The Felice Brothers – Yonder is the clock
Auf dem nächsten Scheunenfest dürfen die Felice Brothers nicht fehlen. Metronome werden an die Schweine verfüttert und jeder, der noch vor ein Mikro will, bekommt eins. Wild wird es zugehen.
Auch ein Tänzchen über Melkanlagenschläuche wird zum Schunkelstelldichein. Später am Abend wird gekuschelt und ein Tränchen verdrückt. Die bunte Lichterkette flackert und sogar richtige Männer halten sich an den Händen. Das alte Amerika wird zu einem romantischen Traum.
“Yes, we can not” steht auf den Fähnchen und beim Barbecue wird ein Bob Dylan-Krächzwettbewerb unter den Grillmeistern abgehalten. Ian Felice gibt alles und seine Bruderschaft folgt ihm über Stock und Stein. Die Scheune wackelt und spätestens bei “Sailor Song” wird die Kapitänsmütze durch die Menge gereicht.
“Yonder is the clock” taumelt, eiert und macht trotzdem riesigen Spaß. Die Fiddle quietscht sich durch die Bretterbude und das Klavier ist als einziges Instrument fast nüchtern. Viel Sehnsucht und Hillbillytwang keuchen durchs Stroh.
Braucht ihr Strom? Sonst werf’ ich den Traktor noch mal an…
Erschienen bei team love records
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Zloty Vazquez lebt in Hamburg und schreibt bei Jahrgangsgeräusche Rezensionen. Er enttarnt außerdem
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