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Iggy & The Stooges – Ready To Die

26 April 2013 Zloty Vazquez 2 Kommentare

Ich möchte nicht über den Popstar Iggy Pop sprechen. Nicht über die Geschichte der Stooges und nicht über Raw Power oder meine erste Begegnung mit dieser Band.
Dies ist eine Rezension. Mehr nicht. Der neue Albumtitel ist Programm genug. Ready To Die. Iggy und seine Jungs stehen mit einem Bein im Grab. Warum macht Mike Watt da eigentlich mit?

Burn beginnt lautstark, ist aber dröge und langweilig. Vielleicht kann man aber nachvollziehen, dass dieser Track als Single auserkoren wurde, wenn man die darauf folgenden Lieder hört. Ein altbekanntes Riff ballert sich durch. Dies passiert bei jedem Song. Gut schmusig wird es auch, aber das vergessen wir schnell. Die Bilder mit Iggy auf einem Pferd bekommt man für sein Leben nicht mehr aus dem Kopf.

Iggy & The Stooges-ready-to-die-banner

Iggy versucht den Frontmann zu geben. Man hätte das Album live einspielen sollen, denn Iggy klingt immer dazugemischt. Er tritt in den Scheinwerferkegel und lässt seine Band im Dunkeln stumpf bolzen. Dies langweilt dann wohl schon ab Song Nummer drei. Sex und Geld sind wohl die Antriebsfeder für das ganze Unterfangen. Wem will wer was beweisen?

Die Songs wollen rockig, cool und catchy sein. Das Rezept geht nicht auf, da der letzte Kniff fehlt, die Hymne oder der Genickschlag. So bleibt Ready To Die ein Altherren-Gedeck, das die Kids öde finden und die alten Herren noch nicht mal auf ihrer eigenen Beerdigung hören wollen. Wenn Iggy Hilfe benötigt, ich könnte beim Sargdeckelzumachen von oben nachhelfen.

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Zloty Vazquez Zloty Vazquez lebt in Hamburg und schreibt bei Jahrgangsgeräusche Rezensionen. Er enttarnt außerdem Cover-Art-Kopisten in der Reihe 'Original und Fälschung' und hat die Abstimmung 'Die Wahl ist dein! ins Leben gerufen. Sein neues Blog 'Salzweiß und Rosenrot' birgt Unmusikalisches.

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