Artikel Archiv für März 2012
2010, 2012, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
Bear In Heaven hängen auch im Timetunnel. Nach dem Erfolg des letzten Albums geben sie nun richtig Gas, um Erfolg auch in Bekanntheit umzumünzen. Sie klingen auf I Love You, It’s Cool wie die Suicide- Ausgabe der Pet Shop Boys. Cheesy-Keyboard-Türme zeigen, dass man immer noch eine Bühne zustellen kann. Nebel und schlechte Laune gehören sowieso dazu. Doch der Anfang schickt einen zunächst auf die falsche Bahn.
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Wie bei einem Familientreffen haben auch Sleeping Policemen zuerst noch ihre Krawatten und Ballerinas an. Nach dem ersten Gang, wird alles ein wenig gelockert oder gleich abgelegt. Das hängt vom Wetter ab oder wie Opa heute drauf ist. Beim Zwischengang werden schon Gänseblümchenstirnbänder geknotet. Die Kinder und Verliebten kommen an ihren Tisch. Jetzt kann es ja losgehen.
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2010, 2012, Avantgarde, Musik, Rezensionen, Zeitleiste »
Feine Hände werfen unterschiedlichste Dinge zu einem Gebilde dichter Asymmetrie auf. Das Gebilde erwächst zum Berg, doch es fällt nicht. Durch Kontinuität der Klangfundstücke verfestigt sich seine Dichte. Das erzeugt Aufmerksamkeit. Die ist von großer Bedeutung, denn sie dauert. So entsteht ein vielschichtiges Sandwich des Zufälligen mit einer Statik von weitreichender Kraft. Schnell wird klar: Die gelenken Hände vom Anfang verstehen sich auf die großen Gesten von Musique concrète, Experiment und Improvisation.
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Daniel Rossen schafft es mal wieder seine Songs so komplex anzurichten, dass einem ganz warm ums Herz wird. Sein Soloausflug lotet alle Möglichkeiten aus, die eine EP so mit sich bringen. Er lässt sich genügend Zeit, um den Songs das nötige Gewicht umzuschnallen, die dann automatisch ein Grizzly Bear-Song werden. Das ist aber nicht schlimm. Das ist sogar richtig geil.
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Lautsphären, MP3 »
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Gossip »
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Experimentelle Musik, Musik, Rezensionen »
Andrea Belfi baut für sein viertes Album eine Verschaltung von Trommel, Lautsprecher, Mikrofon, Verstärker und Synthesizer in offenem Wirkungsablauf zusammen. Doch was vorwiegend technisch angelegt zu sein scheint, ergibt nicht unbedingt die Art von Abstraktion, die man erwartet. Das Signal biegt ab und geht andere Wege.




