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From the Back of the Room

25 September 2011 Zloty Vazquez Ein Kommentar

In den frühen 90er Jahren begann sich die Riot-Grrrl-Szene in Nordamerika zu formieren, die dann schließlich auch auf andere Teile des Landes überschwappte. Diese Bewegung wird oft als Ausgangspunkt der dritten Welle des Feminismus genannt. Es geht mehr als nur um Musik. Es ist ein Aufschrei. Ein Lebenszeichen. Wir sind Frauen und wir lassen uns nicht alles bieten. Was Männer können, können wir auch. Politik, Kultur und Sexualität sind die anderen Eckpfeiler. DIY Fähigkeiten aller Art werden in Kombination mit dem Medium Zeitschrift genutzt, um die Verbreitung ihrer Botschaft zu präsentieren. Musik spielt auch hier eine große Rolle. Bands gründen sich. Doch auch Kunst bekommt den Riot Grrrl-Stempel aufgepappt.

1991 wurde das Riot Grrrl Manifest geschrieben und veröffentlicht. Das Bikini Kill-Fanzine von Kathleen Hanna, die ja dann später eine Band mit dem gleichen Namen gründete und durch die Decke ging, druckte es. Die Welt wurde hellhörig. Nun gibt es einen neuen Dokumentarfilm über Frauen in der DIY-Punk-Szene dieser Zeit. Der Film umspannt zwei Jahrzehnte und enthält zahlreiche Interviews. Sieht interessant aus.

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Zloty Vazquez Zloty Vazquez lebt in Hamburg und schreibt bei Jahrgangsgeräusche Rezensionen. Er enttarnt außerdem Cover-Art-Kopisten in der Reihe 'Original und Fälschung' und hat die Abstimmung 'Die Wahl ist dein! ins Leben gerufen. Sein neues Blog 'Salzweiß und Rosenrot' birgt Unmusikalisches.

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