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Nü Sensae – Sundowning

1 August 2012 Zloty Vazquez Kein Kommentar

Nü Sensae brennen dir die Augenlider weg. Sie fackeln “angegrungte” Punkbretter vor mit offenen Mündern stehehnden Kids ab. Andrea schreit alles raus, so dass Cobain sich einmal kurz zur Seite dreht, um zu sehen, was die Jugend da heute veranstaltet.

Der typische Trio-Sound verlässt natürlich nicht die üblichen Bahnen, dennoch macht diese frische Brise die Nase frei. Die Dynamik ist authentisch und gaukelt nichts vor. Jeder Wutausbruch ist amtlich. Das Riffgebolze macht Laune. Die dunklen Ausführungen von Andrea gehen schon mal im Gitarrenwust unter, doch keine Angst, sie brüllt sich schon wieder aus den Fluten der Knüppelei. Nü Sensae würden gerne mit den Melvins touren, Andrea im Speziellen mit Neil Young. Wenn das mal keine Träume sind. Die ruhigen Momente wirken wie Experimente. Wunderbar. Andrea wird zur jungen kanadischen Kim Gordon.

Sundowning ist bislang die beste Punkrock-Scheibe 2012. So 90er, so frisch, so cool, so hart. Stark! Tausche ein Slush Puppie gegen Sludge Punk.

Nü Sensae “Swim” from Suicide Squeeze Records on Vimeo.

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Zloty Vazquez Zloty Vazquez lebt in Hamburg und schreibt bei Jahrgangsgeräusche Rezensionen. Er enttarnt außerdem Cover-Art-Kopisten in der Reihe 'Original und Fälschung' und hat die Abstimmung 'Die Wahl ist dein! ins Leben gerufen. Sein neues Blog 'Salzweiß und Rosenrot' birgt Unmusikalisches.

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