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Artikel in der Kategorie Klassiker

 

1960, 1969, Klassiker, Zeitleiste »

[20 Jul 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Creedence Clearwater Revival – Green River

 Ein Monat vor Woodstock. August 1969. John Fogerty haut mit CCR, wie eingefleischte Fans sie nennen, ein Bündel Hits raus, die auch heute nichts an Wert und Musikalität verloren haben.

1970, 1975, Klassiker, Zeitleiste »

[13 Jul 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Ivor Cutler – Velvet Donkey

Ivor Cutler war einer der seltsamsten Felsen in der Brandung skurriler individualistischer Erzählonkel. In Glasgow 1923 geboren wurde er in den 1950er Jahren Musiklehrer. Kurze Zeit später nahm er seine ersten Kompositionen als EPs auf. Endgültig verhalfen ihm Kollegen ins Musikgeschäft. Die Überlieferung ist widersprüchlich; mal sei es John Lennon, mal Paul McCartney gewesen, der ihn als langjähriger Fan 1967 für einen Gastauftritt in den Magical-Mystery-Tour-Film holte. Er wurde Freund und Mentor Robert Wyatts.

1980, 1986, Klassiker, Zeitleiste »

[4 Jul 2009 | 2 Kommentare | ]
Klassiker: Bad Brains – I Against I

Dr. Know hat Ende der 70er genug von Fusion Jazz. Statt seine Gitarre an den Nagel zu hängen, trifft er sich mit Freunden. Rastafaris und Sympathisanten, rätselhafte Bilderstürmer, Bob-Marley-Jünger mit ausgeprägtem Gitarrenfetischismus proben gemeinsam den Aufstand. Legendäre Auftritte prägen Auftrittslegenden. Es folgt ein Debutalbum, das 1982 nur auf Cassette erscheint. Der Blitz schlägt im Capitol ein. Auftrittsverbote sorgen wie Teilchenbeschleuniger für Kanonaden von Gerüchten.

1990, 1994, Klassiker, Zeitleiste »

[30 Jun 2009 | 4 Kommentare | ]
Klassiker: Robert Hood – Internal Empire

Ein Mann beschließt, sich von den großen Gesten der Techno-Clubs Europas abzuwenden. Er zieht aus, um in bis dahin unbefahrenen Klang-Ozeanen einen neuen Mikrokosmos zu entdecken. Eine Pioniertat bahnt sich an. Man schreibt das Jahr 1994 und seine kleine Meeresfarm wird forthin Minimal Techno genannt.
Der Mann heißt Robert Hood und der Plankton, den er schöpfte, widersprach den Hörgewohnheiten. Er sprengte die Paletten des technoiden Geräuschkanons jener Tage und befreite diesen zugleich.

1970, 1970, Klassiker, Zeitleiste »

[23 Jun 2009 | Ein Kommentar | ]
Klassiker: Carpenters – Ticket To Ride

Ein merkwürdiger und der bis heute vielleicht schwierigste Einstieg in ein Klassiker-Popalbum. Die Geschwister Carpenter doppeln ihre fantastischen Stimmen und schwadronieren eine A-Capellaskizze über Beach Boys-Surfbretter. Eine Minute reicht, um die Armbehaarung stachelig werden zu lassen.
Danach folgt ein Meisterwerk der Arrangierkunst, wie es wohl kaum ein zweites gibt. Mit allem sich vorzustellenden Weirdosoundexperimentenpipapo. Wahnsinn!

1960, 1969, Klassiker, Zeitleiste »

[19 Jun 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Deep Purple – The Book of Taliesyn

Bevor Deep Purple begannen ihre Sänger zu wechseln wie der Knappe das rostige Kettenhemd und sie infolgedessen in den Untiefen des Hardrock Leck schlugen, experimentierte die Band mit Psychedelic, Pop und Folk. 1968 erschien ihr zweites Album “The Book of Taliesyn“. Da sang noch Rod Evans. Ein Mann, der in eine Liga mit Scott Walker und Tom Jones gehört. Er brachte mit seinem knödeligen Pathos einen der charakteristischen Eckpfeiler des Deep-Purple-Sounds jener Tage ein.

1980, 1981, Klassiker, Zeitleiste »

[11 Jun 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Brian Eno/David Byrne – My Life in the Bush of Ghosts

“My Life in the Bush of Ghosts” ist der Titel eines 1954 erschienenen Romans des nigerianischen Schriftstellers Amos Tutuola. Es ist die Geschichte einer langen Irrfahrt durch den afrikanischen Busch, der zur magischen Bühne einer mannigfaltigen Geisterwelt wird. Tutuolas zweites Buch ist in einer Umgangssprache geschrieben, die kein Vorbild kennt, in einer archaischen Erzählweise, die Regeln eines modernen, dem Realismus verpflichteten Romans missachtet.
“My Life in the Bush of Ghosts” ist auch der Titel eines Albums von Brian Eno und David Byrne. Als dieses 1981 erschien hatten die beiden, jeder für …

2000, 2001, Klassiker, Zeitleiste »

[9 Jun 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Rachel Sweet – B.A.B.Y. The Best Of Rachel Sweet

Kinderstars sind nicht zu beneiden. Sie kommen zu früh, zu viel rum. Die Schule wird nur noch für Aufführungen oder Autogrammstunden in der Aula aufgesucht. Wer Talent besitzt hat es nicht leicht… Als Rachel Sweet mit sechzehn bei Stiff Records unterschrieb, hatte sie schon eine zehnjährige Showbizerfahrung in den USA auf ihrem zarten Buckel. Die Countrycharts hatte sie bereits schon mal beschnuppert. Da bei Stiff nun die Talentglocken bimmelten, wurde dann der ganz große Durchbruch erhofft.

2000, 2004, Klassiker, Zeitleiste »

[31 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]
Klassiker: Jason Molina – Pyramid Electric Co

Mit trockenem Mund, einer Gitarre und einem Piano ausgestattet torkelt Jason Molina durch die von ihm so geliebte Neil Young-Wüste. Als Erholung von seiner Hauptband Songs:Ohia, die zur Zeit unter dem Namen Magnolia Electric Co musiziert, nahm der Singer- Songwriter 2004 ein Manifest der Langsamkeit auf, das leider nicht viel Beachtung fand. “I want to be true like the solid earth.” Molina singt und winselt sich durch lange, düstere Songgebilde und zieht sich bis auf die Unterhose aus. Die wunderschöne Liveatmosphäre macht einem ständig eine Gänsehaut. “Hey sucker are you …

1960, 1969, Klassiker, Zeitleiste »

[29 Mai 2009 | 4 Kommentare | ]
Klassiker: The Shaggs – Philosophy Of The World

Auf wunderbare Weise rumpelten und tönten sich die Shaggs durch ihre Luftschlösser. Diletantismus auf aller höchstem Niveau.
Die Wiggin-Schwestern nahmen 1969 ein Album auf, das noch heute Maßstäbe setzt. Das Trio, das später noch durch eine weitere Schwester am Bass ergänzt wurde, lebte den Traum vom Popstardasein in Reinkultur. Von Vater Austin, einer Eiskunstlaufmutti gleich, getrimmt, probten sich die Schwestern durch ihre Nachmittage. Keiner riet ihnen ab und Austin pumpte seine letzten Dollar in erste Aufnahmen.
Die Mädchen von nebenan kämpften sich durch dreizehn von Herman’s Hermits, Ricky Nelson und den Monkees …