Der Krach der Anfangstage hat sich in Luft aufgelöst. Blonde Redhead haben mal dem Shoegaze Beine gemacht, aber das weißt du sicher. Mein Gott ist das lange her. Auch ihr letztes Album, das nun drei Jahre in den Plattenschränken versauert, war schon nicht das Gelbe vom Ei. Das neue Werk knüpft nahtlos an. Schade!
Weiterlesen »Wieder eine tolle Entdeckung von Andreas Hubert van der Wingen. Weiterlesen »
Was hat sich bei Antony getan? Mmmmh…! Nicht viel. Antony schluchzt sich auch auf seiner Vorab-EP durch die Songs. Die Bläser in “Thank You for Your Love” hüpfen fast sommerlich durch den Garten. Ja, das könnte neu sein! Weiterlesen »
Lange war von Robert Hood wenig Neues zu hören. Jetzt hält er uns „Omega“ unter die Ohren. Die Rückkehr entpuppt sich als Rede von den letzten Dingen. Diese werden wesentlich für die Ersten sein. Für die ursprünglichen Ersten ebenso, wie für die darauf folgenden Ersten. Der letzte Mann ist, obwohl Symbolträger des Untergangs der Menschheit, auch der Retter der selben. Die ganze Hybris von Fortschritt und Zerstörung, von Verantwortung und Egomanie liegt auf den Schultern des Omega-Mannes. Er wird zwangsläufig zur Legende.
Auch die Smith Westerns haben das “The”- Problem. Ob mit oder ohne, das Hype-Potenzial ist gigantisch. Ihre Songs brechen durch die Tapete, dass das Nirvana-Baby sich fast am Dollarschein verschluckt. Die Smith Westerns sind dreckig. Sie müffeln, ihr Proberaum riecht und Nachbarbands wie die Strokes klopfen schon mal an die Eierkartons. Weiterlesen »
Es gibt Sachen, die einen doch überraschen. Vinyl gibt es in wundersamen Farben, Größen und Formen. Klar, Picturediscs kennt jeder, buntes Vinyl auch. 7inch, 12inch und 10inch natürlich ebenfalls. Aber dann fängt es an. 5inch? Vinyl in der Größe von CDs? Das ist eher ungewöhnlich. Aber es geht noch kleiner.
Weiterlesen »
Der besondere Wille etwas Vollkommenes anzustreben, der unbändige Drang zu musikalischer Poesie und Schönheit, die persönliche Berufung den einzig wahren Popsong aus den schweren alten Messingformen des Vehikels Gitarrenband zu gießen, ihn jederzeit heiß zu schmieden mit seinen Traditionen, Vorlieben und Referenzen bis zu seiner alles durchdringenden Perfektion, das alles ist nichts, was über Nacht entsteht.
Komm wir wechseln die Küsten! Komm wir wechseln die Klamotten! Komm wir wechseln alles, was uns bis hier her gebracht hat! Power-Rock will doch keiner mehr hören. Doch ist Sixties-Girlpop am Puls der Zeit? Fragen wir doch Mark Ronson. Weiterlesen »