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Woher kennst du eigentlich die Beatles? Katharina M. Baumann gibt Antwort.

28 Juni 2011 Jahrgangsgeräusche Ein Kommentar

Unsere Reihe nimmt sich einer banalen Frage an, die auf den ersten Blick überflüssig erscheint, doch bei genauerer Betrachtung ungemeines Potenzial beinhaltet. Jahrgangsgeräusche hat sich zur Beantwortung dieser Frage GastautorInnen eingeladen, die ohne Reglementierungen ihre Beiträge einreichen konnten und auch weiterhin noch können. Schön zu sehen, wie unterschiedlich sie das bewerkstelligen.

Katharina M. Baumann lebt und arbeitet in Hamburg, wie es sich für einen Beatles-Fan gehört und zaubert nebenbei gerne Küchenzeilen aus dem Hut. Katharina hat sich für eine Zeichnung und einen kurzen Text entschieden.

There's a place

"There's a place" von Katharina M. Baumann

Ich wuchs in einem beatlesfernen Haushalt auf. Als ich mit zwölf Jahren eine Kassette mit Liedern von der Tchibo-Box geschenkt bekam, wurden wir sofort Freunde, die Beatles und ich. Sie nahmen mich bei der Hand und führten mich durch meine Jugend. Ich schrieb die Liedtexte mit und lernte Englischvokabeln, die es in der Schule nicht gab. Ich kann noch heute jedes einzelne Beatleslied mitsingen. Ich begann, Schallplatten zu sammeln. Die Beatles standen mir bedingungslos bei, wenn die Welt gegen mich war. Und das war sie oft.

Die Beatles begleiteten mich durch mein Leben, bis heute. Bis nach Hamburg. Inzwischen habe ich auch meine Pilgerreise nach Liverpool hinter mir. Ich habe Paul live gesehen, Yoko Ono und Sean Lennon, und Cynthia Lennon getroffen. Im Juli spielt Ringo in Hamburg. Nur John werde ich leider niemals live sehen. Wie tragisch. Da hilft – wie so oft – nur “Rubber Soul” hören.

Natürlich kannst auch du einen Beitrag einreichen. Schicke ihn per mail an mail@jahrgangsgeraeusche.de.

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