-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21909" title="Mark McGuire" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/09/Mark-McGuire-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Mark McGuire gibt sich seinen Drones hin, reichert sie mit flockigen Gitarren-Synths an, die sich plockernd in die Mitte schieben, um der Kraft der Gitarre mit all ihren Pedalen zu strotzen. Ein Wind zieht auf. Eine Brise nur, doch die hat es in sich. McGuire ist ruhiger geworden. Sogar seine Stimme darf mal sanft mitträllern. Ein Picking wird zur Fingerübung. Ein dunkler Ton holt den Winter in den Poncho. Wie viele Gitarren muss man für den Scheiterhaufen schichten?</p>
<p>McGuire versucht es mit Transzendenz. Mit verhuschter, doch kraftvoller Esoterik. In &#8220;Alma&#8221; wiederholt er &#8220;It must resolve, we try and evolve.&#8221; Doch eigentlich braucht er keine Worte. McGuire verliert sich nicht. Er rutscht nicht ab. Er bleibt auf der Welle der Arpeggios. Bei ihm kann man nicht von einem Gitarrensolo sprechen. Auch wenn sich mal eine Idee in den Vordergrund drängt, verlieren die restlichen nicht an Gewicht. Harmonien zerfallen in Wohlgefallen.</p>
<p>Am Ende gibt es einen Zwanzigminüter, der wie ein Vögelchen fiept und in einem Fluss versickert. Also doch irgendwie Lost. Doch der Wasserfall hört einfach nicht auf. Von oben kommt immer irgendetwas nach. McGuire hat einen neuen Zimmerbrunnen veröffentlicht. Solide!</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20018812"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20018812" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/pdis_inpartmaint/mark-mcguire-get-lost-get-lost">Mark McGuire &#8211; Get Lost &#8211; Get Lost (editions mego)</a> by <a href="http://soundcloud.com/pdis_inpartmaint">pdis_inpartmaint</a></span> </p>
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		<title>Roll The Dice – In Dust</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 10:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Esoterik bleibt in der Scheune. Und das ist gut so, denn zu viel Rauch würde dem Ganzen ein wenig schaden. Auf dem Teller sind Cluster mit Klaus Schulze angerichtet. Etwas trocken auf den ersten Biss, doch mit ein wenig Ambient-Flüssigkeit rutscht es tief in die leere Magengegend. Dort nistet es sich ein. Ein Bäuerchen könnte helfen. Klopf, klopf.
Das Analoge wird in den Vordergrund geschoben, das kann mit Tempo passieren, doch ohne hörbaren Beat. Pianogriffe werden runterreduziert und erhalten von Anfang an einen Schnellkurs in sachen Hypnose. Räume werden mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Esoterik bleibt in der Scheune. Und das ist gut so, denn zu viel Rauch würde dem Ganzen ein wenig schaden. Auf dem Teller sind Cluster mit Klaus Schulze angerichtet. Etwas trocken auf den ersten Biss, doch mit ein wenig Ambient-Flüssigkeit rutscht es tief in die leere Magengegend. Dort nistet es sich ein. Ein Bäuerchen könnte helfen. Klopf, klopf.<span id="more-21108"></span></p>
<p>Das Analoge wird in den Vordergrund geschoben, das kann mit Tempo passieren, doch ohne hörbaren Beat. Pianogriffe werden runterreduziert und erhalten von Anfang an einen Schnellkurs in sachen Hypnose. Räume werden mit Zeit ausstaffiert, da kommt einem ein heftiges Klavierthema gar nicht mehr wie ein Schlaghammer vor. </p>
<p>Hinter der Scheune steht die alte Glasfabrik. Manchmal hört man den Brenner oder ist es der Bläser? Melancholie macht sich dick, um Europa und insbesondere Schweden, die Altersschwäche vor Augen zu führen. Der Hals schwillt an, jetzt werden die nächsten Bissen nicht mehr so locker durch die Röhre flutschen und auch der Hall gibt sein Bestes. Zum Nachtisch bieten uns die beiden Schweden noch etwas Sakrales an. Ein Doggybag muss herhalten. Die Tischdecke leuchtet immer noch blütenweiß. </p>
<p>Malcolm Pardon und Peder Mannerfelt widmen sich der ausgelassenen Hingabe, der Opener-Lobpreisung und den Glockenschlägen. Dieses Krautrock als Beilage aus Dosen ist nicht jedermanns Geschmack, schmeckt aber nach Authentizität.  Wie zwei Hyperaktive werden sie an den Tisch gebunden und löffeln die ganze alte Scheiße. Und am Ende ist wieder einmal Charlie Brown der Loser. Roll The Dice sind angenehme Zeitgenossen, deren Ausflüge nicht immer Sinn machen, dafür aber Spaß.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28028995?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Sun Araw – Ancient Romans</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 10:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Orgel erst einmal steht, dann steht sie auch. Sie wird nicht mehr verschoben oder umhergetragen. Egal wie zerlegen irgendwann der olle Teppich aussieht. Wenn sie die Treppen rauf soll, dann müssen sich schon die Treppen in Bewegung bringen. Jetzt denk nicht so kompliziert, zieh einfach ebenerdig.

Sun Araw schaut im alten Rom vorbei, pustet einmal Wolfgang Helbig über die Schultern und verfängt sich im Traumgebilde eines Nero. Es wird sich Zeit gelassen, eine Höhle bekommt ihr Fett weg oder ist das ein Windzug? Wichtig bei Sun Araw ist die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Orgel erst einmal steht, dann steht sie auch. Sie wird nicht mehr verschoben oder umhergetragen. Egal wie zerlegen irgendwann der olle Teppich aussieht. Wenn sie die Treppen rauf soll, dann müssen sich schon die Treppen in Bewegung bringen. Jetzt denk nicht so kompliziert, zieh einfach ebenerdig.<span id="more-20718"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/08/austin-imposition-band-sxsw-2011-longbranch-inn-sun-ara.4.jpg"><img class="size-full wp-image-20719 aligncenter" title="Sun Araw" src="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/wp-content/uploads/2011/08/austin-imposition-band-sxsw-2011-longbranch-inn-sun-ara.4.jpg" alt="" width="488" height="325" /></a></p>
<p>Sun Araw schaut im alten Rom vorbei, pustet einmal Wolfgang Helbig über die Schultern und verfängt sich im Traumgebilde eines Nero. Es wird sich Zeit gelassen, eine Höhle bekommt ihr Fett weg oder ist das ein Windzug? Wichtig bei Sun Araw ist die Selbstinszenierung. Der Klang spielt eine wesentliche Rolle. Es geht um Deutung und Versuch. Wie weit darf man es treiben, wie sehr liebt man Pink Floyd? Die Tracks plätschern, wie ein kleiner Wasserfall minutenlang herab. Eine Stimme kommt aus dem Dub-Nichts und singt Phrasen. Die Atmosphäre spielt die Musik. Psychedelische Rockmusik nimmt sich die Mütze von der Birne und streicht sich das klatschnasse Haar aus der Stirn.</p>
<p>Fünf Jahre lang begibt sich Angelino Cameron Stallone nun schon auf deepe Zonenreise. Drones kippen ins Gefühlige, Bongos huschen über Wüstenstaub und zehn Minuten sind und bleiben zehn Minuten. Synthesizer loopen sich nen Wolf. Wie bei einem Mantra werden Wiederholungen zur Beruhigung gereicht.</p>
<p>Die Nacht bricht herein, der Joint kreist wahllos durch die Hände und das Chaos regiert, doch auch in dieser Phase bleibt etwas Tantrisches übrig, was einen entweder unglaublich wuschig macht oder den letzten Nerv raubt. Such dir was aus!</p>
<p><object height="225" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1026856"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="225" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1026856" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/alteredzones/sets/sun-araw-ancient-romans-1">Sun Araw: Ancient Romans</a> by <a href="http://soundcloud.com/alteredzones">alteredzones</a></span> </p>
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		<title>TwinSisterMoon – Then Fell The Ashes…</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 17:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tod ist immer nah. Schon morgen kann der Spaß zu Ende sein. Zack! Heute! Deine Urne wird in den Wind gestreut. Nur TwinSisterMoon pustet vorher noch mal heftig in die Keramik, damit der erste Rotz weg ist. Deine Eltern schauen verstört. Das ist ein Freund von dir gewesen? Doch auch deine Freunde kennen TwinSisterMoon nicht. Dann wird es ja höchste Zeit, dass Mehdi Ameziane sich vorstellt. Er schimpft sich Folkmusiker. Deine Mutter schüttelt mit dem Kopf. Mehdi geht zum Auto und holt CDs. Mit Edding malt er ein Kreuz ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tod ist immer nah. Schon morgen kann der Spaß zu Ende sein. Zack! Heute! Deine Urne wird in den Wind gestreut. Nur TwinSisterMoon pustet vorher noch mal heftig in die Keramik, damit der erste Rotz weg ist.<span id="more-20153"></span> Deine Eltern schauen verstört. Das ist ein Freund von dir gewesen? Doch auch deine Freunde kennen TwinSisterMoon nicht. Dann wird es ja höchste Zeit, dass Mehdi Ameziane sich vorstellt. Er schimpft sich Folkmusiker. Deine Mutter schüttelt mit dem Kopf. Mehdi geht zum Auto und holt CDs. Mit Edding malt er ein Kreuz auf die Hülle.</p>
<p><object height="245" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1008297&#038;"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed allowscriptaccess="always" height="245" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1008297&#038;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/alteredzones/sets/twinsistermoon-then-fell-the">TwinSisterMoon: Then Fell The Ashes&#8230;</a> by <a href="http://soundcloud.com/alteredzones">alteredzones</a></span></p>
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		<title>Mountains – Air Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 11:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sonnensegel sind gesetzt. Elektroakustische Feinstofflichkeiten breiten sich in großer Ebene aus. Man sollte sich Zeit nehmen. Denn mit etwas Geduld wird man Ohrenzeuge bei der Erfindung neuer Verbundmaterialien. In den Grenzbereichen zwischen Ambient und Krautrockpioniergeist verlaufen die Trassen der Mountains. Schon gleiten meine Gedanken in eine blumige Naturmetaphorik ab.
Ein Register schwillt, halbtief, als Bordun. Länglich und synthetisch, lümmelt es sich im Gewand analoger Synthesen mit charmant altmodischem Timbre. Daraus erwachsen Basssequenzen, die an Schlichtheit nicht zu überbieten sind. Wir bewegen uns auf irgend etwas, das langsam Fahrt aufnimmt. Es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonnensegel sind gesetzt. Elektroakustische Feinstofflichkeiten breiten sich in großer Ebene aus. Man sollte sich Zeit nehmen. Denn mit etwas Geduld wird man Ohrenzeuge bei der Erfindung neuer Verbundmaterialien. In den Grenzbereichen zwischen Ambient und Krautrockpioniergeist verlaufen die Trassen der Mountains. Schon gleiten meine Gedanken in eine blumige Naturmetaphorik ab.</p>
<p><span id="more-19290"></span>Ein Register schwillt, halbtief, als Bordun. Länglich und synthetisch, lümmelt es sich im Gewand analoger Synthesen mit charmant altmodischem Timbre. Daraus erwachsen Basssequenzen, die an Schlichtheit nicht zu überbieten sind. Wir bewegen uns auf irgend etwas, das langsam Fahrt aufnimmt. Es hat keine Kontur, kein Gesicht. Stattdessen steht der Anspruch einer Klangalchemie im Raum. Diese vertritt die These, Cello, Akkordion und Gitarre in etwas zu verwandeln, das sich zwischen Sinus und Sägezahn harmonisch verschleifen lässt.</p>
<p>Nach dem Achtungserfolg von „Choral“ 2009 schleifen Brendon Anderegg und Koen Holtkamp ihren hybriden Ansatz der Unterfütterung des Elektronischen mit akustischen Instrumenten nun in noch feinerer Meisterschaft. Alles was in den Schichtungen aufgetragen wird, findet einen sinnvollen Platz im Gesamtgefüge. Sentimentalität und andere Gefahren wurden rückstandsfrei weggehobelt. Was zurückbleibt ist die sonore Form eines stabilen Objektes. Ein Mountains-Livetermin könnte spannend werden.</p>
<p>„Air Museum“ ist im Mai bei <a href="http://www.thrilljockey.com/splash.html" target="_blank">Thrill Jockey</a> erschienen.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13258480"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13258480" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/cafeoto/mountains-thousand-square">Mountains &#8211; Thousand Square (from Air Museum, Thrill Jockey, 2011)</a> by <a href="http://soundcloud.com/cafeoto">cafeOTO</a></span> </p>
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		<title>Prefuse 73 – The Only She Chapters</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 10:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trend zur Klanglandschaft scheint ungebrochen. Im Sample-Labor hängen neblige Schwaden in der Luft. Auch das Hinterland glänzt mit bunten Unübersichtlichkeiten. Hallfahnen werden von verschleierten Gast-Sirenenchören sanft über unbeständige Inseln getragen. In kurzen Momenten aufsteigen und wieder versinken. Namen und Persönlichkeiten spielen keine Rolle. Die Emanzipationsparty einer wachsenden Soundcrowd und deren Gestaltungabteilung geht ins nächste Semester.
Größere Strukturen oder gar Standardarrangements sind inakzeptabel. Die Bridge hat Hausverbot und der C-Teil ist unbekannt verzogen. Die Entdeckung von Langsamkeit und Verklärung ist nun auch bei Prefuse 73 angekommen. Die charakteristischen rhythmischen Schaltkreise des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trend zur Klanglandschaft scheint ungebrochen. Im Sample-Labor hängen neblige Schwaden in der Luft. Auch das Hinterland glänzt mit bunten Unübersichtlichkeiten. Hallfahnen werden von verschleierten Gast-Sirenenchören sanft über unbeständige Inseln getragen. In kurzen Momenten aufsteigen und wieder versinken. Namen und Persönlichkeiten spielen keine Rolle. Die Emanzipationsparty einer wachsenden Soundcrowd und deren Gestaltungabteilung geht ins nächste Semester.</p>
<p><span id="more-19154"></span>Größere Strukturen oder gar Standardarrangements sind inakzeptabel. Die Bridge hat Hausverbot und der C-Teil ist unbekannt verzogen. Die Entdeckung von Langsamkeit und Verklärung ist nun auch bei <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2009-09-15/prefuse-73-everything-she-touched-turned-ampexian/" target="_self">Prefuse 73</a> angekommen. Die charakteristischen rhythmischen Schaltkreise des Guillermo Scott Herren sind in Auflösung begriffen. Stattdessen begünstigt ein starker Effekteinsatz weichere Schichtungen seines mehr und mehr kryptischen Klangmaterials. Die neuen atmosphärischen Verhältnisse sind so dicht, dass anscheinend kein Platz mehr bleibt für Groove-Experimente. Das aus den sechs Vorgängeralben bekannte Räderwerk aus HipHop- und jazzbeeinflussten Miniaturen ist ambiencenhaft verklärten Wallungen gewichen.</p>
<p>Ist das nun eine Weiterentwicklung oder nur ein kurzes Innehalten auf dem sicher noch nicht abgeschließend begangenen Pfad ambitionierter rhythmischer Studien? Auf jeden Fall ein weiteres Album, dass man eher selten gemeinsam mit seinen Freunden bei Kaffee und Kuchen hören wird. Aber warum eigentlich?</p>
<p>„The Only She Chapters“ ist im April 2011 bei <a href="http://warp.net/" target="_blank">Warp</a> erschienen.</p>
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		<title>Alva Noto &amp; Ryuichi Sakamoto – Summvs</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 08:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Everything is collaboration: Langsamkeit, Reduktion, geringe Dynamik. Bescheidenheit und Leere. All das sind Attribute, die man „Summvs“ zuschreiben könnte, dem insgesamt fünften Album von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto.
Die Grundformel des Albums erscheint ebenso einfach wie risikolos. Die Begegnung zwischen introvertiertesten meist akkordischen Klavierinjektionen und kühler Basis-Elektronik findet auf kleinstem gemeinsamen Nenner statt, auf dem die Hauptcharakteristika der Einzelmusiker als Markenzeichen erkennbar bleiben. So setzt sich keiner der beiden zu irgend einem Zeitpunkt der Gefahr aus, dem anderen auf die Füße zu treten. Man kennt sich. Vielleicht zu gut?
Jeder bleibt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Everything is collaboration: Langsamkeit, Reduktion, geringe Dynamik. Bescheidenheit und Leere. All das sind Attribute, die man „Summvs“ zuschreiben könnte, dem insgesamt fünften Album von <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2010-05-01/alva-noto-for-2/" target="_self">Alva Noto</a> und Ryuichi Sakamoto.<span id="more-19109"></span></p>
<p>Die Grundformel des Albums erscheint ebenso einfach wie risikolos. Die Begegnung zwischen introvertiertesten meist akkordischen Klavierinjektionen und kühler Basis-Elektronik findet auf kleinstem gemeinsamen Nenner statt, auf dem die Hauptcharakteristika der Einzelmusiker als Markenzeichen erkennbar bleiben. So setzt sich keiner der beiden zu irgend einem Zeitpunkt der Gefahr aus, dem anderen auf die Füße zu treten. Man kennt sich. Vielleicht zu gut?</p>
<p>Jeder bleibt in seiner gewohnten Genreecke, ohne dem Gegenüber Raum abzugraben. Ohne jegliche Dominanz einzufordern. Keiner legt die Hand an das Leitstimmenzepter.  Überhaupt, welche Leitstimme? Schnittmengen werden nicht gesucht und auch nicht gefunden. Weder Absichten noch Zufälligkeiten scheinen irgendwelche Klangereignisse zu evozieren. „Summvs“ ist das Gemeinschaftsprojekt zweier Könner ihrer Fächer, dass zwar nichts falsch macht, dass aber in seiner erkenntnisfreien Bescheidenheit schnell in den staubigen Tiefen der Archive versinken könnte.</p>
<p>„Summvs“ ist im Mai bei <a href="https://shop.raster-noton.net/" target="_blank">Raster-Noton</a> erschienen.</p>
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		<title>*AR – Wolf Notes</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 05:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zloty Vazquez</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn CDs nur mit zweihundert Kopien an den Start gehen, ist es schwierig, die Welt zu erobern. Doch um Eroberung geht es bei Richard Skeltons Projekt *AR eh nicht. Eher um Unterordnung. Autumn Richardson und Richard Skelton haben sich zusammengetan. Oder haben sie sich gefunden? Die Langsamkeit steht im Mittelpunkt. Lange Klänge erklimmen sich einen Raum. Neu für Skelton ist die Arbeit mit einer Stimme. Feine Echos beginnen zu vibrieren. 5 Teile gibt es zu bestaunen. Streicher sind mit ihrem Körper in der Zwickmühle, ob sie ausklingen oder nur wehen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn CDs nur mit zweihundert Kopien an den Start gehen, ist es schwierig, die Welt zu erobern.<span id="more-18616"></span> Doch um Eroberung geht es bei <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2010-01-28/richard-skelton-landings/" target="_blank">Richard Skeltons</a> Projekt *AR eh nicht. Eher um Unterordnung. Autumn Richardson und Richard Skelton haben sich zusammengetan. Oder haben sie sich gefunden? Die Langsamkeit steht im Mittelpunkt. Lange Klänge erklimmen sich einen Raum. Neu für Skelton ist die Arbeit mit einer Stimme. Feine Echos beginnen zu vibrieren. 5 Teile gibt es zu bestaunen. Streicher sind mit ihrem Körper in der Zwickmühle, ob sie ausklingen oder nur wehen sollen. Die Natur mit ihren Möglichkeiten, mit allen Facetten, versucht sich Gehör zu verschaffen. Ist das eine Stimme? Ist das ein Horn? Autumn mischt sich unter ein Klanggebilde, das mehr als nur 200 CDs verdient hat. Eine kleine Vinyl-Auflage gibt es wohl auch bei <a href="http://typerecords.com/releases/wolf-notes-2" target="_blank">Type</a>. Wenigstens kann man die Schönheit jetzt anhören.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F842539" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="225" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F842539" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/_type/sets/ar-wolf-notes">AR &#8211; Wolf Notes</a> by <a href="http://soundcloud.com/_type">_type</a></span></p>
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		<title>Stephan Mathieu – A Static Place</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Ganz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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		<category><![CDATA[Fourier Synthese]]></category>
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		<category><![CDATA[Spektralanalyse]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor uns liegt ein weites Land mit großen Texturen, mit sehr großen Texturen. Irgendwann, wenn wir alles Irdische hinter uns gelassen haben, spielen Namen keine Rolle mehr. Überhaupt wird das Dingliche ganz neu bewertet. Es wird in den alten Regalen weiter hinten abgelegt. Dafür dringt immer mehr Licht durch alle Windungen. Auch unsere Gedankenwelt scheint nachhaltig gelüftet. Die Gedanken wenden sich neuen Richtungen zu. Oder nein: das Neue ist, dass sie nun richtungslos dahin driften, in diesem weiten Land mit den großen Texturen.
Titel wie „Schwarzschild Radius“ deuten metaphorisch das Überschreiten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor uns liegt ein weites Land mit großen Texturen, mit sehr großen Texturen. Irgendwann, wenn wir alles Irdische hinter uns gelassen haben, spielen Namen keine Rolle mehr. Überhaupt wird das Dingliche ganz neu bewertet. Es wird in den alten Regalen weiter hinten abgelegt. Dafür dringt immer mehr Licht durch alle Windungen. Auch unsere Gedankenwelt scheint nachhaltig gelüftet. Die Gedanken wenden sich neuen Richtungen zu. Oder nein: das Neue ist, dass sie nun richtungslos dahin driften, in diesem weiten Land mit den großen Texturen.</p>
<p><span id="more-16107"></span>Titel wie „Schwarzschild Radius“ deuten metaphorisch das Überschreiten von Grenzen an. Grenzen, hinter denen das Ungewisse liegt, über das wir nur Mutmaßungen anstellen können. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht esoterisch, ist es aber ganz und gar nicht. Denn hinter den Grenzen sitzt die Dynamik schon aus physikalischen Gründen in der Falle. Hinter dem Ereignishorizont, den wir zuvor selbst definierten, spielt die Dynamik überhaupt keine Rolle mehr. Sie ist eingeschlossen im Eigengewicht ästhetischer Texturen. Glattpoliert glühen sie in bescheidenem Glanz. Sie sind so gut wie unangreifbar. Sie sind lang und breit und ziemlich gleichförmig. Es fällt schwer sie zu beschreiben.</p>
<p>Das Universum des aus Saarbrücken stammenden Klangkünstlers Stephan Mathieu, der auch schon mit <a href="http://www.jahrgangsgeraeusche.de/2010-07-19/taylor-deupree-shoals/" target="_self">Taylor Deupree</a>, Akira Rabelais und Ekkehard Ehlers zusammen arbeitete, ist geprägt von Konzepten aufwendiger Klangverarbeitungsprozesse.  Für „A Static Place“ bestand sein Rohmaterial aus alten 78er-Schellackplatten mit Aufnahmen von Gotik- Renaissance- und Barokmusik. Diese frühen Aufnahmen, auf ebenso betagten Grammophonen abgespielt, wurden in der Folge von Mathieu einem komplexen Verarbeitungsprozess unterworfen, der ebenso aus mechanischen Phasen (Abtastung der Platten mit Kaktusnadel), wie auch aus digitalen Elementen (Spectral-Analyse / Convolution Process) bestand.</p>
<p>Wir befinden uns also stehend, fliegend oder liegend in sich leicht verändernden Klangflächen, deren Größe und Geschliffenheit uns sprachlos macht. „A Static Place“, das wird sehr klar, ist nicht irgend ein weiteres Ambientalbum. Es ist groß. Vielleicht erklärt uns demnächst das Vermächtnis eines Stanislaw Lem, warum darin eine neue Sprache verborgen ist, zu der wir nur noch den Schlüssel finden müssen. Wir sollten zuhören &#8211; for a very long time.</p>
<p>&#8220;A Static Place&#8221; ist im Februar 2011 bei <a href="http://www.12k.com/" target="_blank">12k</a> erschienen.</p>
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