Jeremy Jay – Slow Dance
Mit den Daumen in den Hosentaschen steht er da. Jeremy Jay, der Mann für den Croonen einfach zum Geschäft gehört.
“Slow Dance” überzeugt auf ganzer Linie. Der Winter ist zurück und gerade deswegen möchte Jay tanzen und ausgehen, doch anscheinend will ihn niemand begleiten. Auch seine “Yeahs” und oft gestöhnten “Alrights” scheinen die Girls kalt zu lassen. Kalt ist auch die Produktion von K-Rec- Betreiber Calvin Johnson.
Neonlicht und hoher Rüdenanteil machen jeden Tanzabend zur Katastrophe. Doch Jeremy Jay gibt nicht auf, bleibt unermüdlich, smart und sexy. Sein Synthiepop mit 80ziger-Stakkatogitarre treibt den Gläubigen Tränen in die Augen. Alle anderen bekommen die Ladies ab.
Gerecht oder ungerecht? Wie wir alle wissen stammt das Wörtchen Leidenschaft von Leiden ab und niemand leidet und stolziert zur Zeit so losgelöst durch die Discotheken wie Jeremy Jay.
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Zloty Vazquez lebt in Hamburg und schreibt bei Jahrgangsgeräusche Rezensionen. Er enttarnt außerdem
Guter Tipp, sehr schöne gebremste Traurigkeit.
Siehe dazu auch hier:
http://disorderyan.blogspot.com/2009/04/jeremy-jay-dreamland.html
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