Alle Artikel von Andreas van der Wingen

Andreas van der Wingen

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[22 Feb 2011 | 2 Kommentare | ]
Buback-Labelabend – Düsseldorf, Zakk 19.02.2011

FSK-Bassistin Michaela war als einzige Frau unter mindestens 20 Männern im Buback-Reisebus gewiss wohlbehütet. Kristof Schreuf zeigte sich solidarisch und eröffnete den Abend mit rot geschminkten Lippen. Wunderschön relevante Ansagen und Aussagen bestimmten den Einstieg eines anti-systematischen Massenprotestes. Kristofs Feindbilder waren von RTL 1 über RTL 2 bis hin zu Mario Barth sicherlich ein wenig selbstverständlich, jedoch verstand Schreuf es, seinen Hass mit sehr viel Liebe zum Ausdruck zu bringen, was seine Anklagen, auch die herkömmlichen, absolut rechtfertigte.

1990, 1995, Avantgarde, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »

[7 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]

New York, 26. September 1945. Der in Rumänien geborene Béla Bartók stirbt 64jährig an Leukemie. Gut 15 Jahre später beschließen die aus Ungarn stammenden Virtuosen Géza Anda und Ferenc Fricsay drei Klavierkonzerte Bartóks der Ewigkeit zu vermachen. Es gelingt ihnen durch ein enorm empathisches Vermögen die individuelle Antiromantik Bartóks auf einen Tonträger zu bannen. Und das war zu dieser Zeit gewiss nicht selbstverständlich. Bartóks atonales Musikempfinden hatte bis zu dieser Aufnahme noch den Beigeschmack der Verständnislosigkeit. Als Vorkämpfer der neuen Musik schenkte Béla Bartók uns hier ein epochales Meisterwerk, welches …

Geräusche, Lautsphären, MP3 »

[5 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]

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2000, 2009, Musik, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »

[27 Apr 2009 | Kein Kommentar | ]
My Drug Hell – My Drug Hell 2

Als Tim vor nun mehr als 12 Jahren seine Großmutter verlor, vermachte diese ihm 2500 £. Das Geld steckte er in die Veröffentlichung der ersten My Drug Hell. “Girl At The Bus Stop” schaffte es bis auf MTV. Tim überlebte die Drogenhölle der kommenden Jahre. Psychedelic war immerhin eine Musik, die mich nicht vollkommen ankotzte.
Das spürte Tim.
“Don’t Fall In Love” singt er nun, weil er es auch nicht einfach hat. Warum Erwartungen nicht zerstreuen, nur weil man aus London kommt und Mullets trägt?
Keine Frage, das ist Psychedelic-Pop, absolut …