Artikel Archiv für Oktober 2009
2000, 2009, Easy Listening, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
Bill Wells hatte die Weichen nach Tokio gelegt. Das “Ohne Proben nach oben”-Orchester “Maher Shalal Hash Baz” quietschte so schön, dass Stephen McRobbie einfach nicht anders konnte und zwei aus dem Ensemble anschrieb, die auch als Tenniscoats durch die Welt flattern. Saya und Takashi Ueno komponierten einige Songs und so war “Two Sunsets” geboren.
2000, 2009, Ambient, Folk, Musik, Rezensionen, Rock, Zeitleiste »
Bradford Cox taucht gerne mit dem Kopf in der Badewanne unter. Dann summt er ein Liedchen, plätschert mit Wasser und schreit: “INDIE” gegen die Emaille. Nach dem Abtrocknen geht’s ins Wohnzimmerstudio und das eben Komponierte wird schnell aufgenommen. Auch Gäste dürfen Bradfords Badewasser kosten. Laetitia Sadier und Noah Lennox werfen sich den Bademantel über und schlurfen in Puschen durch die Stube. Pop wird klein geschrieben und mit disharmonischem Zuckerguss bestrichen.
Film und Fernsehen »
Blutspritzeranalysten betreten einen Tatort mit Ehrfurcht. Warum sie bei der Arbeit so gern weiß tragen wird schnell klar. Kein Tröpfchen darf übersehen werden oder sogar verloren gehen. Dexter ist eine dieser Laborratten, die für die Spurensicherung an blutigen Tatorten zuständig sind. Mit Hilfe seines Fachwissens werden einige unklare Fälle gelöst. Doch ein Serienkiller macht Miami unsicher. Und Blut hinterlässt er nicht. Der sogenannte Kühlwagen-Killer spielt mit Dexter ein morbides Spiel. Da hat er sich den Richtigen ausgesucht. Nach Feierabend streift Dexter selbst durch Miamis Nacht und tötet.
Lautsphären, MP3 »
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Film und Fernsehen, Websphären »
Ja, es geht los. Fleißig werden die Listen geshuffelt. Und das ist erst der Anfang. Die Musikvideo-Community auf videos.antville.org hat ihre 100 besten Videos der Dekade gewählt, die es hier in einer hübschen Liste gibt.
Und klar, die üblichen Verdächtigen sind dabei Michel Gondry, der wohl am meisten vertreten ist, Mark Romanek, Spike Jonze und natürlich Chris Cunningham mit seinem Kurzfilm “Rubber Johnny”. Aber eines macht die Liste trotz aller Kreativität klar. Das Musikvideo muss neue Wege gehen.
2000, 2009, Easy Listening, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Worldmusic, Zeitleiste »
Der Steckrübeneintopf schmurgelt auf dem Herd. Ein guter Rotwein atmet still vor sich hin. Die Kerzen beteuern eine Romantik, die mit viel Phantasie die schönste, je dagewesene verkörpert. Das Essen wird aufgetan. Das Grobgemüse duftet durchs verdunkelte Speisezimmer. Mit dem Piloten wird eine CD auf “Repeat” gestellt. Heute wird gefüßelt. Erst unter dem Tisch, dann zu vorgerückter Stunde in der Pofe.
Lautsphären, MP3 »
In der Enge der dicht bebauten Kölner Altstadt ist sie als größte romanische Kirche mit 100 m Länge und 40 m Breite nicht zu übersehen. Ungleich schwerer findet der ortsunkundige Besucher den Eingang zum mit seiner Umgebung verwachsenen Kirchengebäude. Die zweite Folge besucht St. Maria im Kapitol, Kasinostraße 6. Die Aufnahme, der durch die flüsternden Stimmen der Besucher geprägten Lautsphäre, entstand in den Nachmittagsstunden des 30. September 2009.
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Lautsphären, MP3 »
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1980, 1984, Klassiker, Zeitleiste »
Ein auftrittsscheues schottisches Trio hatte schon ungefähr zwei Jahre in seinen tiefen Kammern an einem ätherischen Sound geschliffen, bevor es den ersten Vertrag bei 4AD unterschrieb und zu einem jener Acts wurde, die New Wave romantischer Prägung zum charakteristischen Profil dieses Labels machten.
2000, 2009, Country/Western, Folk, Musik, Pop, Rezensionen, Zeitleiste »
Es zieht sich allmählich zu. Da braut sich wohl was Ordentliches zusammen und die ersten Minusgrade lassen dich schaudern. Schirme spannen sich in unfassbarer Schnelligkeit wie von selbst auf und bevölkern die Innenstädte. Pudelmützen und Daunendecken bringen Gemütlichkeit an die Kaufhauskassen. Der Sommer ist rum.
1970, 1975, Not Available, Zeitleiste »
Es gibt Bandnamen, die sind einfach und genial. Angst z.B. oder eben auch Death. Okay, natürlich gibt es bei so einfachen Bandnamen immer mehrere Gruppen die diesen für sich beanspruchen. So auch bei Death. Doch dies sei vorweggenommen. Wir reden hier nicht über die Death Metal Band aus Florida, sondern die Proto-Punk Band aus Detroit.
Proto-Punk? Alles was vor Mitte der 70er rauskam und nur entfernt an Punk erinnert, nennt man nun also so. MC5, Stooges, Lou Reed oder Sonics. Oder eben auch Death.
2000, 2009, Blues, Easy Listening, Funk, Jazz, Musik, Rezensionen, Rock, Soul, Zeitleiste »
Der Eröffnungstrack kann kaum programmatischer betitelt werden: „A Phase Shifter I’m Going Through“. Denn dieser wirft uns mit weit ausholender Geste in ein bluesiges Girarren-elektrifiziertes Oevre, das sogar einem gealterten Jimi Hendrix zugesagt hätte. Im Downtempo schlendern die Lords durch leicht psychedelisch angehauchte ebenso funkige wie jazzige Instrumentals. Immer entspannt grooven sich der Ex-Teilzeit Beastie Boy Money Mark und seine Compañeros Shawn Lee und Tommy Guerrero durch ihr neues Studioprojekt.




