[11 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Love ]
Blood Red Shoes – Fire Like This

Trittbrettfahrer bevölkern die Open Air-Festivals. Auf jeder Zeltbühne tummelt sich ein Grunge-Zombie. Auch die Blood Red Shoes tauchen ihre Songs in Nirvana-Nevermind-Blau. Das Duo aus Brighton knüppelt poppiges Rockgegrätsche und verbreitet Keller-Stimmung mit offenen Springerstiefeln. Laura-Mary Carter tritt ihre Distortion-Pedale wild und ungestüm. Über die Riffs krakeelt sie in Shirley Manson-Manier, dass alles immer wieder passiert. Welch’ Überraschung! Das hätte ich ihr auch sagen können, dafür muss sie nicht umhertingeln und die Schwalben vertreiben.

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Easy Listening, Musik, Pop, Rezensionen »

[8 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Love ]
jj – jj nº 3

Was ist eigentlich mit leichter Popmusik? Darf man noch Musik hören, die einen nicht fordert oder sauer aufstößt? Und deren Coolheitsgrad unter null liegt? Vielleicht sind die Normalos jetzt die Freaks? Die Schweden haben es da irgendwie raus. jj aus Göteborg sind Pop-Gammler, die ihre Träume einfach per Flaschenpost in die Welt tragen, egal welcher Hörer sie nun findet. Die Flasche ist gefüllt mit gefühligem Radio-Pop. Doch ist das schlimm? Nein, es ist wunderbar! Weiterlesen »

Geräusche, MP3 »

[7 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Wu ]
Kino 5 – 35mm-Filmprojektor FP30 D – Schleifen 2

Weitere Information zu diesem Projektor gibt es hier. Der Vergleich mit anderen Modellen dieser Reihe und darüber hinaus wäre sicher sehr spannend. Und, was ist eigentlich ein Reverse-Scan-Tongerät?

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Lautsphären, MP3 »

[6 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Wu ]
Merkez-Camii-Moschee – Duisburg

Die Aufnahme entstand unmittelbar nach dem Nachmittagsgebet am 04.03.2010 in der Merkez-Camii-Moschee in Duisburg-Marxloh, die vor mehr als einem Jahr als eines der größten muslimischen Gotteshäuser mit Bildungs- und Begegnungsstätte in NRW eröffnet worden ist. Die DITIB-Merkez Moscheegemeinde an der Warbruckstraße in Duisburg-Marxloh ist eine der ältesten islamischen Gemeinden in Duisburg. Sie entstand in den 1980er Jahren in der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh, von Arbeitern des Werkes ins Leben gerufen. Die Kombination eines hallreichen Klangraumes mit durchgehender Teppichdämpfung ergibt eine Absenkung der Höhen, insgesamt eine sehr verschwommene Lautsphäre.

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Musik, Rezensionen, Soundtrack »

[5 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Wu ]
The Durutti Column – A Paean to Wilson

Der Hubschrauber fliegt tief. Er fliegt die Filmkamera sehr tief über die dicht von tropischem Wald bedeckte Traummeeresbucht. Scharfkantige Felsen säumen schroffe Sandsteinhänge. Ein kleiner Wasserfall ergießt sich in azurblaue Tiefen. Der obligatorische Greifvogel zieht seine einsamen Kreise und ein unsichtbarer Pilot hält spektakulär auf den nächsten Felsvorsprung am Ende der Bucht. Nur noch wenige Meter scheinen die Kamera von der sich leicht kräuselnden Wasseroberfläche zu trennen. Es wird eng. Dann das achterbahnartige Abdrehen im letzten Moment. Schon öffnet sich die nächste Bucht mit dampfenden Wäldern. Weiterlesen »

Avantgarde, Folk, Musik, Pop, Rezensionen »

[4 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Love ]
Joanna Newsom – Have One On Me

Joanna trägt ihre Harfe durch das Hotelzimmer. Sie braucht keine Hilfe. Es ist ihr Baby und da lässt sie keinen Fremden dran. Ein schwerer Brocken ist auch ihr neues Album. Zwei Stunden Musik auf drei Scheiben, das ist schon mal eine Ansage. Ihre Hörerschaft wartet schon seit geraumer Zeit gespannt auf die ersten Töne und wird belohnt. Alle anderen werden Joanna mit großen Augen angucken und fragen: “Warum machst du das?“ Weiterlesen »

Not Available »

[3 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Dreh ]
Not Available: The Residents – Not Available (1974 / 1978)

Die Nicht-Verfügbarkeit oder auch Nicht-Existenz einer Platte als Konzept ist zwar selten, doch kommt vor. So z.B. bei “Keine Platte” von Padeluun. Eines der seltenen weiteren Werke, wo die Unverfügbarkeit zum Kunstwerk selbst gehört ist gleichzeitig Namenspatron für diese Kolumne. “Not Available” von den Residents.

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Websphären »

[2 Mrz 2010 | Keine Kommentare | Dr. Dreh ]
Die wundersame Welt der Tape Instrumente

Das man mit Tonbändern allerlei Schabernack treiben kann ist wohl allen bekannt. Bereits zu Beginn der 1950er entwickelte der Amerikaner Harry Chamberlain das Mellotron. Genau genommen ein früher Sampler. Über eine Klaviatur konnte man Tonbandschleifen abspielen und so z.B. Geigen- und Flötenklänge imitieren.
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